Landeshauptstadt Kiel Wappen der Landeshauptstadt Kiel

Fußwegeachsen- und Kinderwegekonzept

Im Verkehrsentwicklungsplan 2008 (VEP) wird die Verwaltung beauftragt, ein Fußwegeachsen- und Kinderwegekonzept ähnlich den Hierarchien im Straßennetz und den Velorouten im Radverkehr für das gesamte Stadtgebiet zu entwickeln.

Anhand der Beispiele Friedrichsort (Fußwegeachsen) und Neumeimersdorf (Kinderwege) wurden Ziele und Standards sowie die Vorgehensweise dargestellt.

Fußgänger

Der Anteil des Fußverkehrs am Modal Split liegt in Kiel bei 30 Prozent (Quelle: Forschungsprojekt 'Mobilität in Städten - SrV 2013). Bezieht man die Zuwege zum Erreichen von Bushaltestellen oder Parkplätzen mit ein, liegt der Anteil sogar bei circa 61 Prozent.

Mit dem Fußwegeachsen- und Kinderwegekonzept will die Landeshauptstadt Kiel den Fußverkehr systematisch fördern und den Nachholbedarf schrittweise reduzieren. Im Flyer Zu Fuß in Kiel werden der Planungsansatz und die Handlungsfelder erläutert.

Achsennetz und Handlungsschwerpunkte

Für die Bereiche der Ortsbeiräte Schreventeich / Hasseldieksdamm, Mettenhof, Russee / Hammer, Hassee / Vieburg, Mitte und Gaarden wurden 2011 / 2012 sowie 2013 das Achsennetz mit Handlungsschwerpunkten entwickelt und durch den Bauausschuss (vgl. Drucksache. 0872/2012 und 0454/2014) beschlossen. 

2014 hat das Tiefbauamt das Netz im Bereich der Ortsbeiräte Ellerbek / Wellingdorf und Neumühlen-Dietrichsdorf / Oppendorf weiterentwickelt und Handlungsschwerpunkte (Drucksache 0424/2015) aufgezeigt.

Fußwegeachsen und Kinderwege (Stand 2015)

Netzausschnitt Fußwegeachsen
Netzausschnitt
 

2015 wird das Fußwegeachsen- und Kinderwegekonzept für die Ortsbeiratsbezirke Ravensberg / Brunswik / Düsternbrook sowie Wik fortgeschrieben. Aktuelle Informationen und den derzeitigen Planungsstand finden Sie unter Bürgerbeteiligung.

Gefördert durch die Kommunalrichtlinie des Bundesumweltministeriumssetzt Kiel Maßnahmen um, die aus dem Fußwegeachsen- und Kinderwegekonzept hervorgegangen sind. Weitere Informationen dazu finden Sie unter kommunaler Klimaschutz