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Studie über die Nutzung der Region Heidenberger Teich

Wer nutzt eigentlich das Gebiet um den Heidenberger Teich? Frauen oder Männer? Alte oder Junge? Menschen mit oder ohne Migrationshintergrund? Menschen mit oder ohne Behinderung? Und wozu? Als Wegeverbindung oder um sich dort aufzuhalten? Was stört die Besucherinnen und Besucher? Was wünschen sie sich?

Das sollte im ersten Teil einer Studie herausgefunden werden. Beauftragt wurde das Institut für Interdisziplinäre Genderforschung und Diversity der Fachhochschule Kiel. Zwei Wochen lang haben Studentinnen und Studenten zu verschiedenen Zeiten Leute vor Ort befragt und die Nutzung des Geländes beobachtet.

Nun liegt die Auswertung vor und kann hier eingesehen werden. Die Antworten wurden überwiegend nach dem Geschlecht und teilweise nach dem Alter ausgewertet. Besonders interessant dürften die Aussagen zu den Kritiken und Wünschen sowie das Fazit sein (Seiten 24 - 27).

Als nächstes werden der "Natur- und Erlebnisraum Heidenberger Teich" und der Schulhof des Bildungszentrums Mettenhof bis Mitte 2012 umgestaltet. Die Stadt möchte mehr Möglichkeiten für Spiel, Sport, Erholung und Kommunikation bieten. Bei der Planung wurden nicht nur die in den Interviews geäußerten Anmerkungen berücksichtigt, sondern auch die Vorschläge aus den Beteiligungsworkshops.

Finanziert werden die Umbauten über das Städtebauförderungsprogramm "Soziale Stadt".

Doch lohnt sich der Aufwand? Ist die Aufenhaltsqualität dann so viel besser, dass sich mehr Bewohnerinnen und Bewohner des Stadtteils angesprochen fühlen? Und fühlen sich auch wirklich alle Gruppen dort wohl? Welche Angebote werden angenommen, welche fehlen? Trägt der neue Heidenberger Teich dazu bei, die Identität im Stadtteil zu stärken und Mettenhofs Image zu verbessern?

Um diese Fragen beantworten zu können, wird ca. ein Jahr nach Abschluss der Umbaumaßnahmen - also im Spätsommer 2013 - eine zweite Befragung bzw. Beobachtung durchgeführt. Und auf das Ergebnis sind alle besonders gespannt!

Den ersten Teil der Studie können Sie hier herunterladen.

Weitere Fragen oder Anmerkungen zur Studie oder zu Projekten der Sozialen Stadt beantwortet gerne:
Ute Heinecke, Amt für Wohnen und Grundsicherung
Telefon: 0431 901-3886
E-Mail: ute.heinecke@kiel.de

  


Signets der Fördermittelgeber

Gefördert aus Mitteln des Bundes, des Landes und der Landeshauptstadt Kiel
im Rahmen des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt