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Flandernbunker

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Flandernbunker

 

Im Jahre 1943 ließ die Kriegsmarine den sogenannten "Flandernbunker" errichten. Namengebend war das nebenan gelegene ehemalige "Flanderndenkmal", das an die Gefallenen des "Marinekorps Flandern" im Ersten Weltkrieg erinnerte.


Der "Flandernbunker" war als Truppenmanschaftsbunker Schutzraum für die Soldaten der 5. U-Boot-Flottille, deren Wohnschiff "Milwaukee" im nahegelegenen Tirpitzhafen seinen Liegeplatz hatte. Weiterhin diente der Bunker den Seestreitkräften als Notfall-Kommandozentrale. Seine Typenbezeichnung "T 750" stand für die maximale Anzahl der Soldaten, die er standardmäßig aufnehmen konnte. Außerdem waren hier auch eine Nachrichtenzentrale der Marine sowie Teile der Flugmeldeabteilung West (Friedrichsort) untergebracht. Vom "Flandernbunker" aus wurden Abwehrmaßnahmen bei Luftangriffen sowie Polizei- und Feuerwehreinsätze im Kieler Stadtgebiet koordiniert. Zugang zum Bunker besaßen zunächst nur Marinesoldaten und eingeschränkt auch Angehörige der Marine. Gegen Ende des Krieges wurde der Bunker auch für Zivilisten aus der Umgebung geöffnet.


Der Bunker besitzt eine Grundfläche von 550 Quadratmetern und ist mit seinen drei Etagen 12,5 Meter hoch. Seine Wandstärke beträgt 2,5 Meter, die der Decke 3,7 Meter. Man betrat ihn durch die Eingänge an der West- oder der Ostseite.
Regelmäßige Führungen: jeden 1. Sonntag im Monat von Februar bis Dezember um 11.30 Uhr - Sonderführungen auf Anfrage unter Telefon 0431/260 630 9.

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