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ALLRIS - Drucksache

Geschäftliche Mitteilung - 0449/2021

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Beratungsfolge

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Antrag

 

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Sachverhalt/Begründung

 

Mit Beschluss vom 25.03.21 (Drs. 0150/2021) hat der Ausschuss für Soziales, Wohnen und Gesundheit die Verwaltung gebeten, Veranstaltungsformate zu entwickeln, den internationalen „Tag der Nachbarschaften“nftig wiederkehrend lokal und/oder digital zu begehen und nachbarschaftliche Kontakte zu forcieren.

 

Die Verwaltung sollte zudem zum Sozialausschuss im Mai darstellen, wie zum Tag der Nachbarschaften in zwei Quartieren/Stadtteilen ein „Tag des guten Lebens“ nach dem bundesweiten Konzept stattfinden kann. Der Finanzausschuss war vorab ohne Beschlussfassung zu beteiligen.

 

In der Kürze der Zeit war eine Umsetzung des Beschlusses leider nicht in vollem Umfang möglich. Insbesondere konnte es nicht geschafft werden, den Finanzausschuss vorab zu beteiligen.

 

Das Amt für Wohnen und Grundsicherung, das für den Themenbereich der „Soziale Stadt“, bzw. das Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ zuständig ist, hat in Zusammenarbeit mit der Projektgesellschaft Gaarden ein Konzept entwickelt, um den Beschluss umzusetzen.

 

Das Konzept basiert auf der Feststellung, dass der „Tag des guten Lebens“ nicht ein einmaliges, solitäres Event ist, das „nur einem Stadtteil- oder Quartiersfest entsprechen würde.

 

Das Konzept folgt vielmehr dem Vorbild des bundesweiten Projektes, bzw. dem Kölner Vorbild, nach denen der „Tag des guten Lebens“ Ergebnis und Teil einer langfristigen, selbstorganisierten, selbstbestimmten, partizipativen Nachbarschafts- und Quartiersarbeit ist. Er ist sozusagen der „hepunkt“, an dem sich die Akteure in ihrem Quartier/ihrem „Kiez“ im öffentlichen Raum darstellen, Anregungen finden und Ideen austauschen, Nachbarn und Nachbarschaft kennenlernen können und natürlich auch feiern.

 

Ziel des Konzeptes ist daher nicht allein die Organisation des Events an sich, sondern der Aufbau und die Unterstützung einer „Partizipativen Quartiersentwicklung“, bei der Initiativen, Gruppen und engagierte Bürger*innen sich zusammenfinden, Netzwerke bilden und ihr Lebensumfeld gestalten.

 

Wir fügen das Konzept bei und bitten um Diskussion im Ausschuss.

 

Bei positiver Resonanz wird der Finanzausschuss im Nachgang informiert.

 

 

 

 

 

 

 

Gerwin Stöcken

Stadtrat

 

 

Anlage

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Anlagen

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