Kulturpreis 2004

Bildhauer Prof. Hans Kock

Der Preisträger des Jahres 2004 ist Bildhauer, aber auch Architekt, Maler, Zeichner, Landschaftsgestalter und Philosoph. Er hat ein überaus umfangreiches Werk geschaffen.

Zu Hans Kocks bekanntesten Arbeiten in Kiel zählen die frühe Bronzeplastik des Springpferdes „Meteor“ vor den Ministerien am Düsternbrooker Weg und der Brunnen mit dem tanzenden Paar auf dem Vinetaplatz. Auch die „Figur mit Tuch“ im Innenhof der Provinzial-Versicherung dürften viele Kieler kennen.

Darüber hinaus ist Hans Kock mit zahlreiche Arbeiten in anderen Städten vertreten. An seiner „Minerva“ auf dem Hamburger Fischmarkt ziehen jeden Sonntag Tausende von Touristen vorbei. Kock arbeitete auch für über 20 Kirchen im norddeutschen Raum; im Greifswalder Dom gestaltete er den Innenraum mit Altar, Kruzifixen, Taufbecken, zwölf plastischen Objekten und sogar den Kirchenfenstern neu.

Auf Gut Seekamp zwischen Friedrichsort und Schilksee hat Hans Kock ein monumentales Gesamtkunstwerk geschaffen. Hier verwirklichte der Künstler auf einem Gelände von 30.000 Quadratmetern seinen Lebenstraum, die Symbiose von Natur und Kunst.

In dem ganzjährig geöffneten Skulpturengarten der Hans-Kock-Stiftung stellte er zwölf seiner Großplastiken in einen Dialog mit dem sie umgebenden Raum, mit der Landschaft, dem Himmel und riesigen alten Bäumen. Im ehemaligen Gutshaus haben 24 Kleinplastiken, unter anderem Porträts von Heidegger und Antes, sowie Zeichnungen und Texte Kocks ihren Platz gefunden. Der frühere Pferdestall dient heute als Raum für Veranstaltungen.

Der Kulturpreis für Prof. Kock wird während der Kieler Woche am Sonntag, den 27. Juni 2004 in einer Feierstunde der Ratsversammlung verliehen.

 

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