Meldung vom 28. Februar 2018

OB Kämpfer zum HSH-Nordbank-Verkauf: „Standort Kiel darf nicht aufgegeben werden“

Zum Verkauf der HSH-Nordbank äußert sich Kiels Oberbürgermeister und Wirtschaftsdezernent Dr. Ulf Kämpfer wie folgt:

„Ich bin froh, dass nun endlich Klarheit herrscht und wir einen Ansprechpartner haben, mit dem wir die Zukunft der HSH Nordbank erörtern können. Leider waren die beiden Landesregierungen offenbar nicht in der Position, Garantien für die beiden Standorte und den Erhalt der Arbeitsplätze mit in den Vertrag aufzunehmen. Es wäre ganz bitter, wenn nach dem finanziellen Desaster für das Land nun das Desaster für die Beschäftigten folgt. Es ist die gemeinsame Verantwortung aller Beteiligten, dies zu verhindern.

Aber für Kiel sehe ich durchaus eine gute Perspektive. Denn die Landeshauptstadt hat als Finanzplatz eine lange Tradition, steht mit ihren wachsenden und innovativen Finanzdienstleistern, der Universität und dem Institut für Weltwirtschaft aber auch für die Zukunft der Branche. Und die HSH Nordbank beschäftigt in Kiel qualifizierte Fachkräfte. Die neuen Eigentümer wären daher sehr schlecht beraten, den Standort Kiel stark zu schwächen oder gar ganz aufzugeben. Wir werden nun umgehend direkten Kontakt zu der Investorengruppe um Cerberus und J. Christopher Flowers aufnehmen, um auf diese Vorteile nachdrücklich hinzuweisen. Wichtige Gesprächspartner sind auch Vorstand und Betriebsrat, mit denen wir schon lange im engen Kontakt stehen.“
 

Pressemeldung 134/28. Februar 2018/awk


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