Leitlinienprozess: Werkstätten

Die Landeshauptstadt Kiel hat die Öffentlichkeit bereits an vielen Planungen umfänglich beteiligt. In Zukunft sollen diese informellen Beteiligungsverfahren verbindlicher geregelt werden. Doch wie kann das funktionieren?

Die trialogisch zusammengesetzte Arbeitsgruppe erarbeitet gleichberechtigt die Leitlinie für Bürgerbeteiligung. Neben den Mitgliedern aus der Arbeitsgruppe können jedoch auch alle Interessierten ihre Ideen zur Leitlinie einbringen.

In verschiedenen Werkstätten wurden die bisherigen Entwürfe der Leitlinie vorgestellt. Teilnehmerinnen und Teilnehmer konnten ihre Anregungen direkt im Leitlinienentwurf, welcher auf Stellwänden präsentiert wurde, anbringen.

Eine Auswertung der Werkstätten und des Online-Dialoges finden Sie hier.


Beteiligungswerkstatt

Der Prozess zur Erarbeitung eines verbindlichen Regelwerks für freiwillige Bürgerbeteiligung geht in die finale Phase. Am 9. Juni 2017 konnten Interessierte nochmals die Gelegenheit nutzen, der Arbeitsgruppe Ideen und Anregungen mit auf den Weg zu geben.

Die Beteiligungswerkstatt hat am 9. Juni 2017 von 17 bis 19.30 Uhr im Wissenschaftszentrum, Fraunhoferstraße 13, stattgefunden.

Die Dokumentation der Veranstaltung erhalten Sie hier.


Online-Dialog

Der erste Textentwurf der Leitlinie ist fertig und soll nun kommentiert werden. Vom 7. bis 30. Juni können Sie in einem Online-Dialog Ihre Meinung und Ihre Vorschläge zu den eingestellten Texten äußern.

Hier geht es zum Online-Dialog.


Bürgerwerkstatt zum Leitlinienprozess

Die Arbeitsgruppe hat bereits erste Ergebnisse erzielt. Diese wurden am 9. März mit interessierten Kielerinnen und Kielern diskutiert. Ort der Veranstaltung war die Sozialkirche in Gaarden (beim Sommerbad Katzheide).

Neben der Diskussion über erste Textbausteine ging es auch darum, Menschen zu motivieren, sich zu beteiligen: Wie können Wege und Methoden aussehen, um Bevölkerungsgruppen anzusprechen, die sich üblicherweise nicht politisch engagieren oder bei Beteiligungsprozessen oft unterrepräsentiert sind?

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Bürgerwerkstatt am 9. März 2017

Grundlage der Bürgerwerkstatt waren die Ergebnisse der Arbeitsgruppe, der Auftaktveranstaltung im Oktober und der fachbezogenen Politikwerkstatt und Verwaltungswerkstatt im Januar.

Die Dokumentation der Veranstaltung ist hier hinterlegt. Die Ergebnisse aller Werkstätten fließen in die Arbeitsgruppensitzungen ein.

Anfang Juni ist eine weitere Werkstatt geplant. Näheres dazu wird rechtzeitig hier zu lesen sein. Interessierte können gerne eine E-Mail an senden und erhalten dann Informationen zum Leitlinienprozess und über anstehende Veranstaltungen. 


Politik- und Verwaltungswerkstatt

Um die Sicht der Verwaltung und der Politik auf Bürgerbeteiligung in die Leitlinien einbeziehen zu können, fand am 26. Januar eine Politikwerkstatt und am 27. Januar eine Verwaltungswerkstatt statt.

Bei diesen Veranstaltungen diskutierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung sowie Akteure aus der Kommunalpolitik über Bürgerbeteiligung, Bausteine der Leitlinien und erste Textentwürfe.

Die Texte haben die bisherigen Ideen des Prozesses in eine greifbare Form gebracht und dienten als Diskussionsgrundlage.

In den Werkstätten ist ein weiterer Schwerpunkt, ein gemeinsames Verständnis von Bürgerbeteiligung zu erlangen. Denn nur so können handhabbare Regelungen entstehen.

Die Ergebnisse werden derzeit aufbereitet und fließen in die Überlegungen der Arbeitsgruppe zu den Leitlinien ein.