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ALLRIS - Drucksache

Antrag der Verwaltung - 0546/2020

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Beratungsfolge

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Antrag

 

Antrag:

 

Die in der Drs. Nr. 0715/2018 beschlossene Maßnahme wird durch die Verlegung der ÖPNV-Haltstelle Eichhofstraße (stadteinwärts) erweitert.

 

Die vorgelegte Planung enthält:

-          Fahrbahndeckenerneuerung in der Eckernförder Straße zwischen Olof-Palme-Damm und Gutenbergstraße,

-          Verlegung der ÖPNV-Haltstelle „Eichhofstraße“ stadteinwärts,

-          Herstellung des Geh- und Radweges Eichhofstraße bis Alte Weide und Gutenbergstraße bis Anschluss Veloroute 10,

-          Sanierung des Geh- und Radweges (stadteinwärts) zwischen Alte Weide bzw. Veloroute 10 und Westring,

-          Sanierung des Radweges (stadtauswärts) zwischen Veloroute 10 und Westring sowie

-          Umbau der Parkplatzanlage in der Eckernförder Straße zwischen Haus-Nr. 97 und 115 mit Reduzierung der stadteinwärts führenden Fahrbahn von drei auf zwei Fahrspuren.

 

Die Zustimmung erfolgt vorbehaltlich der Sicherstellung der Finanzierung.

 

 

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Sachverhalt/Begründung

 

Begründung:

 

Aufgrund ihrer Lage im übergeordneten Straßennetz der Landeshauptstadt Kiel hat die Eckernförder Straße (L 321 bzw. K 11) eine große Verkehrsbedeutung. Die Eckernförder Straße ist eine wichtige Verkehrsachse für die überörtlichen Verkehre im Kieler Stadtteil Schreventeich. Erreichbar sind von hieraus der Olof-Palme-Damm (B 76) sowie der Westring (K 10).

 

Die in den letzten Jahren stetig zunehmenden Verkehre, insbesondere auch die Zunahme des ÖPNV, haben zu starken Schädigungen in der Eckernförder Straße geführt. Diese Schäden zeichnen sich in der Fahrbahndecke in Form von Längs- und Querrissen sowie Spurrillenbildung ab.

 

Die Aufteilung der Fahrspuren in der Eckernförder Straße (L 321) bleiben in diesem Abschnitt erhalten.

 

Die Bushaltestelle Eichhofstraße (stadtauswärts) auf der Ostseite wird barrierefrei umgebaut. Aufgrund von schützenswerten Alleebäumen wird die Bushaltestelle Eichhofstraße (stadteinwärts) hinter die Einmündung Eichhofstraße verlegt und barrierefrei hergestellt. Es entfallen 11 Parkplätze.

 

Die Radwege in der Eckernförder Straße werden in folgenden Abschnitten verbreitet oder verbreitet und saniert:
 

  • zwischen Eichhofstraße und Alte Weide (stadteinwärts) – Verbreiterung,
  • zwischen Alte Weide und Westring (stadteinwärts) – Sanierung und Verbreiterung,
  • zwischen Westring und Anschluss an Veloroute 10 (stadtauswärts) – Sanierung und Verbreiterung sowie
  • zwischen Anschluss an Veloroute 10 und Gutenbergstraße (stadtauswärts) – Verbreiterung.

 

In der stadteinwärts hrenden Fahrbahn der Eckernförder Straße (K 11) dlich der Veloroute 10 wird die vorhandene Fahrbahn von drei auf zwei Fahrspuren reduziert. Die dadurch gewonnene Fläche erlaubt die Sanierung und Neuordnung der vorhandenen Parkplatzanlage sowie Verbreiterung der Grünfläche mit alten Bäumen. Der vorhandene Baumbestand hat bereits die benachbarten Flächen (Parkplätze und Radweg) stark beschädigt durch das Hochheben derer Befestigung.

 

Die vorhandenen Parkplätze im Mittelstreifen der Eckernförder Straße in Höhe der Häuser Nr. 97 115 verfügen über einen ca. 2,0 m breiten Rangierstreifen, der dazu genutzt wird, überlange Fahrzeuge (vor allem Wohnmobile und Wohnwagen) dort dauerhaft abzustellen. Dadurch wird das Angebot für die benachbarte Bebauung an Pkw-Parkplätzen deutlich reduziert. Durch die Reduzierung der Tiefe der Parkplätze wird es möglich sein, dort zusätzliche Bäume im Straßenraum einzupflanzen.

 

Beteiligung

Der Ortsbeirat Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook wurde in seiner Sitzung vom 10.06.2020 beteiligt. Die OBR-Mitglieder stimmen der Planung einstimmig zu.

Die Maßnahme wurde dem Ortsbeirat Schreventeich/Hasseldieksdamm von der Verwaltung in der Sitzung am 28.05.2020 vorgestellt. Eine abschließende Beratung dazu fand in der Sitzung am 25.06.2020 statt. In dieser Sitzung wurde die Maßnahme insgesamt und die Verlegung der Bushaltestelle im Speziellen begrüßt. Allerdings solle noch einmal die Abstimmung mit dem Veranstaltungszentrum „Max gesucht werden. Im Ergebnis dieser Abstimmung werden zwei Fahrradbügel entfallen.

 

Zeit- und Kostenplanung

Die Umsetzung istr 2021 vorgesehen. Die derzeitige Kostenschätzung prognostiziert für den Um- und Ausbau der Verkehrsflächen zwischen Olof-Palme-Damm und Gutenbergstraße sowie dem barrierefreien Umbau der ÖPNV-Haltestellen „Eichhofstraße“ Kosten in Höhe von rd. 1.500.000 Euro.

r die Sanierung und Verbreiterung der Radwege zwischen Westring und Alte Weide wurden die Kosten mit rd. 880.000 Euro geschätzt.

 

Die Ortsbeiräte Ravensberg/Brunswik/Düsternbrook und Schreventeich/Hasseldieksdamm erhalten eine Kopie dieser Beschlussvorlage zur Kenntnisnahme.

 

 

 

 

 

Doris Grondke

Stadträtin

 

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Anlagen

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