Kieler Engagement zeigt Gesicht

Kieler*innen packen mit an, wenn andere Hilfe benötigen und Gemeinschaftssinn gefragt ist. Für den Zusammenhalt unserer Stadt ist das von unschätzbarem Wert.

Mit einer digitalen Plakat-Aktion würdigen die Landeshauptstadt Kiel, das nettekieler Ehrenamtsbüro und die Ströer Deutsche Städte Medien GmbH das freiwillige Engagement der Kieler*innen. An dieser Stelle stellen wir die Gesichter der Aktion vor.


 

Kontakt

nettekieler Ehrenamtsbüro
Andreas-Gayk-Str. 31, Eingang A
24103 Kiel
0431 901-5502

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Tatjana Wagner und Geli Mogge helfen als Spendensammlerinnen

Zwei Frauen halten jeweils eine Kiste mit Spenden in der Hand
Warum engagieren wir uns?

Wenn wir daran denken, wie gut es uns selbst geht, dann möchten wir diesen Menschen auch etwas Glück und Freude abgeben. Deren Freude ist auch unsere Freude.

Wie beeinflusst euer Engagement die Einschränkungen durch die Corona-Krise?

Die Einschränkungen in alltäglichen Bereichen, die diese Menschen durch die Corona-Krise erfahren, können wir durch unsere Hilfe ein wenig abmildern. Wir bringen diesen Menschen ein Stück Normalität sowie Zusammengehörigkeitsgefühl und Menschlichkeit entgegen.

Was macht euer Engagement mit euch? Welche besonderen Erlebnisse gab es?

Man bekommt in dieser schlimmen Krise dadurch einen Teil seiner Menschlichkeit und Miteinander zurück, das man vor der Krise im Alltag, meist unbemerkt, „vergessen“ und aus den Augen verloren hat. Zum Beispiel kamen wir zu einer Risikopatientin, die uns ihre Leidensgeschichte erzählte und dann anfing zu Weinen, weil sie sich so sehr über die Spenden und unsere Herzlichkeit gefreut hat. Man besinnt sich auf die wirklich, wichtigen Dinge im Leben und bekommt das durch die Freude und Dankbarkeit in den Augen der Menschen vielfach zurück.

Was wünscht ihr euch für die Zukunft der Kieler*innen?

Dass es noch viel mehr von uns gibt. Und dass die Menschen in einer Notlage nicht so abgewertet werden durch die Gesellschaft. Es kann jeden von uns ein Schicksalsschlag treffen und wir gleiten in eine Schieflage und rutschen ab. Helfen wir einander und zeigen selbst mit kleinsten Gesten, dass diese Menschen ein Teil von unserer Gesellschaft sind. Sie gehören dazu, so wie wir.