Kieler Brücken

Bewegliche Brücken

Drehbrücke am Bootshafen

Die erste Drehbrücke in Kiel am Bootshafen

Klappbrücke am Bootshafen 1905

Die Nachfolgerin: Eine Klappbrücke

Einfahrt zur Kaiserlichen Werft mit Schwebefähre

Die Einfahrt zur Kaiserlichen Werft in Ellerbek, überspannt von einer Schwebefähre

Überall dort, wo Straßen und Schienenwege Wasserstraßen mit geringem Höhenunterschied kreuzen, errichten Baumeister und Ingenieure seit Jahrhunderten bewegliche Brücken.

Kiel bescherte die Anbindung der Altstadt an das Eisenbahnnetz und die Abtrennung des Bootshafens durch einen Bahndamm Mitte des 19. Jahrhunderts die erste Drehbrücke. Sie wurde im Jahr 1905 durch eine - neben den stolzen Erbauern gewaltig erscheinende - Klappbrücke ersetzt.

Eine bewegliche Brücke der besonderen Art stellt die Schwebefähre dar, die Anfang des 20. Jahrhunderts die Einfahrt zur Kaiserlichen Werft in Ellerbek überspannte. 





 

 



  

Hörnbrücke: Position 1


Hörnbrücke: Position 2


Hörnbrücke: Position geöffnet

Den historischen Brückenschlag zwischen Ost- und Westufer markiert seit Dezember 1997 die Hörnbrücke. Wo viele Jahrzehnte lang Werften und Hafenbetrieb die Hörn bestimmten, nutzen Bewohner und Gäste der Stadt die Hörnquerung durch die Dreifeld-Klappbrücke seither intensiv mit dem Fahrrad oder zu Fuß.

Ihre Originalität offenbart die Schrägseilbrücke erst, wenn sie die Durchfahrt freigibt. Die mit Eichenbohlen belegte Brücke wird in den Sommermonaten im Durchschnitt elf Mal täglich geöffnet und geschlossen. Die Faltkonstruktion des beweglichen Brückenteils, die an RoRo- Schiffsklappen erinnern soll, ist in ihrer Art noch immer einmalig auf der Welt.

Die Abbildungen zeigen die unterschiedlichen statischen Systeme und Seilbelastungen während eines Öffnungs- oder Schließvorgangs der Faltbrücke. Die Kräfte aus äußeren Einwirkungen, z.B. aus Eigengewicht, Verkehrslasten, Wind und Antriebskräften, stehen in jeder Bewegungsphase im Gleichgewicht mit den Reaktionskräften des Systems. 

 Öffnungszeiten der Hörnbrücke

Der Tiefbaubär zeigt: Hier wird gebaut.