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Stadtgalerie Kiel


MiNiMAL iN BEWEGUNG. Thomas Karp / Hendrik Lörper


Nächster Termin:
Sonntag, 16. November 2014, 11 Uhr bis 17 Uhr


Auch an folgenden Terminen:

  • Von Samstag, 13. September 2014 bis Sonntag, 16. November 2014
  • Dienstag 10 - 17 Uhr
  • Mittwoch - Donnerstag 10 - 20 Uhr
  • Freitag 10 - 17 Uhr
  • Samstag - Sonntag 11 - 17 Uhr


Stadtgalerie Kiel
Andreas-Gayk-Straße 31
24103 Kiel
 Barrierefreier Zugang


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Abb.: Thomas Karp, Große Flut, 1997, Foto: Helmut Kunde

1989 hat Thomas Karp (gemeinsam mit Carsten Höller) den Gottfried Brockmann Preis der Landeshauptstadt Kiel erhalten. Zwanzig Jahre später, 2009, wurde Hendrik Lörper mit dem gleichen Preis ausgezeichnet.
Zwanzig Jahre liegen auch zwischen den Geburtsdaten der beiden Künstler. Thomas Karp wurde 1957 in Elmshorn geboren, Hendrik Lörper 1977 in Soltau. Beide Künstler haben in Kiel an der Muthesius Kunsthochschule studiert und leben und arbeiten heute in Kiel. Zwei unterschiedliche Generationen, deren Biografien Überschneidungen und Parallelen aufweisen.

In der Ausstellung "Minimal in Bewegung. Thomas Karp/Hendrik Lörper" werden diese Positionen gegenübergestellt. Den frühen Arbeiten von Thomas Karp kann eine Nähe zur Minimal Art unterstellt werden. Industriell gefertigte Materialien werden verwendet, um autonome, abstrakte Objekte zu schaffen. Der hermetische Selbstbezug, den diese Objekte auf den ersten Blick hervorrufen, löst sich bei näherer Betrachtung jedoch langsam auf. In ihrer der Minimal Art entlehnten Ästhetik bewegen sie sich in ihrer Wahrnehmung zwischen Wand, Boden und Raum, suchen die Nähe zu einer der Wirklichkeit entlehnten Referenz und öffnen so ihre abstrakte Autonomie. Auch die Arbeiten von Hendrik Lörper bewegen sich im Raum. Folien, Papierbahnen, PC-Lüfter, Zeitschaltuhren und ähnliches liefern den Materialfundus aus dem Hendrik Lörper seine kinetischen Objekte und Skulpturen herstellt. Objekte, mit denen er Phänomene von Gegenständen, von Material, von Räumen, der Umwelt analysiert, erforscht und offenlegt. Die Objekte bewegen sich von selbst in ihren eigenen strukturierten und vorgegebenen Bahnen, kreisen um sich selbst, halten sich selbst in Spannung, warten auf Einflüsse von außen, auf minimale Bewegungen, um ihren forschenden und poetisierenden Blick zu offenbaren.

Zur Ausstellung ist ein Katalogbuch erschienen.

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