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ALLRIS - Drucksache

Antrag der Verwaltung - 0578/2018

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Beratungsfolge

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Antrag

Antrag:

Die Mittel in Höhe von 50.000€r die Durchführung von Maßnahmen, die zukünftig Beschädigungen und Verunreinigungen des Aufzugs der Gaardener Brücke vermindern und die Sicherheit bzw. das Sicherheitsempfinden auf der Gaardener Brücke und in deren Umfeld erhöhen, werden freigegeben.

 

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Sachverhalt/Begründung

Begründung:

Mit der Drucksache 0158/2018 war vor Freigabe der in den Haushalt 2018 eingestellten Mittel auferlegt worden, dem Innen- und Umweltausschuss einen entsprechenden Umsetzungsvorschlag vorzulegen.

In Dezernatsübergreifender Zusammenarbeit wurde folgendes Konzept entwickelt:
 

  1. Videoüberwachung
    Weiterhin wird die Überwachung öffentlichen Raumes, der keinen nachweislichen Kriminalitätsschwerpunkt bildet, als rechtlich nicht möglich betrachtet.
    Dagegen ist die Überwachung von unmittelbarem Zugang und Kabine des von Vandalismus betroffenen Aufzugs unkritisch.
    Diese soll als Stand-Alone-System erfolgen. Mit diesem Prinzip wurden in einem großen Kölner Schrottimmobilien-Komplex mit 30 Aufzügen sehr gute Erfahrungen gemacht.
     
  2. Beleuchtung
    Ein hohes Beleuchtungsniveau wirkt grundsätzlich verbessernd und vermittelt mehr Sicherheit. Folgende Bereiche bedürfen der Aufhellung:
     
    1. Zugang obere Haltestelle
    2. 5 Unterstände der Brücke und Treppenraum
    3. Fußweg zum Treppenturm von der Werftstraße
    4. Lichtdecke/Lichtstromerhöhung in der Aufzugskabine
       
  3. Erhöhung der Resistenz der Aufzugskabine sowie Verbesserung der Reinigungs- und Aufenthaltsqualität
     
    1. Einbau einer eingeschweißten Noppenblechwanne unterhalb des Handlaufes, so dass ein Hinterlaufen und damit Festsetzen von Gerüchen erschwert wird. Oberhalb des Handlaufes wieder Vollverglasung herstellen.
    2. Herstellen einer natürlichen, großflächigen Kabinendurchströmung durch Lochblechelemente
    3. Herstellen einer wirksamen, natürlichen Schachtdurchströmung durch Wetterschutzgitter
    4. Die Reinigung erfolgt für ein Probejahr auch sonntags. Damit ist auch eine tägliche Inspektion mit Verfügbarkeitsmeldung gegeben.
      Realisierung einer Reinigungsposition durch Schlüsselschaltung.
    5. Herstellung eines Wasser- ( Hydrant ) sowie Abwasseranschlusses 
       
  4. Begleitmaßnahmen
    Das Tiefbauamt sichert den Fußweg von der Werftstraße zum Treppenturm der Gaardener Brücke gegen Wildparker durch abgrenzende Kieler Bügel. Damit wird dieser Bereich überhaupt erst zugänglich und erreichbar für die Straßenreinigungskolonne des ABK. Wie auf der Brücke selbst soll die Reinigung 3mal / Woche erfolgen. Müllsammelbehälter wurden an den Zugängen sowie dem Beginn des Pastor-Gosch-Weges aufgestellt.
    Der Hang der Schwimmhalle wird 2mal / Jahr von Unrat gereinigt.

    Hinweisschilder werden ergänzt. Insbesondere werden auf Höhe der Skulptur „Adam und Eva“ sowie an der Schwimmhalle Wechselschilder aufgestellt, die im Falle eines Aufzugsausfalls auf alternative, barrierefreie Wege verweisen.

    Kieler Blumenkisten nnen die Brücke selbst als auch die Zugänge freundlicher und bunter machen. 
     
    Über Intracting, d.h. interne Finanzierung und Refinanzierung durch das Umweltschutzamt wird die vorhandene Beleuchtung auf energiesparende LED umgerüstet. PV-Anlagen auf den Dächern der 5 Unterstände liefern rechnerisch einen guten Anteil des Strombedarfs des Aufzuges. Damit wird äerlich die Attraktivität der Brücke erhöht. Sie zeigt sich nach bald 20 Jahren Bestand zeitgemäß auf dem Weg zur Energiewende. Das Konzept wurde vom Energetischen Quartierklimagaarden“ entwickelt.

    Die Kieler Künstlerin Chili Seitz hatte als Erste eine temporäre, künstlerische Intervention Brücke, Läufer, roter Teppich, die auf 2 Jahre angelegt ist, entwickelt. Eine Unterstützung durch den Kunstbeirat und den Ortsbeirat ist bis dato nicht gegeben. Gleichwohl ist damit der Weg aufgezeigt, dieses markante Objekt durch Kunst oder auch Street-Art zu bereichern. Damit würde die Brücke selbst fast zum Kunstwerk aufgewertet, dem eine eigene „Schutzwirkung“ innewohnt. Technische Vorbehalte der Verwaltung sind ausgeräumt. Entscheidungen von Kunst- und Ortsbeirat bleiben abzuwarten.

    Auch Nachhaltig- sowie Kunst-Interessierte werden die interessantere, gepflegtere und freundlichere Brücke verstärkt besuchen und über die sozialen Medien in den Fokus rücken, ihr ein neues Image und den zugehörigen Respekt verschaffen.  

    Eine sich andeutende Wohnneubaumaßnahme am Zugang zur Werftstraße wird die soziale Kontrolle erhöhen.
     

1

Video

10.000

2a

Licht Haltestelle oben

500

2b

Licht Unterstände Treppe

6000

2c

Licht Zuwegung Werftstraße

3000

2d

Licht Aufzugskabine

4000

3a

Edelstahlboden

7000

3b

Kabinendurchströmung

3000

3c

Schachtdurchströmung

3000

3d

Sonntagsreinigung
und Reinigungsposition

5000

3e

Wasser- und Abwasseranschluss

6000

4

Blumenkisten

1500

4

Beschilderung

1000

 

Summe

50.000


Kostenverschiebungen sind möglich, da Angebote noch ausstehen.
 


Gerwin Stöcken
Stadtrat

 

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