Online-Beteiligung Kiel-Wik

Grüne Wik - Schulredder bis Kiellinie

So könnte es werden: Die Grünverbindung vom Schulredder über den Schüttenredder und den Grünzug Homannstraße hin zur Kiellinie ist durchgehend, abwechslungsreich und konfliktarm für alle gestaltet.

Beschilderungen sowie für alle Nutzer*innen attraktive und gut erkennbare Überwege erleichtern die Orientierung und leiten den Weg mit und ohne Fahrrad in die verschiedenen Grünbereiche bis hinunter zur Kiellinie. Bewohner*innen und Tourist*innen nutzen die vielfältigen Nutzungs- und Erlebnismöglichkeiten - von Sport- und Spielflächen über Liegewiesen und Treffpunkten bis hin zu naturnahen Bereichen. 

Zudem sind zwischen den verschiedenen Grünflächen keine Barrieren mehr vorhanden und es ist ein reizvoller Grünverbund entstanden, der nicht nur vielfältige Erholungsfunktionen, sondern auch als Biotopverbund wertvolle Vernetzungsfunktionen für die städtischen Pflanzen- und Tierarten erfüllt.

 
Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Stadtplanungsamt

Dr. Katrin Sandfuchs

0431 901-2792



Aufwertung des Gesamtbereichs

Kiel-Wik - Vertiefungsbereich Grüne Wik
Handlungsansätze
  • Teile der Wik werden von einem „Grünen Netz“ durchzogen, das es ermöglicht, sich zu Fuß oder per Fahrrad vom jeweiligen Zuhause sicher und ohne Störungen durch Abgase oder Motorlärm zu bewegen und das gleichzeitig zum Begegnen, Bewegen, Naturerleben, Spielen oder einfach nur Ausruhen und Entspannen einlädt.
  • Durch Aufwertung der bestehenden Grünanlagen und eine Verbesserung der Verbindungen zwischen ihnen wird ein wertvoller Erholungs- und Biotopverbund geschaffen, der den Menschen aus den umgebenden Wohnquartieren ebenso zugutekommt wie vielen städtischen Pflanzen- und Tierarten.
  • Auffällige attraktive Eingangsbereiche locken entlang der Holtenauer Straße, der Feldstraße und der Kiellinie in die attraktiven Grünanlagen. Sichere, schon von Weitem erkennbare Übergänge machen es möglich, gefahrlos von einem Park in den nächsten zu gelangen.
  • Vor allem der westliche Teil des Schulredders ist zum Beispiel mit der Wildblumenwiese, den Liegen und Hängematten der ruhigen und naturnahen Erholung vorbehalten.
  • Der neue Stadtgartenweg führt vom Wiker Kleingartengelände durch den stadtweiten Kieler Grüngürtel in die benachbarten Stadtteile. Wer möchte kann auf ihm sogar, immer unterwegs im Grünen, die ganz Kieler Innenstadt umrunden.
  • Der Spielplatz Schulredder wird aufgewertet.
  • Die Freiflächen des Jugendtreffs und der Bolzplatz werden gemeinsam mit den Jugendlichen gestaltet.
  • Der Bolzplatz wird als Multifunktionsfeld umgestaltet und saniert (Fußball, Basketball).
  • Die Asphaltfläche am Spielplatz Schulredder wird für Freizeitaktivitäten und für alle Generationen gestaltet.
  • Die Wege durch die Kleingartenanlage werden, sofern erforderlich, erneuert.
  • In der Kleingartenanlage werden geeignete Bereiche in Abstimmung mit dem Kleingartenverein und den Pächter*innen als Kleingartenpark zum Beispiel für Ideen wie Gartensharing, Infotafeln, Erntetausch, Urban Gardening für Nicht-Kleingartenbesitzer*innen weiterentwickelt, so dass sie auch für Menschen, die nicht Vereinsmitglieder sind, zum Gärtnern, Spielen und Erholen zur Verfügung stehen.
  • Ein kleiner Bereich wird als Hundeauslauffläche eingerichtet und gegebenenfalls eingezäunt.
  • Die Homannstraße wird freiräumlich aufgewertet.
 

