Meldung vom 8. März 2018

Elmar Hess bespielt die Stadtgalerie Kiel mit einer filmischen Installation

Die Ausstellung „Elmar Hess. Einen Frieden später“ (10. März bis 27. Mai) thematisiert in acht Rauminstallationen anhand zweier sich kreuzender Biografien die Auswirkung von Reglementierung durch staatliche Utopien und wirtschaftliche Systeme. Elmar Hess setzt in seinen Installationen filmische, fotografische und klangliche Elemente in Bezug zu gesellschaftlichen Themen.

Zeitgleich zeigt die Stadtgalerie in ihrem Foyer einen Rückblick in Plakaten auf 30 Jahre Stadtgalerie Kiel. Die städtische Galerie war 1988 im Sophienhof eröffnet worden.

Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 9. März, um 19 Uhr sprechen Stadtrat Gerwin Stöcken und Stadtgaleriedirektor Dr. Peter Kruska.


„Einen Frieden später“: Deutsch-deutsche Realität 1964 bis heute

Sommer 1964: Das DDR-Frachtschiff „Frieden“ macht im Hamburger Hafen fest. An Bord begegnen sich Bootsmann Harald Thomas und Hannah Ewers, Angestellte der örtlichen Hafenbehörde. Beide verlieben sich, schmieden Pläne, träumen von Zweisamkeit. Doch die deutsch-deutsche Realität wird den beiden zum Verhängnis. Erst Jahrzehnte später werden sie sich wiedersehen.

Die individuelle Geschichte schildert Hess vor dem Hintergrund des internationalen politischen Zeitgeschehens. Ausgehend von den Folgen der Naziherrschaft und der deutschen Teilung, dem Beitritt zu Warschauer Pakt beziehungsweise Nato bis zur gegenwärtigen Flüchtlingssituation und den Auswirkungen von Globalisierung und Datenspionage hinterfragt die Ausstellung mit Staatsinteressen begründete Freiheitsbeschränkungen, Konflikte und Kriege.

Mit seinen Arbeiten war Hess auf zahlreichen Ausstellungen im In- und Ausland vertreten, unter anderem bei „German Open“ im Kunstmuseum Wolfsburg, „Lost Paradise“ im Kunstraum Wien und „Man Son“ in der Hamburger Kunsthalle. Zuletzt waren seine Installationen „La Mère Perdue“ im Europäischen Kunstforum Berlin, „Einen Frieden später“ in der Kunsthalle Rostock und „Dear“ im Laznia Centre for Contemporary Art, Gdansk, zu sehen. Seine filmischen Arbeiten wurden auf dem Filmfest Moskau, den Filmfestspielen in Oberhausen und dem Dokumentarfilm-Festival in Cannes gezeigt.

Zur Ausstellung ist eine Broschüre mit Text und Fotos erschienen.



Landeshauptstadt Kiel
Stadtgalerie Kiel
Andreas-Gayk-Straße 31, D-24103 Kiel
Telefon: 0431 / 901-3400; Fax: 0431 / 901-63475
E-Mail: stadtgalerie@kiel.de; www.stadtgalerie-kiel.de

Öffnungszeiten: Dienstag, Mittwoch 10-17 Uhr, Donnerstag 10-19 Uhr, Freitag 10-17 Uhr, Sonnabend, Sonntag 11-17 Uhr.

Karfreitag (30. März) geschlossen; Ostersonntag (1. April), Ostermontag (2. April), 1. Mai, Christi Himmelfahrt (10. Mai), Pfingstsonntag (20. Mai) und Pfingstmontag (21. Mai) von 11 bis 17 Uhr geöffnet

Eintritt frei

Führungen donnerstags 17 Uhr sowie nach Vereinbarung
Für Gruppen Telefon (0431) 901-3411, für Schulklassen Telefon (0431) 901-3409


10. März bis 27. Mai 2018
„Elmar Hess. Einen Frieden später“
Zur Eröffnung der Ausstellung am Freitag, 9. März, um 19 Uhr sprechen Stadtrat Gerwin Stöcken und Stadtgaleriedirektor Dr. Peter Kruska.

Zeitgleich präsentiert die Stadtgalerie im Foyer: „30 Jahre Stadtgalerie Kiel. Ein Rückblick in Plakaten“.

 

Pressemeldung 171/8. März 2018/ang


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