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ALLRIS - Drucksache

Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE - 0866/2019

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Beratungsfolge

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Antrag

Antrag:

 

Die Verwaltung wird gebeten, der Selbstverwaltung einen Überblick über im Stadtgebiet bereits vorhandene unterirdische Glascontainer mit einer rollstuhlgerechten Einwurfhöhe zu geben.

Außerdem soll geprüft werden, an welchen zentralen Stellen in den Stadtteilen, in denen bislang keine solchen Container vorhanden sind, solche eingerichtet werden könnten.

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Sachverhalt/Begründung

Begründung:

 

In Kiel leben derzeit über 45000 Menschen mit einer Schwerbehinderung, viele davon mit körperlichen Beeinträchtigungen. Unter anderem dadurch, dass unsere Gesellschaft immer älter wird, wird diese Zahl absehbar weiter steigen. In den einzelnen Stadtteilen ist zu beobachten, dass sich der Unterstützungsbedarf im häuslichen Bereich erhöht hat.

 

Aber auch Menschen mit körperlichen Einschränkungen wollen und sollen ihr Leben natürlich weiterhin selbstbestimmt organisieren und gestalten. Dazu gehören selbstverständlich auch die alltäglichen Verrichtungen wie z.B. Einkaufen und die Entsorgung von Leergut. Die Dichte von Altglascontainern in Kiel ist erfreulich hoch. Allerdings haben die meisten eine Einwurfhöhe von etwa 1,60 Meter und sind damit für Menschen, die zum Beispiel auf einen Rollstuhl angewiesen sind, nicht zu benutzen. Deshalb sollten in allen Stadteilen zumindest an zentralen Plätzen auch barrierearme unterirdische Glascontainer zur Verfügung stehen.

 

Gleichzeitig bieten unterirdische Glascontainer weitere Vorteile: Sie sind geräuschärmer, verfügen in der Regel über ein höheres Fassungsvermögen und laden weniger zur illegalen Müllablage im Umfeld ein als entsprechende Oberflurcontainer. Auch das spricht für die Einrichtung von Unterflursystemen gerade an zentralen Stellen in den Stadtteilen.

 

 

gez. Björn Thoroe    f.d.R.

Ratsfraktion DIE LINKE

 

 

gez. Ratsherr Stefan Rudau   f.d.R.

Ratsfraktion DIE LINKE

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