Ergebnisse für den Bereich Grüne Wik

Die „Grüne Wik“ ist einer der sechs Vertiefungs- beziehungsweise Themenbereiche in der Wik, für die vom 23. Oktober bis zum 6. November 2020 anhand von Online-Fragebögen Meinungen und Anmerkungen gesammelt wurden. Hier finden Sie die Ergebnisse der Befragung zu diesem Vertiefungsbereich. Bei Klick auf die Fragen werden die jeweiligen Werte und zusammenfassenden Texte im Detail angezeigt.

Teilnehmer*innen: 117

Mehrfachauswahl war möglich, daher ergeben die Prozentwerte in der Summe nicht 100.

Spazieren gehen
101 Teilnehmer*innen – 86,32%

Fahrrad fahren
81 Teilnehmer*innen – 69,23%

Ausruhen
66 Teilnehmer*innen – 56,41%

Kinder spielen
76 Teilnehmer*innen – 64,96%

Sport treiben
51 Teilnehmer*innen – 43,59%

Natur erleben
88 Teilnehmer*innen – 75,21%

Urban Gardening (privates oder gemeinschaftliches Gärtnern auf öffentlichen Flächen) nutzen
46 Teilnehmer*innen – 39,32%

Hunde auslaufen lassen
30 Teilnehmer*innen – 25,64%

Sonstiges und zwar:
8 Teilnehmer*innen – 6,84%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: (siehe Frage 3)

Mehrfachauswahl war möglich, daher ergeben die Prozentwerte in der Summe nicht 100.

Spazieren gehen
98 Teilnehmer*innen - 83,76%

Fahrrad fahren
81 Teilnehmer*innen - 69,23%

Ausruhen
63 Teilnehmer*innen - 53,85%

Kinder spielen
79 Teilnehmer*innen - 67,52%

Sport treiben
45 Teilnehmer*innen - 38,46%

Natur erleben
63 Teilnehmer*innen - 53,85%

Urban Gardening (privates oder gemeinschaftliches Gärtnern auf öffentlichen Flächen) nutzen
33 Teilnehmer*innen - 28,21%

Hunde auslaufen lassen
26 Teilnehmer*innen - 22,22%

Sonstiges und zwar:
7 Teilnehmer*innen - 5,98%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: (siehe Frage 3)

Mehrfachauswahl war möglich, daher ergeben die Prozentwerte in der Summe nicht 100.

Spazieren gehen
96 Teilnehmer*innen – 82,05%

Fahrrad fahren
81 Teilnehmer*innen – 69,23%

Ausruhen
60 Teilnehmer*innen – 51,28%

Kinder spielen
61 Teilnehmer*innen – 52,14%

Sport treiben
39 Teilnehmer*innen – 33,33%

Natur erleben
73 Teilnehmer*innen – 62,39%

Urban Gardening (privates oder gemeinschaftliches Gärtnern auf öffentlichen Flächen) nutzen
33 Teilnehmer*innen – 28,21%

Hunde auslaufen lassen
27 Teilnehmer*innen – 23,08%

Sonstiges und zwar:
7 Teilnehmer*innen – 5,98%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Zu den Fragen 1-3 erfolgten nicht viele Wortbeiträge. Stimmen für und gegen Hundeauslaufflächen halten sich die Waage, ansonsten werden Nutzungen der Flächen zum Grillen, Veranstaltungen und Pflanzungen vorgeschlagen.

Mehrfachauswahl war möglich, daher ergeben die Prozentwerte in der Summe nicht 100.

Stärkung der Biodiversität
92 Teilnehmer*innen - 78,63%

Artenschutz
76 Teilnehmer*innen - 64,96%

Grundwasserschutz
49 Teilnehmer*innen - 41,88%

Bodenschutz
42 Teilnehmer*innen - 35,90%

Erhalt der natürlichen Geländemorphologie
49 Teilnehmer*innen - 41,88%

Luftverbesserung
100 Teilnehmer*innen - 85,47%

Schutz des Stadtklimas
107 Teilnehmer*innen - 91,45%

Schutz des globalen Klimas
72 Teilnehmer*innen - 61,54%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Die Grünanlagen sollen zu mehr heimischen Pflanzen und Wildblumenwiesen hin entwickelt werden. Daneben werden noch Maßnahmen zur Steigerung der Aufenthaltsqualität genannt, zum Beispiel Verringerung des Verkehrslärms und mehr Sitzmöglichkeiten.

