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TOMMI Kindersoftwarepreis 2011

TOMMI Kindersoftwarepreis 2011
TOMMI Kindersoftwarepreis 2011

3.500 Kinder testeten Computer- und Konsolenspiele in Bibliotheken und Museen - jetzt stehen die diesjährigen Sieger fest! Disney, Nintendo und Tivola Publishing machten das Rennen um Platz 1 in den entsprechenden Kategorien PC, Konsole und Sonderpreis Kindergarten und Vorschule. Doch bevor die Laudatoren zu Wort kommen, kehrt nach anstrengenden Wochen erst einmal wieder Ruhe in die 19 teilnehmenden Bibliotheken und im Berliner Computerspielemuseum ein, wo 3.500 Kinder die von 20 Experten nominierten Computer- und Konsolenspiele ausgiebig getestet haben. Die Kinder haben keine Mühen gescheut, um überzeugende Spiele herauszufiltern: Sie flogen, rasten, rätselten, tanzten und sausten durch Geisterbahnen oder regierten ihr eigenes Königreich. Da fiel die berühmte Qual der Wahl alles andere als leicht. Jetzt stehen die Preisträger fest.

Die Kinderjury entscheidet allein und autonom
Dieses Jahr wurde der TOMMI zum zehnten Mal verliehen: Wie immer mischte sich kein Erwachsener in die knallharten Urteile der Mädchen und Jungen ein. Was sie sagen, gilt als unumstößlich. So schaffen sie Orientierung, damit Eltern, Großeltern und Pädagogen einen besseren Überblick im wild wuchernden Computerspiele-Dschungel bekommen.

Erneute Schirmherrschaft der Bundesfamilienministerin
"Moderne Computerspiele entführen Kinder und Jugendliche heute in ganz neue Welten", bestätigt auch die Bundesfamilienministerin Dr. Kristina Schröder. "Mit selbst erstellten Avataren erkundet man beispielsweise vergangene Epochen oder abenteuerliche Fantasie-Reiche aus Bits und Bytes - vorzugsweise in 3D, also in der dritten Dimension. Da kann es leicht passieren, dass man sich verirrt. Damit das nicht geschieht, hilft TOMMI: Der Deutsche Kindersoftwarepreis."

Die Fachjury 2011
Die renommierte Fachjury bestand 2011 aus Titus Arnu (SZ), Prof. Dr. Stefan Aufenanger (Medienpädagoge), Martin Eisenlauer (BamS), Thomas Feibel (spielen und lernen), Stephan Freundorfer (freier Journalist), Carsten Görig (Spiegel Online), Moses Grohé (GEE), Steffen Haubner (Hamburger Abendblatt), Nina Heinemann (AG Medienpädagogik Johannes Gutenberg Universität, Mainz) Lukas Heymann (Pädagoge), Bertram Küster (BILD.DE), Anatol Locker (freier Journalist), Prof. Dr.Helmut Meschenmoser (Medienpädagoge), Kurt Sagatz (TAGESSPIEGEL), Dr. Michael Spehr (FAZ), Jürgen Straub (ZDF tivi) und Dorothee Wiegand (ct).

Viva la Bücherei: Ohne Bibliotheken geht beim TOMMI nichts
Mit jedem Jahr wächst das medienpädagogische Projekt weiter. Neben dem Computerspielemuseum in Berlin waren folgende 19 Bibliotheken im unermüdlichen Einsatz an der Preisfindung beteiligt: Stadtbibliothek Berlin-Lichtenberg /Anna- Seghers-Bibliothek, Kinder- und Jugendbibliothek "Hallescher Komet" der Zentral- und Landesbibliothek Berlin, Stadtbibliothek Bremen, Stadtbücherei Frankfurt am Main, Stadtbibliothek Kulturamt Stadt Graz/Österreich, Bücherhallen Hamburg/Bücherhalle Alstertal, Stadtbibliothek Hannover Kinder- und Schulbibliothek, Stadtbücherei Ingolstadt, Stadtbücherei Kiel, Stadt- und Schulbibliothek Landsberg, Stadtbücherei Landshut, Stadtbibliothek Leverkusen, Stadtbibliothek Lörrach, Münchner Stadtbibliothek, Stadtbücherei Neukirchen-Vluyn, Stadtbücherei Regensburg, Stadtbibliothek Straubing, Stadtbibliothek Wismar und Stadtbibliothek Wolfsburg.

Sonderpreis Kindergarten und Vorschule
Erneut wurde der Sonderpreis in einer regen Kooperation mit dem Institut für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen und Mitarbeitern des Pädagogischen Instituts der Johannes-Gutenberg-Universität Mainz vergeben. Dazu wurden Tests in Kindergärten und Kindertagesstätten durchgeführt. "Für eine erfolgreiche und nachhaltige Leseförderung ist es wichtig, die Kinder in ihren medialen Lebenswelten abzuholen. Zu diesem Medienalltag wiederum zählen ganz besonders auch Computerspiele. Hinzu kommt: Viele qualitativ hochwertige Spiele schulen die Medienkompetenz, wecken Leselust und besitzen dadurch ein großes pädagogisches Potenzial. Daher engagiert sich die Stiftung Lesen sehr gerne im Rahmen eines Wettbewerbsmoduls für den TOMMI, sagt Dr. Simone C. Ehmig, Leiterin des Instituts für Lese- und Medienforschung der Stiftung Lesen, zum Engagement der Stiftung Lesen beim TOMMI 2011.

Hintergrundinformationen zum TOMMI
Mit dem TOMMI werden herausragende, empfehlenswerte und innovative Softwaretitel für Kinder zwischen sechs und 13 Jahren ausgezeichnet. Herausgeber des Preises sind Family Media und das Büro für Kindermedien FEIBEL.DE in Berlin. Sponsor des TOMMI 2011 ist der Hörstift "TING" mit den teilnehmenden Buchverlagen Brockhaus, Langenscheidt und Velber. Unterstützt wird die Auszeichnung 2011 durch den Deutschen Bibliotheksverband (dbv), ZDF tivi, die Stiftung Lesen und die Frankfurter Buchmesse. Der Preis wird seit 2002 jährlich im Rahmen der Frankfurter Buchmesse verliehen. Seit 2010 steht der TOMMI unter der Schirmherrschaft der Bundesministerin für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Dr. Kristina Schröder.

Die nominierten Spiele sowie die Preisträger werden in den Family Media-Zeitschriften "spielen und lernen" und „familie&co“ veröffentlicht und auf der Homepage www.kindersoftwarepreis.de vorgestellt.

Gewinner Computerspiele

Gewinner Computerspiele

Platz 1 - Cars 2 © Disney Interactive Studios
Platz 2 - Sims Mittelalter © Electronic Arts
Platz 3 - Pudding Panic © Kunst-Stoff

Gewinner Konsolenspiele

Gewinner Konsolenspiele

Platz 1 - Kirby und das magische Garn © Nintendo
Platz 2 - Donkey Kong Country Returns © Nintendo
Platz 3 - Lego Pirates of the Carribbean © Disney Interactive Studios

Sonderpreis Kindergarten & Vorschule

Gewinner Sonderpreis

PC: Lernerfolg Vorschule: Prinzessin Lillifee - © Tivola Verlag