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ALLRIS - Drucksache

Interfraktioneller Antrag - 0450/2018

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Beratungsfolge

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Antrag

Antrag:

 

Der Antrag in der Drs. 0444/2018 wird wie folgt geändert:

 

Die Ratsversammlung erwartet im Fall des Aufstiegs der KSV Holstein von 1900 in die erste Fußball-Bundesliga die Zulassung für die Heimspiele in der vorhandenen Infrastruktur.

 

Die Verwaltung wird für den Fall des Aufstiegs der KSV Holstein e. V. von 1900 in die Bundesliga beauftragt:

1.      Die notwendigen Optionen für die Herstellung der Erstligatauglichkeit sind u. a. durch folgende Maßnahmen kurzfristig auf Umsetzbarkeit zu prüfen:

  1. Erweiterung der Zuschauerkapazität z. B. durch Aufstockung der Gerüsttribünen, um u. a. die geforderte Anzahl von Sitzplätzen zu erreichen einschließlich der Überdachung aller Plätze
  2. Ausbau der Medienkapazitäten
  3. Herrichtung zu einem inklusiven Stadion

2.      Es wird ein Umsetzungskonzept noch vor der Sommerpause der Ratsversammlung mit Zeit- und Kostenplanung vorgelegt, welches einen fairen Lastenausgleich von Verein, Land und Stadt beinhaltet.

3.      Es ist ein Konzept zu erstellen, das weitere Nutzungen in einem ausgewogenen Verltnis vorsieht und dabei insbesondere auch den Frauenfußball berücksichtigt.

4.      Die mittelfristigen infrastrukturellen Planungen des Vereins sind für den Gesamtausbau einzubeziehen.

5.      Die baurechtlichen Voraussetzungen sind mit Priorität zeitnah sicherzustellen.

6.      Ein Eigentümerwechsel zum Auslaufen des aktuellen Pachtvertrages vor einer möglichen Verlängerungsoption ist zu vereinbaren.

7.      Darüber hinaus werden weitere Mittel in gleichwertiger nennenswerterhe zum Haushalt 2019 ff. zur Förderung des Breitensports und der Sportinfrastruktur bereitgestellt

8.      Die KSV Holstein gibt eine Bestandsgarantie für den Frauenfußball ab.

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Sachverhalt/Begründung

Begründung:

 

Die erfreulichen Signale von Seiten der DFL bestärken die Erwartungen, dass Holstein Kiel seine Heimspiele im Falle eines Aufstiegs in die erste Fußball-Bundesliga doch in der vorhandenen Infrastruktur austragen darf. Für diesen Fall und die daran anschließende Ertüchtigung des Holstein-Stadions muss klar geregelt sein, dass der Verein als prosperierendes Wirtschaftsunternehmen sich zu seiner Verantwortung bekennt und spätestens mit Ablauf des Pachtvertrages das Stadion mit allen daran hängenden finanziellen Verpflichtungen in sein Eigentum übernimmt.

In Unkenntnis der möglichen Kosten für eine Ertüchtigung des Holstein-Stadions zur Erstligareife hätte die Landeshauptstadt Kiel damit auch die Möglichkeit, seinen Beitrag durch die Einbringung des Stadions mit seinem noch festzustellenden Wert zu leisten. Andernfalls müssten die Pachtzahlungen entsprechend der zu tätigenden Investitionen angepasst werden.

 

gez. Ratsfrau Lydia Rudowf.d.R.

Ratsfraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

 

gez. Ratsherr Marcel schmidtf.d.R.

SSW-Ratsfraktion

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