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ALLRIS - Drucksache

Interfraktioneller Antrag - 0963/2018

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Beratungsfolge

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Antrag

Antrag:

 

An der Hörn entsteht ein ganz neues Stadtviertel. Durch seine besondere Lage ist es allerdings noch fast inselartig vom bestehenden Stadtteil Gaarden-Ost getrennt. Daher erscheint es notwendig, Brücken zwischen dem bestehenden und dem entstehenden Gaarden-Ost zu schlagen.

 

Aus diesem Grund bitten wir den Oberbürgermeister und die Verwaltung, ein städtebauliches Gesamtkonzept für das Zusammenwachsen des neuen und des bestehenden Gaarden-Osts zu schaffen.

 

Dazu ist zu prüfen und darzustellen, wie:

 

1. beide Bereiche sozialräumlich verbunden werden können, z.B. durch Unterstützung der Einrichtung von KiTas, von Wohnen für Senioren und von weiteren sozialen Einrichtungen im Bereich der Hörn.

 

2. eine bessere räumliche Verbindung r Fußnger und Fahrradfahrer hergestellt werden kann, z. B. durch eine Verbesserung der Querungsmöglichkeiten der Gleisanlagen und Straßen, die den Hörnbereich vom Stadtteilzentrum Gaarden-Osts abschneiden. Die Schaffung von Verbindungen, Übergängen, Brücken oder Tunnel re zu prüfen. Außerdem ist zu prüfen, ob die bestehendenune, die beide Quartiere voneinander trennen, zurückgebaut werden können und so eine bessere Verbindung erreicht werden kann.

 

3. gezielt Unterstützung bei der Ansiedlung von Nahversorgungseinrichtungen im Hörnbereich, z.B. Einzelhandel, Supermärkte, Ärzte, Gastronomie, Postdienstleistungen, Fitnessstudios und Sporteinrichtungen geleistet werden kann.

 

4. Gaarden und der Hörnbereich durch den ÖPNV und durch Anschluss an das Veloroutensystem näher aneinanderrückennnen. Daneben ist zu prüfen, wie die Gaardener Brücken für den Fahrradverehr nutzbar gemacht werden kann.

 

Es ist zu ferner zu prüfen und darzustellen, inwieweit die entstehenden Vorschläge in das Konzept Gaarden hoch10 eingebunden werden können.

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Sachverhalt/Begründung

Begründung:

 

Das Zentrum von Gaarden-Ost, mit seinem bunten urbanen Leben, und das neu entstehende Hörnquartier, mit seiner Mischung aus sozial gefördertem Wohnraum, Studentenapartments, normalem Wohnungsbau und Büros und Gewerbe, tten viel Potential, sich gegenseitig positiv zu beeinflussen und zu einem Stadtteil zusammenzuwachsen. Leider ist der Hörnbereich momentan durch die Hörn im Westen, den Norwegenkai im Norden und die Gleisanlagen, die Straßen (besonders Werftstraße und Gablenzstraße) sowie den Anstieg des Geländes im Osten und Südosten fast inselartig vom übrigen Gaarden abgeteilt. Das neue Quartier droht, eine isolierte Insel zu werden. Für das Zusammenwachsen des neuen und des bestehenden Gaarden-Ost braucht es deshalb ein städtebauliches Gesamtkonzept.

 

Um eine bessere Verbindung zu schaffen, erscheint es sinnvoll, Brücken für Gaarden zu schaffen.

 

Daher wäre zu prüfen, wie die beiden Gebiete räumlich durch Fußweg- und Radverbindungen und durch den ÖPNV besser verbunden werden können. Besonders die Gleisanlagen, der Gaardener Ring und die Zäune im Südosten stellen große Hindernisse für ein Zusammenwachsen dar. Die Gaardener Brücke ist nur eingeschränkt nutzbar.

 

Aber nicht nur durch eine bessere räumliche Verbindung hätten beide Quartiere in Zukunft, die Chance enger zusammenzuwachsen. Durch die Ansiedlung von sozialen Einrichtungen und Nahversorgungseinrichtungen im Hörnbereich könnte eine Vernetzung und Durchmischung der beiden Quartiere erfolgen.

 

Nur mit einem schlüssigen Gesamtkonzept profitieren sowohl eingesessene Gaardener als auch neu Hinzugezogene von dem neuen Quartier. Daher bitten wir die Verwaltung, die Vorschläge für ein solches Konzept zu prüfen.

 

 

gez. Ratsherr Florian Weigel      f.d.R.

CDU-Ratsfraktion

 

gez. Ratsfrau Madina Assaeva

CDU-Ratsfraktion

 

gez. Ratsherr Marcel Schmidt     f.d.R.
SSW-Ratsfraktion

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Anlagen

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