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ALLRIS - Drucksache

Antrag der Verwaltung - 1290/2023

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Beratungsfolge

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Antrag

Dem Wirtschaftsplan 2024 der Kieler Schwimm- und Sportstättenbetriebe wird zugestimmt.

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Sachverhalt/Begründung

Der Wirtschaftsplan 2024 der Kieler Schwimm- und Sportstättenbetriebe (KSSB) basiert weiterhin auf der Annahme, dass trotz gewisser Unsicherheiten in der Gesamtsituation ein normales Wirtschaftsjahr 2024 bevorsteht. Es wird von einem vollumfänglichen Betrieb aller Betriebsstätten (Hörnbad, Eiderbad Hammer, Sommerbad Katzheide, Badesteg Bellevue, Badesteg Reventlou, Strände Schilksee und Falckenstein) ausgegangen. Die Sanierung der Schwimmhalle Schilksee wird in 2024 weiter fortgesetzt. Aufgrund der aktuell angespannten Lage auf dem Energiemarkt wurde die Realisierung der Traglufthalle für Katzheide vorerst ausgesetzt und aus dem Wirtschaftsplan 2024 herausgerechnet. Die gestiegenen Energie- und Beschaffungskosten sind in den 2024er Wirtschaftsplan integriert worden. Auch für 2024 wird die Gesamtausrichtung des Betriebes dem Nachholbedarf bei der Schwimmausbildung Rechnung tragen und weiterhin ein entsprechender Schwerpunkt auf die Schwimmausbildung von Kindern gelegt. Dem Wirtschaftsplan liegen folgende Annahmen zu Grunde:

 

  • Unveränderte Eintrittspreise für das gesamte Wirtschaftsjahr. Sollten sich gemäß Überprüfung der Gebührenkalkulation im Rahmen der zu überarbeitenden Gebührensatzung nach Maßgabe des Landesrechnungshofes Änderungen ergeben, werden diese ggf. im laufenden Wirtschaftsjahr zu berücksichtigen sein.
  • Gleichbleibender Angebotsumfang an allen Standorten mit dem Schwerpunkt auf Kinderschwimmausbildung
  • Die Ertragsprognose für 2024 wurde auf Basis der Erfahrungen aus dem Wirtschaftsjahr 2023 geringfügig nach unten angepasst.
  • Die allgemeine Kostensteigerung wie auch die gestiegenen Aufwendungen für Personal durch den letzten Tarifabschluss wurden berücksichtigt.

 

Die Planungen sehen einen um 561.900 € auf 6.159.400 € gestiegenen Zuschussbedarf vor. Die moderate Steigerung ist auf die allgemeine Kostenentwicklung und den höheren Tarifabschluss zurückzuführen.

Die Herausforderung auch im neuen Wirtschaftsjahr wird es sein, qualifiziertes Personal in ausreichender Größenordnung für den Bäderbetrieb zu akquirieren. Ein geringfügiger Stellenaufwuchs von 91,5766 Vollzeitäquivalenten (VZÄ) auf 95,9152 VZÄ bei den Fachangestellten für Bäderbetriebe resultiert im Wesentlichen aus der Übernahme von eigenen Auszubildenden in ein dauerhaftes Arbeitsverhältnis. Um sowohl die Frequenz als auch die Qualität der Schwimmunterrichtsangebote gerade im saisonalen Betrieb aufrechterhalten zu können, sind eigene Fachkräfte von entscheidender Bedeutung, da diese nicht saisonal zu akquirieren sind. Die Maßnahmen der KSSB werden weiterhin darauf abzielen, eigenes qualifiziertes Personal für den Bäderbetrieb und die Bewachung der Badestellen auszubilden und auch einzusetzen. Die Differenz zwischen Soll und Ist Besetzung in bestimmten Bereichen macht jedoch deutlich, dass die Personalakquise auch im Wirtschaftsjahr 2024 eine bestimmende Rolle einnehmen wird.

 

 

 

 

Gerwin Stöcken

Stadtrat

 

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Anlagen

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