Ehrengräber in Kiel
Heinrich Wilhelm Kruse Landwirt
Kruses Grab auf dem Südfriedhof
* 28.10.1810
+ 10.12.1896 in Kiel
Das Ehrengrab befindet sich auf dem Südfriedhof, Feld F 1, Nr. 402.
Der Bauer Heinrich Wilhelm Kruse vermachte neben einer Summe Geldes, aus der die Kruse-Stiftung für wohltätige Zwecke entstand, seiner Heimatstadt Kiel seinen Grundbesitz in Düsternbrook mit der Auflage, dass dieser "während eines Zeitraums von 100 Jahren nicht parzelliert, sondern als ungetrenntes Ganzes erhalten bleiben und weder ganz noch teilweise veräußert werden soll". Durch dieses Vermächtnis kam die Stadt Kiel in den Besitz der nach ihrem Stifter benannten Krusenkoppel.
Von je her diente sie der Erholung der Kieler Bürger. Daneben konnte sich durch das Nutzungsverbot eine prägende Pflanzenwelt etablieren, wie z.B. die so genannten zwölf Apostel, ein ca. 200 Jahre alter Baumkreis aus zwölf Linden. Auf der Freilichtbühne finden nicht nur zur Kieler Woche zahlreiche Veranstaltungen statt.
Als Anerkennung für sein Vermächtnis wurde Heinrich Wilhelm Kruse von der Stadt Kiel ein Ehrengrab zugesprochen.


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