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ALLRIS - Drucksache

Geschäftliche Mitteilung - 0326/2020

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Beratungsfolge

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Antrag

Antrag:

 

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Sachverhalt/Begründung

 

Der Antragstext der Drs. 0867/2019 wurde in der Ratsversammlung vom 20.02.2020 um den markierten Passus ergänzt:

 

Der Planung und dem Bau einer Premiumradroute in der Werftstraße als Teil des Projektes „III.a Premiumradrouten in der Landeshauptstadt Kiel“ aus dem Green City Plan (Drs. 0716/2018) wird im Grundsatz auf Basis der in der Anlage dargelegten Querschnittsaufteilung zugestimmt.

 

Die Verwaltung wird zusätzlich gebeten, der Ratsversammlung im Rahmen einer Geschäftlichen Mitteilung darzulegen, ob und unter welchen Voraussetzungen die Vierspurigkeit in der Variante „ohne hochwertiges ÖPNV-System“ in der Werftstraße erhalten bleiben kann.

 

Stellungnahme der Verwaltung

 

Mit der Umsetzung einer Premiumradroute in der Werftstraße als Sofortmaßnahme des Green City Plans wird ein Baustein der im Masterplan Mobilität für die KielRegion und im Masterplan 100% Klimaschutz angestrebten Mobilitätswende umgesetzt. Die Mobilitätswende beinhaltet auch eine veränderte Verkehrsmittelwahl. Bezogen auf die Premiumradroute bedeutet dies, dass bereits in der Planung eine deutliche Reduzierung der Kfz-Verkehrsmenge berücksichtigt wird. Die Verwaltung ist daher davon überzeugt, dass ein vierspuriger Ausbau nicht erforderlich sein wird und es durch optimierte Knotenpunktsplanungen möglich sein wird, die Belange des Kfz-Verkehrs ausreichend zu berücksichtigen.

 

Planerisch re der Erhalt der Vierspurigkeit in der Variante „ohne hochwertigen ÖPNV“ machbar. Dies erfordert aber einen deutlich höheren planerischen und finanziellen Aufwand und hätte zur Folge, das sich der Umsetzungszeitraum verzögern würde.

 

Die beigefügten Querschnitte zeigen Ausbaumöglichkeiten einer Premiumradroute mit beibehaltener Vierspurigkeit. Es wird deutlich, dass in den Abschnitten zwischen Zur Fähre und Elisabethstraße sowie Klosterstraße und Klausdorfer Weg bereits im ersten Schritt ein Ausbau des gesamten Straßenquerschnitts erforderlich sein würde. Auch der planerische und bauliche Aufwand für den Abschnitt Kaiserstraße Große Ziegelstraße würde sich deutlich erhöhen, da die Verlegung des Radwegs in den derzeitigen Böschungsbereich sehr aufwendig wäre. Lediglich der Abschnitt zwischen Elisabethstraße und Kaiserstraße erfordert auch weiterhin keine Anpassungen.

 

Die Planungen mit einer Zweistreifigkeit erfordern dagegen zunächst nur einen Umbau einer Straßenseite. Die gegenüberliegende Straßenseite bliebe zunächst unverändert. Dies hat den Vorteil, dass schneller geplant und umgesetzt werden kann und aufwändigere Planungen im Zusammenhang mit der Planung eineshochwertigen ÖPNV-Systems“ erfolgen können. Besonders aufwändig ist wie erläutert der Abschnitt zwischen Kaiserstraße und Großer Ziegelstraße, für den zunächst ein temporärer Ausbau in Form einer „Potected Bike Lane“ vorgesehen ist, um eine aufwändige Verbreiterung des Querschnitts mit erforderlichem Grunderwerb und ggf. einem Planfeststellungverfahren zu vermeiden.

 

Eine Kopie dieser Geschäftlichen Mitteilung geht an die Ortsbeiräte Gaarden und

Ellerbek/Wellingdorf zur Kenntnis.

 

 

 

 

 

Doris Grondke

Stadträtin

 

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Anlagen

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