Kieler Stadtgeschichte 1232/33 bis heute

Von der Holstenstadt der Schauenburger zur Landesstadt des holsteinischen Adels (1242 bis 1544)

1232/
1233
Planung der kirchenrechtlichen Eingliederung und dörflichen Aufsiedlung des Westufers der Förde durch das Kloster Preetz
nach 1236Graf Adolf IV. beginnt mit der Errichtung einer "Holstenstadt" auf der Halbinsel zwischen Förde und Kleinem Kiel
1239Adolf IV. (gest. 1261) wird Franziskaner in Hamburg; seine noch unmündigen Söhne stehen unter Vormundschaft des Schwiegersohnes, Herzog Abels von Schleswig (bis 1241)
1242Verleihung des Lübischen Stadtrechts an die Holstenstadt durch Graf Johann I.; der holsteinische Anteil der Förde wird Teil des städtischen Weichbildes
1245Baubeginn an Kloster und Kirche der Franziskaner (Backstein-"Stutzbasilika") in Kiel
1257Die Grafen Johann I. und Gerhard I. stiften das Heilig-Geist-Spital in Kiel
1260Zollfreiheit für die Kieler im Herzogtum Schleswig
1264Der Rat lässt ein erstes Stadtbuch anlegen
1280Erste Fernwasserleitung nach Kiel