Der Preis ist benannt nach dem Maler Gottfried Brockmann (1903 - 1983). In seiner Geburtsstadt Köln gehörte er der Gruppe "Kölner Progressiver" an; nach dem 2. Weltkrieg lebte er in Kiel, war hier eine Zeitlang Kulturreferent und unterrichtete an der Muthesius-Schule. Die Stadtgalerie würdigte ihn 1995/96 mit einer großen Ausstellung.
Auf Vorschlag einer Fachjury wird der Gottfried-Brockmann-Preis alle zwei Jahre von der Landeshauptstadt Kiel vergeben. Preisvergabe und Ausstellung finden in der Stadtgalerie statt.
Die Ausstellungen zum Gottfried-Brockmann-Preis zeigen neben den Arbeiten der Preisträgerin / des Preisträgers außerdem Werke von weiteren Künstlerinnen und Künstlern, die von der Jury zur Präsentation aufgefordert wurden. Diese Ausstellungen etablieren sich damit zunehmend als eine kleine Biennale über den aktuellen Stand jüngeren künstlerischen Schaffens in Kiel.
Bisher haben folgende Künstlerinnen und Künstler den Gottfried-Brockmann-Preis erhalten:
- Rainer Grodnick (1985)
- Johannes Michler (1987)
- Carsten Höller und Thomas Karp (1989)
- Julia Bornefeld (1991)
- Ilka Kollath (1993)
- Hansjörg Schneider und Claudia Sweekhorst (1995)
- Miron Schmückle (1997)
- Kai Zimmer (1999)
- Matthias Meyer (2001)
- Johanna Domke (2003)
- Nina Heinzel (2005)
- Katrin Pieczonka (2007)
- Hendrik Lörper (2009)
