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ALLRIS - Drucksache

Große Anfrage der Ratsfraktion DIE LINKE - 0073/2019

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Beratungsfolge

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Antrag

 

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Sachverhalt/Begründung

Große Anfrage

 

In der Vergangenheit wurde immer wieder die mangelnde Planungssicherheit als ein Hauptgrund für die stagnierende wirtschaftliche Entwicklung rund um den Airpark Kiel angeführt. Der Bürgerentscheid zum Flughafen Kiel-Holtenau, der das Entwicklungshemmnis „mangelnde Planungssicherheit“ ausgeräumt hat, liegt inzwischen ein Jahr zurück. Vor diesem Hintergrund bitte ich um die Beantwortung folgender Fragen:

 

  1. Um wieviel ist die Zahl der Flugbewegungen am Kieler Flughafen seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens gestiegen (bitte sowohl relative als auch absolute Zahlen)?

 

  1. Um was r Flugbewegungen handelt es sich dabei im Einzelnen?

 

  1. Welchen Anteil an den Flugbewegungen am Kieler Flughafen machen jeweils Sport-, Privat-, Gewerbe- und Militärflüge aus?

 

  1. Wie viele Organe wurden seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens über den Flughafen r das UKSH transportiert?

 

  1. Bei wie vielen der Organtransporte ging es jeweils um Herzen bzw. Lungen?

 

  1. Bei wie vielen der Organtransporte hätte es zumindest theoretisch alternative Transportmöglichkeiten gegeben?

 

  1. Wie oft wurden jeweils Mannschaften zu Spielen des THW bzw. Holstein Kiel über den Flughafen ein- bzw. ausgeflogen?

 

  1. Wie viele neue Firmenansiedlungen hat es am Kieler Flughafen seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens gegeben?

 

  1. In welchen Branchen sind diese jeweils tätig?

 

  1. Wie viele Arbeitsplätze sind am Kieler Flughafen seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens entstanden (Angabe bitte in Vollzeitäquivalent)?

 

  1. In welchen Branchen sind diese jeweils entstanden?

 

  1. Wie viele davon sind sogenannte „hochspezialisierte und innovative“ Arbeitsplätze und woran wird das jeweils festgemacht?

 

  1. Wie hoch ist der Zuschussbedarf des Kieler Flughafens durch Stadt und städtische Gesellschafen derzeit pro Jahr?

 

  1. Wie hat sich der Zuschussbedarf des Kieler Flughafens Flughafen seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens verändert?

 

  1. Um wie viel sind die Einnahmen des Kieler Flughafens seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens gestiegen?

 

  1. Durch welche Maßnahmen konnten diese Einnahmesteigerungen im Einzelnen erreicht werden?

 

  1. Welchen Anteil an den Einnahmesteigerungen des Kieler Flughafens seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens machen flughafenfremde Einnahmequellen (z.B. Parkplatzvermietung, Wintereinlagerungen von Jachten etc.) aus?

 

  1. Ab wann wird das Defizit des Flughafens abgebaut sein, so dass dieser ohne Zuschüsse der Stadt oder städtischer Gesellschaften auskommen wird?

 

  1. Wie wird der Abbau des Defizits im Einzelnen erreicht?

 

  1. Wie haben sich die Pachteinnahmen der Landeshauptstadt Kiel durch die Verpachtung von Gebäuden und Flächen des Flughafengeländes an den Seehafen/Flughafen und andere seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens entwickelt?

 

  1. Was für einen Verkehrswert haben die Fläche des Flughafengeländes und die darauf befindlichen Gebäude derzeit jeweils?

 

  1. In welcher Höhe werden durch die Weitervermietung von Teilflächen oder Gebäuden Einnahmen für die Flughafen Kiel GmbH bzw. Seehafen Kiel GmbH & Co. KG erzielt?

 

  1. Welche Erkenntnisse zu Altlasten auf dem Flughafengelände liegen derzeit vor?

 

  1. Welche Untersuchungen zu Altlasten auf dem Flughafengelände wurden seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens erstellt bzw. in Auftrag gegeben?

 

  1. Wie viele Wohnungen mit welcher Gesamtwohnfläche wurden am Rande des Flughafengeländes seit dem Bürgerentscheid zugunsten des Erhalts des Flughafens jeweils geplant, in Auftrag gegeben und tatsächlich gebaut?

 

  1. Bei wie vielen dieser Wohnungen mit welcher Gesamtwohnfläche handelt es sich dabei um geförderten Wohnraum?

 

  1. Bei wie vielen dieser Wohnungen mit welcher Gesamtwohnfläche handelt es sich dabei um barrierefreien Wohnraum?

 

 

 

gez. Stefan Rudau    f.d.R.

Ratsherr

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Anlagen

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