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Ruhe und Erholung, sowie Naturnähe werden hier vor allem hervorgehoben. Der Wunsch nach mehr Wildwuchs und weniger reinen Rasenflächen wird auch hier sehr deutlich.

Mehrfachauswahl war möglich, daher ergeben die Prozentwerte in der Summe nicht 100.

am Teich, weil
24 Teilnehmer*innen – 20,51%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Der zu starke Bewuchs des Teiches und damit mangelnde Einsichtigkeit sowie der „verdreckte“ Zustand werden bemängelt.

im Grünzug Onkel-Willy-Weg am Schulredder, weil
18 Teilnehmer*innen – 15,38%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Der Zustand des Weges wird hier kritisiert, auch in Bezug auf einen Konflikt zwischen Fuß- und Radverkehr. Für die Grünfläche wird mehr Pflege gewünscht.

in den Kleingartenanlagen, weil
12 Teilnehmer*innen – 10,26%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Der Zustand der Wege wird auch hier bemängelt. Das Konzept einer Kleingartenanlage finden auch viele für diesen Ort nicht gut.

im westlichen Grünzug Schulredder (zwischen Spielplatz und Projensdorfer Straße), weil
29 Teilnehmer*innen – 24,79%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Die schlechten Wege und zu feuchte artenarme Grünfläche werden kritisiert. Die Verkehrssicherheit soll durch Trennung von Fuß- und Radwegen und bessere Einsehbarkeit an Kurven verbessert werden.

auf/neben dem Spielplatz Schulredder, weil
12 Teilnehmer*innen – 10,26%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Der Spielplatz soll aufgewertet werden. Generell wird die Fläche als „wenig einladend“ bezeichnet.

auf dem Bolzplatz beim Jugendtreff Nord, weil
7 Teilnehmer*innen – 5,98%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Der Bolzplatz wird als in sehr schlechter Qualität befindlich wahrgenommen. Laut einigen Rückmeldungen sollte eventuell eine Multifunktionsfläche in Erwägung gezogen werden.

im Grünzug Schüttenredder (Mercatorwiese), weil
7 Teilnehmer*innen – 5,98%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Ein Hundespielplatz und generelle Wünsche zur Aufwertung werden geäußert.

auf/neben dem Spielplatz im Grünzug Schüttenredder (Mercatorwiese), weil
4 Teilnehmer*innen – 3,42%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Sehr wenige Nennungen. Die Trennung von Fuß- und Radverkehr wird gewünscht sowie der viele Beton und Hundehinterlassenschaften bemängelt.

im Grünzug Homannstraße, weil
16 Teilnehmer*innen – 13,68%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Die Wege und die Attraktivität der Fläche werden auch hier bemängelt.

im Grünzug Seeblick, weil
12 Teilnehmer*innen – 10,26%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Hier wird die Aufwertung von Trampelpfaden zu angelegten Wegen erwünscht. Außerdem wird das Problem der Hundehaufen deutlich hervorgehoben.

im Bereich der Orchideenwiese, weil
6 Teilnehmer*innen – 5,13%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Der Ausblick auf die Ostsee trage sehr zur Attraktivität bei. Mit Picknickplätzen, mehr Mülltonnen und anderen Maßnahmen ließe sich die Attraktivität noch weiter steigern.

entlang der Kiellinie zwischen Orchideenwiese und Mercatorstraße, weil
25 Teilnehmer*innen – 21,37%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Durch zu viel Autoverkehr und schlecht gepflegte Flächen werde das Potenzial hier nicht genutzt.

Sonstiges (bitte stichwortartig benennen)
20 Teilnehmer*innen – 17,09%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Querungshilfen zwischen Grünflächen sind erwünscht. Ansonsten viele erneute Nennungen.

