Führungen & Angebote

Die Stunde der Matrosen: Das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum widmet dem Matrosenaufstand von 1918 eine große Sonderausstellung in der Fischhalle.

Ein großes Thema, das bis heute Bedeutung hat. Eine Führung gibt Ihnen einen guten Einstieg.

Für Gruppen der Bundeswehr bietet das Museum ein spezielles Programm.

 

Öffentliche Führungen ohne Anmeldung

Jeden Sonntag von 14.30 -15.30 Uhr

Führungsgebühr: 1 Euro pro Person, der Eintritt in die Ausstellung ist frei

Zum Einlesen & Weiterlesen: die Publikationen
 

Gruppenführungen mit Anmeldung

Dauer: Eine Stunde

Führungsgebühr: 50 Euro pro Gruppe (mind. 12 - max. 30 Teilnehmer*innen)

Anmeldungen unter 0431 901-3428 oder 0431 901-3488

 


Matrosenaufstand mit Havariegefahr

Besucher*innen können an einem Donnerstag pro Monat an einer ca. 40-minütigen Erlebnisführung des 'Theater Havariegefahr' teilnehmen.

Die beiden Kunstfiguren „Lapa & Loma“, zwei Seefahrer der heutigen Zeit, führen ihr Publikum durch die Ausstellung und berichten über das, was sie über die Begebenheiten der Zeit um den Matrosenaufstand herum glauben, lieben und erhoffen. Zum Beispiel erklären sie den Besucher*innen, was das Segelschulschiff GORCH FOCK und der Dichter Joachim Ringelnatz mit dem Ganzen zu tun haben, und wie eine gewisse Anita Berber unzähligen Matrosen den Kopf verdreht hat.

Aber sie wollen nicht nur erzählen, sie wollen wissen, was andere über den Matrosenaufstand denken. Also tauchen sie mit ihrem Publikum in diese Zeit des politischen und kulturellen Wandels ein, um gemeinsam über das Gestern & Heute, über falsch, richtig und dazwischen zu grübeln.

Die Museumsbesucher*innen erwartet ein mutiger Mix aus historischen Fakten, Seemannsgarn, Liedern der Zeit, Humor und ebenso eine ernste Auseinandersetzung mit den Schrecken des Ersten Weltkrieges und des Matrosenaufstandes.

 
Daten und Karten

Karten: 8 Euro pro Person, 6 Euro für Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 16 Lebensjahr
Dauer: etwa 40 Minuten

Vorverkauf ab 6. Mai 2018 am Tresen im Schifffahrtsmuseum Fischhalle 
Anmeldungen ab 6. Mai 2018 unter 0431 901-3428.
 

Termine jeweils 16, 17, 18 & 19 Uhr an den Donnerstagen

24. Mai, 14. Juni, 19. Juli, 16. August, 20. September, 18. Oktober, 15. November, 13. Dezember, 17. Januar, 14. Februar, 14. März.

Über diese Termine hinaus haben Gruppen die Möglichkeit, direkt mit dem Theater Havariegefahr Sondertermine zu vereinbaren. Die Kartenpreise für Sondertermine sind in der Regel deutlich höher. Weitere Informationen & Kontakt unter: www.havariegefahr.de/aufstand 


Sonderprogramm für Gruppen der Bundeswehr zur Ausstellung "Die Stunde der Matrosen"

Im Rahmen der Ausstellung bietet das Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum neben dem regulären Programm für externe Gruppen auch ein speziell konzipiertes Sonderprogramm für Gruppen der Bundeswehr an. Hiermit soll auf die Bedürfnisse der Streitkräfte im Allgemeinen und aktiver Soldaten im Besonderen eingegangen und dem großen Interesse, das für dieses Thema im Jubiläumsjahr zu beobachten ist, Rechnung getragen werden.

Das Sonderprogramm umfasst neben einstündigen Führungen zu mehreren wählbaren Themen auch zusätzlich buchbare Workshops, die sich einzelnen Themenfeldern detaillierter zuwenden und den Soldat*innen die Möglichkeit geben, sich mit Fragen wie Demokratiegeschichte, Befehl und Gehorsam oder auch dem Missbrauch von historischen Ereignissen auseinanderzusetzen.

Allgemeine Führung durch die Ausstellung

60-minütiger Rundgang

  • Auftakt vor der Fischhalle
  • Schwerpunkt 1: Kiel und die Marine im Ersten Weltkrieg
  • Schwerpunkt 2: Der Beginn der Revolution in Kiel und Wilhelmshaven
  • Schwerpunkt 3: Rezeptionsgeschichte

Schwerpunktführung „Marine im Ersten Weltkrieg“

  • Auftakt im didaktischen Raum
  • Schwerpunkt 1: Die militärische und politische Lage für die Marine
  • Schwerpunkt 2: Die Lage am Kriegsende und die Befehlsverweigerung
  • Schwerpunkt 3: Die zehn Tage im November aus der Sicht von Matrosen und Offizieren 
Schwerpunktführung „Die Revolution und ihre Nachwirkung“"

  • Auftakt im didaktischen Raum
  • Schwerpunkt 1: Der Beginn der Revolution in Kiel und Wilhelmshaven
  • Schwerpunkt 2: Berliner Ereignisse, Bürgerkrieg und Räterepubliken
  • Schwerpunkt 3: Die Rezeption der Revolution

Workshopthemen - Auf Anfrage sind auch andere Themen denkbar
Befehl und Gehorsam:
  • Die Befehlsverweigerungen von 1917 und 1918 (Hintergründe, Auswirkungen)

Traditionsverständnis und -pflege:

  • die Rezeption des Matrosenaufstandes in den verschiedenen deutschen Staaten (Kontinuität und Brüche der deutschen Geschichte im 20. Jahrhundert, Weimarer Republik, Nationalsozialismus, BRD, DDR)
  • Die Kaiserliche Marine, ihre Eigenwahrnehmung und die Auswirkungen auf die Reichsmarine

Demokratiegeschichte:

  • Die Kieler 14 Punkte (Forderungen der Matrosen zum Kriegsende)
  • Revolution oder Reformation? Die Rolle des Matrosenaufstandes bei der Schaffung der ersten parlamentarischen Demokratie in Deutschland

Die Workshops können nur zusammen mit einer einführenden Führung durch die Ausstellung gebucht werden. Diese ist etwas kürzer als die allgemeine Führung (45 Minuten).

Anschließend folgt der Workshop zu einem der von uns angebotenen Themen. Hier bietet sich die Möglichkeit, einzelne Themen der Ausstellung eingehend gemeinsam zu diskutieren und dabei einen aktuellen Bezug herzustellen.

Die Workshops beinhalten Quellenmaterial (aus der Ausstellung und von externen Partnern) und sind auf 45 bis 60 Minuten ausgelegt.

 
Daten und Anmeldung
  • Gruppengröße: maximal 40 Personen
  • Ansprechpartner: Julian Freche, Kieler Stadt- und Schifffahrtsmuseum,  0431 901-3983
  • Führungen und Workshops sind während der Öffnungszeiten möglich (Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr, Donnerstag zusätzlich bis 20 Uhr)
  • Kosten pro Führung: 50 Euro
    Kosten pro Workshop: 70 Euro
  • Ort: Schifffahrtsmuseum Fischhalle, Wall 65 
Matrose - Ausschnitt aus einer Zeichnung von Erich Krause, 1918

 

 

Schnittzeichnung durch die Fischhalle mit großem rotem Keil
Neue Perspektiven auf deutsche und internationale Geschichte

Gefördert wird die Ausstellung durch die Kulturstiftung der Länder und das Land Schleswig-Holstein.