FilmFörde #27 zeigt: Zwei Dokumentarfilme zum Kieler Matrosenaufstand

Im Archiv - Veranstaltung vom 12. September 2018

KulturForum

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„Revolution 18“
(D 2012/2014, 25 Min., Regie: Kai Zimmer)

August 1917 bis zu den Tagen des Matrosenaufstands im November 1918: eine bewegte, revolutionäre Zeit in Kiel. Kai Zimmers experimenteller Dokumentarfilm schildert sie aus der Perspektive der Tagebuchaufzeichnungen des Ingenieurs Nicolaus Andersen. In denen verbindet sich die „große“ Politik mit dem – nur scheinbar – banalen Alltag eines „kleinen“ Mannes aus Kiel. In der Ringstraße schwirren die Kugeln, aber an diesem nebligen Novemberabend muss auch ans karge Abendessen gedacht werden ...

Große Geschichte und die des lakonisch protokollierten Alltags verbinden sich wie historisches und an geschichtsträchtigen, heute aber umso banaleren Orten gedrehtes Material zu poetischen Momenten quer durch die und auch quer zu den Zeitläufen. Eine Ballade über die Ereignisse vor und während des Aufstands in Kiel, die einen ebenso persönlich-emotionalen wie spannenden Blick in die Geschichte(n) gewährt.


„In Kiel ist Revolution!“
(D 2018, 54 Min., Regie: Kay Gerdes und Klaus Kuhl)

Der Film beleuchtet detailliert die Ereignisse im November 1918 an der Förde und stellt sie in einen größeren geschichtlichen Zusammenhang. Verwendet wird historisches Film- und Bildmaterial, Aufnahmen der Originalschauplätze, Interviews aus den 1970er und 80er Jahren mit Zeitzeugen der Ereignisse (darunter auch mit Lothar Popp, einem der Anführer der Bewegung von 1918) sowie aus dem DEFA-Spielfilm „Das Lied der Matrosen“ (DDR 1958, Regie Kurt Maetzig) und Erläuterungen durch den Historiker, Friedensforscher und Noske-Biografen Prof. Wolfram Wette. Die revolutionären Ereignisse in Kiel werden aus damaliger und heutiger Sicht dargestellt.

Der Film wurde von der Gesellschaft für Kieler Stadtgeschichte e.V. in der Reihe „Historische Filmdokumente Nr. 9“ herausgebracht, gefördert wurde er von der Stadt Kiel und der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein. Der Film enthält eine Reihe bisher wenig bekannter Fotos, darunter aus den Sammlungen Wolfgang D. Kuessner, Klaus Schoppe und Sönke Linning. Die Erstellung des Films wurde auch intensiv vom Stadtarchiv unterstützt.


Eintritt: 5 Euro (erm. 3 Euro)

Infos: www.filmfoerde.de


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Quelle

Landeshauptstadt Kiel