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Programm Soziale Stadt

Stadtteil Gaarden

Seit Mai 2000 wird Gaarden als eines von deutschlandweit 331 "Soziale-Stadt-Gebieten" gefördert. Gaarden ist ein Stadtteil mit gewachsenen Strukturen.

Seine Geschichte ist eng mit der Geschichte der Kieler Werftindustrie verzahnt. Die starke Abhängigkeit von der Werftindustrie hat diesen Stadtteil nicht nur wirtschaftlich, sondern auch in den sozialen Beziehungen, Qualifikationen und in der kulturellen Zusammensetzung der Bevölkerung geprägt.

Gaarden - bunt und vielfältig
Gaarden - bunt und vielfältig

Die negative Entwicklung der Werftindustrie hat demzufolge besonders für Gaarden tiefgreifende Folgen: Im Vergleich zur gesamten Stadt Kiel sind hier doppelt so viele Menschen arbeitslos und überdurchschnittlich viele Menschen leben von Arbeitslosengeld II bzw. Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung. Das bedeutet für die Gaardenerinnen und Gaardener, dass sie sich viel stärker als anderswo in Kiel mit den sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Veränderungen in ihrem Stadtteil auseinandersetzen müssen.

In Gaarden leben ca. 22.000 Menschen. Ein Teil der Gaardenerinnen und Gaardener bringt aus anderen Kulturen dieser Welt eine Lebensweise und einen Geschäftssinn in die direkte Nachbarschaft ein. Dennoch besteht die Gemeinsamkeit darin, dass sie alle Gaardenerinnen und Gaardener sind.

Die Entwicklungen im Wohnumfeld, der Zustand der Wohnungen und der Spielplätze, die Attraktivität des Einkaufszentrums und das Image in der Öffentlichkeit sind einige der Themen, die alle Menschen in Gaarden betreffen. Dabei ist das Leben im Stadtteil geprägt von Spannungen im Alltag: Neue Perspektiven für Einzelpersonen auf dem Arbeitsmarkt müssen gefunden werden, aber auch neue kulturelle Orientierungspunkte für das Zusammenleben in der „multikulturellen“ Nachbarschaft müssen entwickelt werden.

Ein kurzes Video, welches den Stadtteil Gaarden während des 19. Brunnenfestes zeigt, finden Sie hier.

  


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