Marine- und Kriegsgedenkstätten auf dem Nordfriedhof
Minenleger C 12 und C 8 (Sperrversuchskommando)
Das Grabmal der verunglückten Seeleute der Minenleger C12 und C8
Das Grab befindet sich auf Feld Y, Nr. 180-182.
Am Abend des 7. Juni 1928 ereignete sich bei einer Übung des in Kiel stationierten Sperrversuchskommandos östlich von Schleimünde auf den Minenlegern C 12 und C 8 ein Unglück, bei dem sieben Soldaten getötet wurden.
Das Sperrversuchskommando hatte die Aufgabe, das Legen, Suchen und Sprengen von Minen zu trainieren. Dafür wurde bei der praktischen Vorführung ein 30 bis 40 Zentimeter langer Sprengkörper benutzt, der mit circa zwei Kilogramm Sprengstoff geladen war.
Bei dieser Übung ist aus ungeklärten Gründen auf dem Minenleger C 12 der Übungssprengstoff explodiert. Der nebenanliegende Minenleger C 8 wurde durch die Explosion ebenfalls betroffen.
Sechs Tote und vier Schwerverletzte wurden zum Marinelazarett Kiel-Wik gebracht, wo zwei Tage später ein am Kopf schwer verletzter Obermatrosengefreiter starb.
Die sieben Verunglückten wurden am 11. Juni 1928 auf dem Nordfriedhof beigesetzt.


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