Das Damwild - (Dama dama)
Damwild
Das Damwild lebte bis zum Beginn der Eiszeit in Mittel- und Westeuropa. Danach wurde es in den vorderasiatischen Raum verdrängt. Seit dem 15. Jahrhundert wurde das Damwild wieder in Deutschland eingebürgert. Dies geschah zum Zwecke der Jagd vornehmlich in großen Jagdgehegen, aber auch in freier Wildbahn.
Das Fell des Damwildes ist im Sommer rotbraun mit weißen Flecken sowie mit einem sogenannten "Aalstrich" versehen. Zum Winter hin wechselt es seine Farbe in einen graubraunen Farbton. Die Flecken sind dann nicht mehr zu erkennen. Es gibt auch vereinzelt weiße und fast schwarze Exemplare.
In schneller Gangart springt das Damwild mit allen vier Beinen gleichzeitig und macht Bocksprünge.
Der Damhirsch wechselt sein Geweih im April. Das neue Geweih bildet sich unter einer samtartigen Haut (Bast), die im August / September an Ästen und Sträuchern abgescheuert (gefegt) wird. Die Hirsche haben ein Gewicht von bis zu 100 Kilogramm. Die Weibchen wiegen etwa die Hälfte. Das Damwild ernährt sich von Gras, Kräutern, Früchten, Knollen und Sträuchern.
Damwild im Tannenberger
Tiergehege
Damwild im Tiergehege
Suchsdorf
In der Brunftzeit stößt der Damhirsch ein typisches lautes Grunzen aus, das allerdings abgehackter klingt, als der Brunftschrei des Rothirsches. Nach einer Tragezeit von 33 Wochen bringt das Damtier in den Monaten Juni / Juli meistens ein Kalb, seltener mehr zur Welt.
Besonderheit: Damwild flüchtet bei Gefahr nicht sofort, sondern duckt sich zunächst.
Damwild finden Sie in den Tiergehegen Hammer, Tannenberg, Suchsdorf, Uhlenkrog.


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