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ALLRIS - Drucksache

Geschäftliche Mitteilung - 0397/2018

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Beratungsfolge

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Antrag

 

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Sachverhalt/Begründung

Die Planung, Errichtung und umfassende Sanierung von Bildungsbauten bildet den Schwerpunkt der städtischen Hochbautätigkeiten und erfordert neben den finanziellen Mitteln einen zielgerichteten Personaleinsatz. Zudem besteht aufgrund der besonderen Bedeutung und des öffentlichen Interesses ein hoher Abstimmungs-, Koordinierungs- und Kommunikationsbedarf.

 

Um diese Aufgabe zeitgemäß und mit der notwendigen Verbindlichkeit und Transparenz wahrnehmen zu können, hat die Verwaltung entschieden, die Befassung mit dem Bildungsbau bei der Immobilienwirtschaft neu auszurichten.

 

Nach dem bisherigen Organisationsmodell werden alle städtischen Hochbaumaßnahmen und großen Sanierungen durch die Abteilung Hochbau der Immobilienwirtschaft bearbeitet. Zukünftig erfolgt eine thematische Trennung zwischen Bildungsbau und Kommunalbau, die sich auch in einer getrennten Bearbeitung durch zwei Abteilungen widerspiegeln wird.

 

Die Abteilung Bildungsbau wird sich dann zukünftig ausschließlich mit Bau- und umfassenden Sanierungsmaßnahmen an Schulen, Kindertageseinrichtungen, Sporthallen und Jugendtreffs befassen. Alle anderen Maßnahmen gehen in die Zuständigkeit der Abteilung Kommunalbau.

 

Entsprechend dem Umfang und der Verteilung der Maßnahmen wird der Großteil der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der bisherigen Abteilung Hochbau in den Bildungsbau übergehen. Darüber hinaus wurde entschieden, dass die Immobilienwirtschaft zusätzliche Planstellen für die Planung und Abwicklung der Baumaßnahmen erhält.

 

Aufgrund des inhaltlichen Schwerpunktes wird in der Immobilienwirtschaft zudem eine Stabsstelle zur Koordinierung des Bildungsbaus eingerichtet. Diese Stelle soll die Federführung in den Koordinierungs- und Abstimmungsprozessen inkl. der Leistungsphase 0 übernehmen und als Ansprechpartner/in für Verwaltung, Politik und die Nutzerinnen und Nutzer für die notwendige Transparenz in den in der Drucksache 0396/2018 beschriebenen Verfahren für Baumaßnahmen sorgen.

 

Die organisatorischen und personellen Veränderungen werden derzeit durch die Verwaltung umgesetzt bzw. vorbereitet. Mit Blick auf die laufenden Maßnahmen wird für die inhaltliche Trennung eine Übergangsphase notwendig sein. Die volle Handlungsfähigkeit nach dem neuen Modell wird gegeben sein, wenn alle freien bzw. zusätzlichen Planstellen besetzt werden konnten.

 

Die Verwaltung wird über den Fortgang der Umsetzung berichten.

 

 

 

Doris Grondke

Stadträtin

 

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