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ALLRIS - Drucksache

Antrag der CDU-Ratsfraktion - 1190/2023

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Beratungsfolge

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Antrag

Die Verwaltung wird gebeten, einen "Runden Tisch“ (Gremium) einzurichten, der sich mit dem Problem "Drogenkriminalität in Gaarden“ und deren Folgen für den Stadtteil Gaarden sowohl aus sozialer als auch aus ordnungsrechtlicher bzw. strafrechtlicher Sicht befasst.

Zum "Runden Tisch“ sollen möglichst kurzfristig alle Akteure eingeladen werden, die zur Lösung des Problems der Drogenkriminalität aus städtischer Sicht beitragen können.

Die Ergebnisse des "Runden Tisches" sollen ggf. in einen kurz-, mittel- und langfristigen Strategieplan münden, der z.B. auch die Inhalte des Projekts „Gaarden Hoch 10“ ergänzt. 

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Sachverhalt/Begründung

Der Stadtteil Gaarden hat aufgrund seiner sozialen Zusammensetzung der Bevölkerung und der höchsten Armutsrate in Kiel ganz besondere Herausforderungen sowohl in sozialer als auch in ordnungsrechtlicher Sicht zu bewältigen.

Obwohl in den vergangenen Jahrzehnten durch die Vielfalt gestalterischer Maßnahmen und sozialer Projekte versucht wurde, den Stadtteil zu einem lebens- und aufenthaltswerten Ort zu gestalten, bedarf der Ortsteil Gaarden heute scheinbar mehr denn je der Aufmerksamkeit der gesamten Stadtbevölkerung, um ein weiteres soziales "trading down“ zu verhindern.

Das hässliche Gesicht der Drogen- und Alkoholsucht mit den damit auch öffentlich bemerkbaren Folgen zeigt aktuell, dass im sozialen Gefüge des Stadtteils Korrekturbedarf besteht. Dem ist, wie in der Vergangenheit schon so oft eher erfolglos versucht, jetzt mit aller gesellschaftlicher Kraft entgegenzuwirken. Dabei müssen auch unangenehme Wahrheiten auf den ("Runden") Tisch kommen.

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