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ALLRIS - Drucksache

Antrag der Verwaltung - 0691/2019

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Beratungsfolge

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Antrag

Antrag:

 

Der vorgelegten Planung zur Baumaßnahme Rungholtplatz Umgestaltung der Busendhaltestelle wird zugestimmt. Die Verwaltung wird beauftragt, die Maßnahme entsprechend der vorgelegten Planung umzusetzen.

 

Die Zustimmung erfolgt vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung.

 

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Sachverhalt/Begründung

Begründung:

 

Veranlassung und Beschreibung

 

Mit Rungholtplatz wird sowohl die Straße von der Eckernförder Straße bis zur Alten Chaussee beschrieben als auch der Platzbereich der Busendhaltestelle. In dieser Planung wird der Platzbereich inklusive anliegender Fahrbahn betrachtet.

 

Die Endhaltestelle wird von den Linien 22, 61, 42, 81 der KVG angefahren, durch Pausenzeiten teilweise zwei Busse einer Linie zur gleichen Zeit. Alle Linien kommen aus Richtung Eckernförder Straße und fahren in Richtung Eckernförder Straße.

 

Die Anzahl der vorhandenen Wartepositionen reicht nicht für den Betrieb der Endhaltestelle aus. Das S-Verbundpflaster in der Fahrbahn ist durch die von den Bussen verursachten Schubkräfte stark beansprucht und in Teilbereichen verworfen. Die Stand- und Fahrflächen der Busse soll durch Herstellung einer halbstarren Deckschicht eine nachhaltige Oberflächenbefestigung erhalten.

 

Der Busbetrieb erfordert vier Positionen für das Aussteigen und Warten sowie eine Position r das Einsteigen.

 

Die vier Ausstiegs- und Wartepositionen wurden entlang der Insel zwischen den Straßen Alte Chaussee“ und „Ostseestraße“ angeordnet. Die beiden südlichen Wartepositionen sind dabei mit einem Pantographen für den elektrischen Ladevorgang in den Wartezeiten ausgestattet. Durch die Wahl der „gezahnaufstellung“ wird eine unabhängige An- und Abfahrt der Busse gewährleistet.

 

Im Rahmen der Planung lag ein besonderer Fokus auf der minimalen Flächenversiegelung und dem maximalen Erhalt der Grünflächen. Hierzu wurde der gesamte Platzbereich mit den Ausstiegs- und Wartepositionen weitgehend nach Süden an den Rungholtplatz verschoben, so dass die nördlich angrenzende Grünfläche unberührt bleibt und ein nördlicher Streifen der vorhandenen Buswendeanlage entsiegelt werden kann. Um die verkehrliche Abwicklung dabei nicht einzuschränken, ist vorgesehen, die Umfahrbarkeit der Insel des vorhandenen Kreisverkehrs (Ecke Ostseestraße) durch Befestigung des Kreisringes zu verbessern.

 

Die Einstiegsposition befindet sich dabei süstlich der Wartepositionen mit dem Buswartehaus im Bereich der Ladenzeile. Die Haltestelle soll zugleich mit weiteren Mobilitätsangeboten verknüpft werden.

 

In Richtung Nordwesten entwickelt sich der Bereich für die Fahrradmobilität. Hier werden eine Fahrradabstellanlage, eine Bike-Sharing-Station und eine Fahrradpumpstation eingerichtet.

 

stlich des Einsteigebereichs befindet sich der Car-Sharing-Bereich. Hier werden planerisch zwei Stellplätze für Car-Sharing inklusive Elektro-Ladestation vorgesehen. Sowohl der Bereich der Fahrradmobilität, als auch der Car-Sharing-Bereich lassen sich im Bedarfsfall erweitern.

 

Beteiligung

Der Ortsbeirat Suchsdorf wurde in seiner Sitzung am 11.06.2019 beteiligt. Im Ortsbeirat bestand Einvernehmen, die vorgestellte Planung positiv zur Kenntnis zu nehmen.

 

Zeit- und Kostenplanung

Die Umsetzung istr 2020 vorgesehen. Die derzeitige Kostensctzung prognostiziert für den Um- und Ausbau der Verkehrsflächen Kosten in Höhe von rd. 1.000.000 Euro.

 

Der Ortsbeirat Suchsdorf erhält eine Kopie dieser Beschlussvorlage zur Kenntnisnahme.

 

 

 

 

Doris Grondke

Stadträtin

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Anlagen

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