
Die Landeshauptstadt Kiel ist Inhaberin von mehr als 120 Wartehallen auf Haltestellen im Stadtgebiet. Weitere über 300 Wartehallen gehören der Deutschen Städte Medien (DSM) und einigen Umlandgemeinden. Auf sie hat die Stadt zwar keinen Einfluss, aber um die Wartehäuschen in ihrem Zuständigkeitsbereich kümmert sie sich systematisch.
Bereits 2003 hat die Landeshauptstadt über die vormalige Aufgabenträgergesellschaft V.V.I.P. Kiel GmbH ein Haltestellenprogramm aufgelegt, um ein besseres Gesamtbild der Haltestellen in Kiel herzustellen: zeitgemäße, sichere und beleuchtete Fahrgastunterstände mit Sitzgelegenheit und Informationstafeln. Das Programm wird jährlich aktualisiert.
In 2003 und 2004 wurden alle älteren Modelle aus Blech umgerüstet. Sie präsentieren sich jetzt in sanierter Form als Kieler-Welle-Modell. Sie haben die alte Form zwar beibehalten, verfügen aber über gläserne Seitenwände und farblich neu gestaltete Dächer.
Außerdem sind an mehreren Haltestellen Fahrgastunterstände neu errichtet worden, um Fahrgästen an gut frequentierten Haltepunkten besseren Witterungsschutz und Sitzgelegenheiten zu bieten.
Ein Schwerpunkt für 2006 und 2007 war neben der Bekämpfung von Vandalismusschäden die Verbesserung der Beleuchtung an den Haltestellen in Kiel. So wurden unter anderem zehn Fahrgastunterstände mit Licht über Solaranlagen ausgestattet
Noch als V.V.I.P. Kiel wurde 2006 ein Programm zum Bau von Niederflurhaltestellen aufgelegt. Dieses Programm führt der Eigenbetrieb Beteiligungen mindestens bis 2010 weiter. Hierbei unterstützt der Eigenbetrieb Beteiligungen das Tiefbauamt der Landeshauptstadt Kiel durch einen Baukostenzuschuss beim Bau von Niederflurhaltestellen, die zusammen mit den Niederflurbussen der Verkehrsunternehmen einen barrierefreien Einstieg für alle Fahrgäste bedeuten.
Helfen Sie mit, die Kieler Haltestellen sicher und sauber zu halten!
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