Kiel und die Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung

SDGs und Nachhaltigkeit - Kieler Woche

Kieler Woche 2018 und 2019

Mit einem Infostand zu den Sustainable Development Goals und deren Umsetzung in Kiel zeigte die Koordinierungsstelle kommunale Entwicklungspolitik Klimaschutzzelt Präsenz. 

SDG-Stand im Klimaschutzzelt bei der Kieler Woche 2019
SDG-Stand im Klimaschutzzelt bei der Kieler Woche 2019 - Foto: Frauke Wiprich, LH Kiel

Kieler*innen wünschen sich weniger Autos

Seit 2018 sind die SDGs auch auf der Kieler Woche präsent: im Klimaschutzzelt auf der Kiellinie informiert die Stadt zu den 17 nachhaltigen Entwicklungszielen der Vereinten Nationen. Unterstützt wird sie dabei von Referent*innen des Projektes "Bildung trifft Entwicklung".

Bei dem regen Austausch mit Kieler*innen und Besucher*innen stand in diesem Jahr die Frage, wie wir zukünftig in Kiel leben wollen, im Mittelpunkt: gut 300 Besucher*innen - davon viele Kinder und Jugendliche - brachten eigene Ideen ein.

Ideen der Kieler*innen für ihre Stadt
Wie wollen die Kieler*innen zukünftig leben? - Foto: Teresa Iclan, LH Kiel

Die Themen "Stadtverkehr", "Leben im öffentlichen Raum" und "Kreuzfahrttoruismus" scheinen dabei besonders viele Menschen zu bewegen.

So wünschen sich viele Kieler*innen den Ausbau des Radverkehrs und weniger Autos auf den Straßen. Auch im Kreuzfahrttourismus solle umgedacht werden. Der Tenor ist klar: weniger Autos, mehr Fahrräder und ÖPNV, dadurch mehr Lebensqualität und saubere Luft.

Im öffentlichen Raum und im Freizeitbereich besteht der Wunsch nach mehr Grünflächen und Spielplätzen, sowie mehr Freizeitangeboten für Familien und einer attraktiveren Kiellinie. 

 

Kieler Woche sagt Plastikmüll den Kampf an

Auch das Thema Meeresverschmutzung - insbesondere durch den Plastikmüll - war vielen Besucher*innen ein wichtiges Anliegen.

Sehr begrüßt wurden daher die Bemühungen des Kieler Woche Chefs Philipp Dornberger, bei der diesjährigen Kieler Woche verstärkt auf Nachhaltigkeit und Vermeidung von Müll zu setzen.

So wurde unter anderem ein einheitliches Pfandsystem für Becher eingeführt und es gab keine Plastikstrohhalme mehr. Dafür aber viel mehr Aschenbecher, die quer durch die Stadt aufgestellt wurden. Die Stadtwerke lieferten zudem grünen Strom und das Konzept der Fahrradparkplätze aus dem vergangenen Jahr wurde weiter ausgebaut. 

Gemaltes Bild, das eine verschmutzte Unterwasserwelt zeigt
Schülerin Filippa kritisiert mit ihrem Bild die Verschmutzung der Meere - Foto: Frauke Wiprich, LH Kiel

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