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ALLRIS - Drucksache

Kleine Anfrage der AfD-Ratsfraktion - 0674/2021

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Beratungsfolge

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Antrag

Am 10. September 2020 wurde das erste Mal seit 30 Jahren ein bundesweiter Warntag durchgeführt, der große Schwächen offenbarte. Aus Kostengründen besitzen viele Städte keine ausreichende Sirenentechnik mehr. Vielerorts blieben die Sirenen stumm, auch in Kiel blieb es leiser als in anderen Orten des Landes.

Laut Berichterstattung der Kieler Nachrichten waren die 19 Sirenen der Stadt nicht zu hören, da die älteren Modelle nur für die Alarmierung der Feuerwehr ausgelegt seien, aber nicht um ein Warnsignal an die Bevölkerung zu senden. Stattdessen hat die Berufsfeuerwehr Kiel am Holsten-Fleet ein Fahrzeug aus dem Katastrophenschutz-Fuhrpark postiert, um daraus die Warnsignale abzuspielen.

Wann die stationären Sirenen auf den neuesten Stand gebracht würden, stand zum Zeitpunkt des Berichts noch nicht fest.

 

Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um folgende Auskunft:

Anfrage:

  1. Welche konkreten Schritte wurden nach dem ernüchternden Ergebnis des Warntags 2020 veranlasst, um im Katastrophenfall die Kieler Bürger flächendeckend und hörbar zu warnen?
  2. Wie viele Sirenen in Kiel wurden seit dem Warntag 2020 modernisiert und sind nun in der Lage, die Kieler Bevölkerung zu alarmieren?
  3. Wie viele funktionsfähige Sirenen auf öffentlichen Gebäuden in Kiel wurden seit 1990 außer Betrieb genommen?

 

 

gez. Ratsfrau Julia Brüggen    f. d. R.

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Sachverhalt/Begründung

Am 10. September 2020 wurde das erste Mal seit 30 Jahren ein bundesweiter Warntag durchgeführt, der große Schwächen offenbarte. Aus Kostengründen besitzen viele Städte keine ausreichende Sirenentechnik mehr. Vielerorts blieben die Sirenen stumm, auch in Kiel blieb es leiser als in anderen Orten des Landes.

Laut Berichterstattung der Kieler Nachrichten waren die 19 Sirenen der Stadt nicht zu hören, da die älteren Modelle nur für die Alarmierung der Feuerwehr ausgelegt seien, aber nicht um ein Warnsignal an die Bevölkerung zu senden. Stattdessen hat die Berufsfeuerwehr Kiel am Holsten-Fleet ein Fahrzeug aus dem Katastrophenschutz-Fuhrpark postiert, um daraus die Warnsignale abzuspielen.

Wann die stationären Sirenen auf den neuesten Stand gebracht würden, stand zum Zeitpunkt des Berichts noch nicht fest.

 

Vor diesem Hintergrund bitten wir die Verwaltung um folgende Auskunft:

Anfrage:

  1. Welche konkreten Schritte wurden nach dem ernüchternden Ergebnis des Warntags 2020 veranlasst, um im Katastrophenfall die Kieler Bürger flächendeckend und hörbar zu warnen?
  2. Wie viele Sirenen in Kiel wurden seit dem Warntag 2020 modernisiert und sind nun in der Lage, die Kieler Bevölkerung zu alarmieren?
  3. Wie viele funktionsfähige Sirenen auf öffentlichen Gebäuden in Kiel wurden seit 1990 außer Betrieb genommen?

 

 

gez. Ratsfrau Julia Brüggen    f. d. R.

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Anlagen

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