Kieler Beschlüsse
9. Oktober 2008:Beschluss der Ratsversammlung zur Erarbeitung eines Konzeptes "Klimaverträgliche Energieversorgung" und zur Ablehnung eines neuen Kohlekraftwerks.
15. Mai 2008: Die Ratsversammlung der Landeshauptstadt Kiel beschließt das Kieler Energie- und Klimaschutzkonzept 2008. Klimaschutz wird damit zum ständigen Handlungsauftrag der Verwaltung. Das Konzept orientiert sich an den Klimaschutzzielen der Bundesregierung und den CO2-Minderungszielen des Klimabündnis Alianza del Clima. Es beruht auf soliden Daten der Kieler Energie- und CO2-Bilanzen und knüpft an bestehende Beschlüsse, Handlungskonzepte und Projekte der Klimaschutzstadt Kiel an. Die Verringerung des Heizenergieverbrauches von Gebäuden wird als ein wichtiges Handlungsfeld genannt. Im Bereich der Energieversorgungsplanung streben Stadt und Stadtwerke Kiel AG gemeinsam an, die Fern- und Nahwärmeversorgung mit hocheffizienter Kraft-Wärme-Kopplung und dem Einsatz Regenerativer Energieträger weiterzuentwickeln. Im Verkehrsbereich soll intensiv an der Umsetzung des Stadtregionalbahn-Projektes und an der Förderung des Fahrradverkehrs gearbeitet werden.
Den gesamten Text des Ratsbeschlusses und das Kieler Energie- und Klimaschutzkonzept 2008 finden sie hier.
Am 16. März 2006 beschließt die Ratsversammlung, im Jahr 2008 eine Innovative Bauausstellung, die InBA 2008 durchzuführen. Die teilnehmenden Projekte müssen als Neubauvorhaben mindestens den KfW-Energiesparhäuser 40-Standard erfüllen. Die Erreichung des Passivhausstandards ist ausdrücklich erwünscht.
Für den Modernisierungsbereich müssen die teilnehmenden Projekte die geltenden nationalen Standards für Modernisierung um 30 % unterschreiten. Für Heizung und Warmwasser soll die Energieversorgung weitestgehend über erneuerbare Energien und/oder Kraft-Wärme-Kopplung erfolgen.
20. Oktober 2005: Die Ratsversammlung beschließt das Projekt Klimaschutzstadt Kiel 2010: In Abstimmung mit den Stadtwerken soll ein nachhaltiges kommunales Energie- und Klimaschutzkonzept entwickelt werden, um schrittweise die Abhängigkeit vom Erdöl abzusenken und verstärkt Energieeinsparen, rationelle Energieverwendung und Nutzung erneuerbarer Energien zu fördern.
25. August 2005: Die Ratsversammlung fasst den Beschluss, sich an der bundesweiten Imagekampagne SolarLokal für mehr Erzeugung und Nutzung von Solarstrom zu beteiligen und auf den Internetseiten der Landeshauptstadt und in städtischen Publikationen die Kampagne zu unterstützen.
11. März 2004: Die Ratsversammlung beschließt, dass die Landeshauptstadt Kiel dem Klima-Bündnis beitritt. Das Klima-Bündnis ist ein Zusammenschluss von rund 1200 europäischen Städten, Gemeinden und Kreisen, die eine Partnerschaft mit indigenen Völkern der Regenwälder eingegangen sind. Die Partner in diesem weltumspannenden Bündnis verbindet die gemeinsame Sorge um das Weltklima. Um einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten, wird auf das Engagement und die Vielfalt der kommunalen Ebene gesetzt.
Am 7. Mai 2004 unterzeichnet Oberbürgermeisterin Volquartz die Beitrittsurkunde .
2001: Der Umweltausschuss beschließt einen Handlungskatalog mit Maßnahmen zur Reduzierung der CO2-Emissionen.
1996: Ratsbeschluss zur Einrichtung einer Energieleitstelle, zur Durchführung des Modellprojekts Fifty-Fifty-Energiesparen an Kieler Schulen und zum Abschluss eines neuen Konzessionsvertrages mit der Stadtwerke Kiel AG.
1995: Die Ratsversammlung beschließt die Gründung des Kieler Klimaschutzfonds.
Am 18. Mai 1995 beschließt die Ratsversammlung, dass die Landeshauptstadt Kiel an der Umsetzung des CO2-Reduktionskonzeptes mit dem Ziel „Klimaschutzstadt Kiel“ mitarbeitet.
Mit Beschluss der Ratsversammlung vom 17. November 1994 verpflichtet sich die Landeshauptstadt Kiel, die auf der UNCED-Konferenz in Rio 1992 vereinbarten Vorgaben zur AGENDA 21 - dem Zukunftsprogramm der Staatengemeinschaft für das 21. Jahrhundert - in der Kieler Kommunalpolitik umzusetzen.
Mit der Unterzeichnung der „Charta von Aalborg“ , einer Erklärung der Teilnehmer der Europäischen Konferenz über zukunftsbeständige Städte im Mai 1994 in Aalborg, wird die Selbstverpflichtung der Stadt Kiel bekräftigt.


Facebook
www.kiel.de ist die offizielle Webseite der Landeshauptstadt Kiel