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Bundesprogramm


Das Bundesprogramm „Toleranz fördern - Kompetenz stärken“

Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend führt seit Beginn 2011 die Arbeit der beiden Bundesprogramme „VIELFALT TUT GUT. Jugend für Vielfalt, Toleranz und Demokratie“ und „kompetent. für Demokratie - Beratungsnetzwerke gegen Rechtsextremismus“ unter einem gemeinsamen Dach fort.

„TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ hat zum Ziel demokratisches Verhalten, ziviles Engagement und den Einsatz für Vielfalt und Toleranz zu stärken. Bis zum Jahr 2013 stellt der Bund dafür jährlich 24 Millionen Euro zur Verfügung.

Das Programm richtet sich vor allem an Kinder und Jugendliche, aber auch Eltern, Pädagoginnen und Pädagogen, lokal einflussreiche staatliche und zivilgesellschaftliche Akteure sowie Multiplikatorinnen und Multiplikatoren sollen dabei angesprochen werden.

Die Landeshauptstadt Kiel hat im Rahmen dieses Programms den Zuschlag für den lokalen Aktionsplan Kiel-Nord (LAP Kiel-Nord) erhalten. Mehr Informationen zum Bundesprogramm erhalten Sie hier.


Fundament unserer Gesellschaft

In einer demokratischen Gesellschaft sind Toleranz und Vielfalt unabdingbar für ein gemeinsames Zusammenleben. Wo auch immer Rechtsextremismus, Fremdenfeindlichkeit, Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit eine Plattform gegeben wird, sind diese demokratischen Werte in Gefahr.

Deswegen ist es besonders wichtig, dass die Zivilgesellschaft gefördert und gestärkt wird. Insbesondere Kinder und Jugendliche sollen für ein tolerantes, vielfältiges und demokratisches Miteinander begeistert werden, da sie es sind, die unsere Zukunft gestalten. Um in Deutschland zukünftig ein gemeinsames, demokratisches und tolerantes Zusammenleben vorzufinden, sind junge Menschen gefragt, die sich für Werte wie Freiheit, Gleichheit, Gerechtigkeit und Menschenwürde einsetzen. Ohne sie kann Demokratie in Deutschland nicht lebendig bleiben. Gefährdeten Jugendlichen sollen ferner Hilfeleistungen angeboten werden und Alternativen zu einer menschenverachtenden Ideologie aufgezeigt werden.


Gemeinsam Initiative zeigen

Bei dieser zentralen Herausforderung sind deswegen nicht nur alle demokratischen Institutionen zur Zusammenarbeit aufgefordert, sondern auch die die Zivilgesellschaft ist gefragt. Das Bundesprogramm „TOLERANZ FÖRDERN - KOMPETENZ STÄRKEN“ bündelt daher erstmals die Kräfte von Bund, Ländern und Kommunen. Eng vernetzt arbeiten politische Entscheidungsträger mit Ämtern, Verwaltung und mit zivilgesellschaftlichen Einrichtungen und Initiativen zusammen.

Inzwischen wurden in allen 16 Bundesländern lokale Aktionspläne und Modellprojekte aufgebaut. In Schleswig-Holstein sind neben Kiel auch Neustadt in Holstein, Lauenburg und Lüttau sowie das Herzogtum Lauenburg Entwicklungsstandorte eines Lokalen Aktionsplan.




Fotos: Christiane Breitfelder