Die Stadt und die drei Hochschulen
blickten ein Jahr lang in den Himmel
 

Sternenfeuerwerk Spiellinie

Astronomie ist vielfältig, spannend und lebensnah. 2009 haben rund 430 Veranstaltungen in der Reihe "Sterne über Kiel" diese Erkenntnis in der Landeshauptstadt Kiel vermittelt. Die von der Stadt und den drei Kieler Hochschulen ins Leben gerufene Veranstaltungsreihe war damit bundesweit das umfassendste Programm zum Internationalen Jahr der Astronomie. "Das ist eine großartige Bilanz. Das ist ein toller Erfolg für alle Beteiligten, für die ganze Stadt, für den Wissenschaftsstandort Kiel", bilanzierten Kiels Oberbürgermeister Torsten Albig und die Präsidenten der Kieler Hochschulen, Professor Udo Beer (Fachhochschule Kiel), Professor Gerhard Fouquet (Christian-Albrechts-Universität zu Kiel) und Professor Rainer W. Ernst (Muthesius Kunsthochschule).

Dass "Sterne über Kiel" bei den Menschen himmlisch gut ankam, zeigen die Besucherzahlen der Veranstaltungsreihe: Die "Sterne-über-Kiel"-Angebote - Vorträge, Filmvorführungen, Lesungen, Beobachtungsabende - zogen insgesamt rund 25.000 Besucherinnen und Besucher an. Hinzu kamen Tausende, die die fünf Großveranstaltungen des Themenjahres besuchten: Die Spiellinie zur Kieler Woche mit dem Motto "Peterchens Mondfahrt", die Ausstellungen "Augen im All" und "Hol mir die Sterne vom Himmel" im CITTI-PARK Kiel, die von der Wissenschaftszeitschrift "Welt der Wunder" präsentierte interaktive Erlebniswelt "Eine Reise mit dem Raumschiff Erde" im Kieler Hauptbahnhof sowie der verkaufsoffene Sonntag im CITTI-PARK Kiel unter dem Motto "Sterne über Kiel-Hassee".

Insgesamt haben neben der Stadt und den drei Hochschulen 50 weitere Veranstalter zum vielfach eintrittsfreien "Sterne-über-Kiel"-Programm beigetragen und dafür gesorgt, dass Klein und Groß in Kiel im Internationalen Jahr der Astronomie der Himmel auf Erden bereitet wurde. "Wir haben in Kiel das Internationale Jahr der Astronomie mit ‚Sterne über Kiel’ gemeinsam gebührend gewürdigt", so Professor Gerhard Fouquet von der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. "Die gute Zusammenarbeit zwischen den Beteiligten, maßgeblich darunter Professor Duschl vom Universitätsinstitut für Astrophysik und die Fachhochschule mit ihrem Mediendom, wird beispielhaft für weitere Projekte sein. Wer so gut mit derart vielen verschiedenen Teilnehmern kooperiert, wird für die Landeshauptstadt Kiel und ihre Wissenschaft die Sterne vom Himmel holen können."             
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