Gleichstellung

Instrumente der Gleichstellung

Ziel moderner Gleichstellungsarbeit ist die gleichberechtigte Teilhabe von allen Geschlechtern in allen Lebens- und Arbeitsbereichen.

Die Gleichstellung ist erreicht, wenn Wünsche und Bedürfnisse ungeachtet von Geschlecht, Herkunft, Identität, sozialem Status, Erziehung oder körperlichen Einschränkungen gleichermaßen beachtet werden und nicht zu unterschiedlichen Konsequenzen führen.

Gender Mainstreaming

Das englische Wort "Gender" bezeichnet das soziale, erlernte Geschlecht. Es existiert neben den biologischen Geschlechtern (englisch: sex) „Frau“, „Mann“ und „ohne eindeutiges Geschlecht“. Dieses ist unter anderem abhängig vom sozialen Stand, den Anforderungen, Bewertungen und Rollen innerhalb einer Gesellschaft oder eines Kulturkreises.

"Mainstreaming" bedeutet in diesem Zusammenhang, dass bei sämtlichen Entscheidungen, wie zum Beispiel Personal, der Firmenorganisation oder der Außendarstellung zu bedenken ist, dass Frauen und Männer unterschiedliche Verhaltensweisen und Bedürfnisse innerhalb derselben Situation zeigen können.

Nur durch die bewusste Berücksichtigung dieser Geschlechterunterschiede kann Diskriminierung auf Grund des Geschlechtes vermieden werden.

Ziel des Gender Mainstreamings ist es, durch kontrollierte, allgemeingültige Abläufe echte Chancengleichheit zu erreichen. Dazu gehören zum Beispiel Personalentwicklung, Reorganisation und Haushalt.

 
Weitere Informationen finden Sie in der Arbeitshilfe Gender Mainstreaming vom Deutschen Städtetag.

Gender Budgeting

Gender Budgeting ist ein Werkzeug zur Umsetzung von Gender Mainstreaming in der öffentlichen Haushaltsplanung. Übersetzt werden kann es etwa mit "geschlechtergerechte Haushaltsführung".
 

Die Nutzen sind demnach:
  • eine Annäherung an das Ziel einer gerechten Gesellschaft
  • Verwirklichung von Demokratie
  • Vermeidung von Folgekosten, da weniger nachträgliche Korrekturmaßnahmen in Folge von Fehlplanungen vorgenommen werden müssen. 
    Zum Beispiel: Die Entwicklung eines Sportplatzes, der sowohl auf die Bedürfnisse von Jungs- wie von Mädchenaktivitäten ausgerichtet ist.
  • höhere Wettbewerbsfähigkeit, da Arbeit, Kreativität und Entscheidungsmacht von Unternehmen oder Verwaltungen mit Gender-Mainstreaming-Maßnahmen zu höheren Qualitätsstandards und zu Akzeptanz der Projekte führen.
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Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Die Gleichstellungsbeauftragte /
Referat für Gleichstellung
Andreas-Gayk-Straße 31
24103 Kiel

 

Öffnungszeiten
Montag - Donnerstag 9-15 Uhr
Freitag 9-12 Uhr

Eine vorherige telefonische Terminvereinbarung ist empfehlenswert

 

Referat für Gleichstellung

0431 901-2056