Infosystem Kommunalpolitik
Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE - 0998/2022
Grunddaten
- Betreff:
-
Obergrenze für die Bezüge in städtischen Spitzenpositionen
- Status:
- öffentlich (Drucksache abgeschlossen)
- Drucksache freigegeben:
- 01.12.2022
- Drucksachenart:
- Antrag der Ratsfraktion DIE LINKE
- Federführend:
- Ratsfraktion DIE LINKE
Beratungsfolge
| Status | Datum | Gremium | Beschluss | NA |
|---|---|---|---|---|
|
●
Unterbrochen
|
|
Finanzausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
Dec 6, 2022
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Ratsversammlung
|
Entscheidung
|
|
|
|
Dec 15, 2022
| |||
|
|
Jan 19, 2023
| |||
|
●
Erledigt
|
|
Hauptausschuss
|
Vorberatung
|
|
|
|
Jan 11, 2023
|
Sachverhalt/Begründung
Begründung:
In einer Haushaltssituation, in der das Eigenkapital der Landeshauptstadt Kiel schneller als je zuvor zusammenschrumpft, während die Aufgaben und Anforderungen an die Stadt immer noch ausgeweitet werden und Personalzuwächse dringend notwendig sind, obwohl die Personalkosten die einzige Stellschraube sind, an der die Stadt zumindest theoretisch tatsächlich finanziell wirksam drehen könnte, wäre es unverantwortlich, wenn in Führungspositionen von städtischen Betrieben und Gesellschaften Gehälter gezahlt würden, die deutlich höher als die von Staatsekretär*innen oder Ministerialdirektor*innen liegen. Durch die Festlegung einer (großzügigen) maximalen Obergrenze bei den Bezügen von solchen Führungspositionen wird dauerhaft verhindert, dass die Gehaltsunterschiede in öffentlichen Betrieben nicht mehr vertretbare Ausmaße annehmen, und personalpolitisches Verantwortungsbewusstsein gezeigt.
gez. Ratsherr Burkhardt Gernhuber f.d.R.
Ratsfraktion DIE LINKE