Ja
88 Teilnehmer*innen – 75,21%

Nein
29 Teilnehmer*innen – 24,79%

Ja
74 Teilnehmer*innen – 63,25%

Nein, hier würde ich mir eine Ergänzung vorstellen:
43 Teilnehmer*innen – 36,75%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Grundton der Antworten ist mehr Grün. Eine Reduktion des Individualverkehrs ist das zweithäufigste Anliegen. Ansonsten werden Orte ohne spezifische Maßnahme (z.B. „Uferstraße hätte sehr viel Potential“) und umgekehrt (z.B. „begrünte Dächer und Fassaden“) vorgeschlagen.

Ja, hier:
75 Teilnehmer*innen - 64,10%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Querungen Homannstraße/Orchideenwiese und zur Homannstraße allgemein werden häufig erbeten. Ansonsten viele variable Vorschläge.

Nein
42 Teilnehmer*innen - 35,90%

Ja, folgendermaßen:
87 Teilnehmer*innen - 74,36%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Die zwei am häufigsten genannten Anliegen sind Naturnähe und mehr Pflege der Flächen bzw. Pflege hin zur Naturnähe. Mehr Bänke und ein Vorgehen gegen Hundehinterlassenschaften sind auch erwünscht.

Nein
30 Teilnehmer*innen - 25,64%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Erhalt und der Wunsch nach mehr Grün sind hier häufig genannt. Ansonsten werden Meinungen aus vorherigen Fragen betont.

Ja
91 Teilnehmer*innen - 77,78%

Nein
26 Teilnehmer*innen - 22,22%

Mehrfachauswahl war möglich, daher ergeben die Prozentwerte in der Summe nicht 100.

Öffnung der Anlagen zum Spazierengehen
60 Teilnehmer*innen - 51,28%

Verkleinerung von Parzellen
2 Teilnehmer*innen - 1,71%

Vergrößerung von Parzellen
0 Teilnehmer*innen - 0,00%

Zusammenschluss einzelner Parzellen und gemeinsame Nutzung durch mehrere Pächter*innen (Gartensharing)
21 Teilnehmer*innen - 17,95%

Einrichtung eines Kleingartenparks mit gemeinschaftlich genutzten und öffentlichen Bereichen
37 Teilnehmer*innen - 31,62%

Erntetauschstationen
45 Teilnehmer*innen - 38,46%

Urban Gardening (privates oder gemeinschaftliches Gärtnern auf öffentlichen Flächen) für Nicht-Kleingartenbesitzer*innen im öffentlichen
53 Teilnehmer*innen - 45,30%

Anlage von Infotafeln
34 Teilnehmer*innen - 29,06%

Sonstiges
15 Teilnehmer*innen - 12,82%

Zusammenfassung der zugehörigen Texteingaben: Einige beschweren sich hier über die Abgeschlossenheit gegenüber der Öffentlichkeit („Verschwendung“). Eine Nutzung für Treffen/Veranstaltungen und einige spezifische Pflegevorschläge kommen dazu.

Bis 18 Jahre
1 Teilnehmer*innen - 0,85%

19-25 Jahre
6 Teilnehmer*innen - 5,13%

26-35 Jahre
35 Teilnehmer*innen - 29,91%

36-45 Jahre
28 Teilnehmer*innen - 23,93%

46-67 Jahre
43 Teilnehmer*innen - 36,75%

68 Jahre oder älter
4 Teilnehmer*innen - 3,42%

Wohnsitz in der Wik
81 Teilnehmer*innen - 69,23%

Arbeitsplatz in der Wik
1 Teilnehmer*innen - 0,85%

Wohnsitz und Arbeitsplatz in der Wik
27 Teilnehmer*innen - 23,08%

Weder Wohnsitz noch Arbeitsplatz in der Wik
8 Teilnehmer*innen - 6,84%

1
20 Teilnehmer*innen - 17,09%

2
41 Teilnehmer*innen - 35,04%

3
25 Teilnehmer*innen - 21,37%

4
22 Teilnehmer*innen - 18,80%

5 oder mehr
9 Teilnehmer*innen - 7,69%