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ALLRIS - Drucksache

Antrag der Verwaltung - 0079/2024

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Beratungsfolge

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Antrag

Dem Ausbau des Gehwegs entlang der Veloroute 10 zwischen Olshausenstraße und Christinenweg wird in der dargestellten Weise zugestimmt.

 

 

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Sachverhalt/Begründung

Bereits mit Fertigstellung des ersten Abschnittes der Veloroute 10 vom Hasseldieksdammer Weg bis zum Kronshagener Weg im Jahr 2013 wurde deutlich, dass diese neue Wegebeziehung auch für Zufußgehende von Attraktivität ist und die entsprechende Nachfrage erzeugt.

 

Die Veloroute wurde gleichwohl als Radverkehrsanlage in Form einer Fahrradstraße in Abstimmung mit den Gremien der Selbstverwaltung, den Beiräten und den zuständigen Ämtern der Verwaltung geplant und gebaut. Da das Zufußgehen auf der Fahrradstraße nicht verboten ist - am Fahrbahnrad der Fahrradstraße dürfen Zufußgehende unterwegs sein, wenn kein begleitender Gehweg vorhanden ist - kommt es immer wieder und regelmäßig zu Konflikten zwischen Fußverkehr und Radverkehr. Deshalb ist vorgesehen, aus Gründen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit nach und nach in den nächsten Jahren parallele Gehwege entlang der Veloroute 10 herzustellen. Die sehr guten, weil sicherheitserhöhenden Erfahrungen in den Abschnitten, in denen schon ergänzende Gehwege hergestellt wurden, bestätigen dieses Vorgehen.

 

Für den ergänzenden Gehweg entlang der Veloroute 10 zwischen Olshausenstraße und Westring wurde durch den Bauausschuss am 06.02.2020 ein entsprechender Planungsauftrag erteilt (Drs. 0048/2020). Im Abschnitt nördlich der Olshausenstraße in Höhe des im Bau befindlichen Neubaus der Tierforschung auf Universitätsgelände (Ostseite) bis Christinenweg wird auf einer Länge von ca. 160 m ein zusätzlicher Gehweg in einer Breite von 2,50 m hergestellt. Mit Blick auf die notwendige und sinnvolle Anbindung der Veloroute 10 an den Wissenschaftspark ist nach Fertigstellung des o. g. Neubaus von der Ostseite in Höhe Christinenweges hier sowohl ein erhöhtes Radverkehrsaufkommen als auch ein erhöhtes Fußgängeraufkommen zu erwarten. Der vorgesehene Gehweg stellt dabei einen Netzlückenschluss zwischen einem bereits vorhandenen kurzen Gehwegabschnitt direkt nördlich der Brücke über die Olshausenstraße und dem vorhandenen Gehweg entlang des Christinenweges auf Universitätsgelände dar. Die Maßnahme wurde intensiv mit der Universität/GMSH abgestimmt.

 

Der notwendige und unvermeidbare Eingriff in die Grünkulisse wird entsprechend der landschaftspflegerischen Begleitplanung durch geeignete Maßnahmen ausgeglichen.

 

Beteiligung

Der Ortsbeirat Ortsbeirat Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook wurde in seiner Sitzung vom 14.02.2024 beteiligt und hat die Maßnahme zustimmend zur Kenntnis genommen.

 

Zeit- und Kostenplanung

Ein Umsetzungsbeginn ist für 2024 vorgesehen. Die derzeitigen Kostenschätzungen prognostizieren für den Um- und Ausbau der Verkehrsflächen inklusive der Ersatzpflanzungen und Ausgleichsmaßnahmen Kosten in Höhe von rd. 350.000 €. In 2024 soll zunächst die notwendige Verbreiterung der Böschung und die Vorwegnahme von Setzung durch eine Auflast erfolgen. Nach der Böschungssicherung durch Bepflanzung sowie dem Abklingen der Setzungen erfolgt in einem zweiten Bauschritt der Wegebau.

 

Der Ortsbeirat Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook erhält eine Kopie dieses Antrags der Verwaltung zur Kenntnisnahme.

 

 

Doris Grondke

Stadträtin

 

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Anlagen

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