Gendergerechte Sprache

Die Selbstverwaltung hat es entschieden: Bis zum Dezember 2019 soll für die Verwaltung ein Konzept für eine gendergerechte Verwaltungssprache entstehen. Warum? Das Ziel ist eine Sprache, in der sich kein Mensch ausgeschlossen fühlt.

Eine erfolgreiche Klage vor dem Bundesverfassungsgericht am 10. Oktober 2017 hatte eine Neuregelung des Personenstandgesetzes zur Folge. Seit dem 1. Januar 2019 können Menschen, die aufgrund innerer und/oder äußerer Genitalien und/oder Hormonen und/oder Chromosomen nicht eindeutig dem Geschlecht Mann oder Frau zuzuordnen sind (auch bezeichnet als „intergeschlechtlich", „intersexuell“ oder kurz „inter*“), bei Nachweis durch ein ärztliches Attest, die „dritte Option“ wahrnehmen.

Sie können den Geschlechtseintrag „divers“ oder „kein Eintrag“ wählen. Die Kieler Ratsversammlung hat die Einführung einer gendergerechten Sprache bis Ende 2019 beschlossen. Die Verwaltung ist daher aufgefordert, unsere Sprache in Schrift und Wort (auch mündlich) anzupassen.
 

Drucksache - 0437/2018
Drucksache - 0202/2019

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