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Migrationsarbeit



Bei der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer und Migrationssozialberatung handelt es sich um eine Beratung von neu zugewanderten sowie von bereits länger hier lebenden Migrantinnen und Migranten.

Als „neu zugewandert“ gelten Migrantinnen und Migranten, die in den letzten drei Jahren nach Deutschland gezogen sind, bzw. in den letzten drei Jahren eine Aufenthaltsgenehmigung erhalten haben.

Zur Beratung gehören:  

  • Erstellung von individuellen Sozial- und Kompetenzanalysen,
  • Erstellung von Förderplänen,
  • Integrationsbegleitung,
  • Vermittlung in Integrationsmaßnahmen und sozialpädagogische Begleitung während der Kursteilnahme,
  • Hilfestellung bei der Organisation von Kinderbetreuung während der Kursteilnahme sowie
  • Abschluss und Kontrolle von Integrationsvereinbarungen (auf freiwilliger Basis nach Vereinbarung zwischen Klient/in und Berater/in).

Die Beratung umfasst aufenthaltsrechtliche, sozialrechtliche, schulische und psychosoziale Fragen. Sie dient der Integrationsbegleitung. Die Beratungsstellen arbeiten eng mit dem Jobcenter in Fragen der beruflichen Integration zusammen. Zur Migrationssozialberatung gehört außerdem Krisenintervention bei migrationsspezifischen Krisensituationen.

Für beide Beratungsbereiche stehen ausgebildete Fachkräfte mit verschiedenen Muttersprachen zur Verfügung. 

Welche Unterlagen brauche ich?

Dies ist abhängig vom jeweiligen Beratungsthema.

Welche Fristen muss ich beachten?

Die Beratung erfolgt nach Terminabsprache. Je nach Auslastung der Beratungsstelle kann ein Termin möglicherweise nicht kurzfristig vergeben werden.

Was sollte ich noch wissen?

In mehreren Städten Schleswig-Holsteins gibt es Partizipationsgremien für Migrantinnen und Migranten, teilweise auch unter den Bezeichnungen, Runder Tisch Migration, Runder Tisch Integration oder ähnlich.

Forum für Migrantinnen und Migranten der Landeshauptstadt Kiel.
Mit dem Forum bietet die Landeshauptstadt Kiel der Bevölkerung mit Migrationshintergrund eine Partizipationsmöglichkeit an, in deren Rahmen sie ihre integrationspolitischen Bedürfnisse formulieren kann. Es vertritt die Interessen der in Kiel lebenden Migrantinnen und Migranten gegenüber der Öffentlichkeit, der Ratsversammlung, den politischen Ausschüssen und bei der Verwaltung. Nach den Richtlinien, die von der Kieler Ratsversammlung am 19. März 2010 beschlossen wurden, verfügt das Forum über konkrete Rechte und Pflichten. Das Forum kann einmal im Jahr vor der Ratsversammlung über seine Tätigkeit und Vorhaben berichten und hat darüber hinaus das Recht, Stellungnahmen zu migrationsspezifischen Anliegen, Konzepten und Maßnahmen abzugeben.

Integrationskonzepte
In einigen Kommunen und Kreisen in Schleswig-Holstein liegen bereits Konzepte für die Integration der Bevölkerung mit Migrationshintergrund vor, in weiteren sind sie in der Erarbeitung. Sie werden unter Beteiligung unterschiedlicher gesellschaftlicher Gruppen sowie von Vertreter/innen aus Verwaltung und Politik der Kommunen und Kreise erstellt und dienen als Grundlage und Orientierungsrahmen für Entscheidungen und Prozesse in Bezug auf die Integration der zugewanderten Bevölkerung.

„Handlungsempfehlungen für die Integration von Migrantinnen und Migranten in der Landeshauptstadt Kiel“
In Kiel gibt es die Handlungsempfehlungen seit 2007. In den jährlichen Integrationsbericht fließt auch der Stand der Umsetzung der Handlungsempfehlungen mit ein. Das Forum für Migrantinnen und Migranten der Landeshauptstadt Kiel begleitet die Umsetzung der Handlungsempfehlungen kritisch und gibt eine Stellungnahme für den Integrationsbericht ab.

Wenn Sie an weiteren Informationen zum Thema Migration auf Landesebene (Innenministerium S-H) interessiert sind, empfehlen wir

  • die Newsletter "Migration und Integration" (sh. nachfolgenden Link) und
  • Hinweise zum "Aktionsplan Integration" (sh. nachfolgenden Link).

Forum für Migrantinnen und Migranten, Landeshauptstadt Kiel

Newsletter "Migration und Integration", Innenministerium S-H

"Aktionsplan Integration", Innenministerium S-H

Rechtsgrundlage

  • Aufenthaltsgesetz

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