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ALLRIS - Drucksache

Antrag der Verwaltung - 0409/2023

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Beratungsfolge

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Antrag

Antrag:

 

Der EBK wird beauftragt, vorbereitende Maßnahmen für eine Übernahme von weiteren Anteilen an der KITZ GmbH zu treffen.

 

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Sachverhalt/Begründung

Begründung:

 

Die größte Gesellschafterin der KITZ GmbH, die Förde Sparkasse, hat signalisiert, dass sie sich bei Interesse der LH Kiel vorstellen können, ihre Anteile an diese zu veräußern.

 

Durch eine Übernahme der von der Förde Sparkasse an der KITZ GmbH gehaltenen Anteile würde die LH Kiel dann über 54,94% verfügen. Derzeitig ist die LH Kiel mit 10,77% an der KITZ GmbH beteiligt.

 

Derzeitige Gesellschafterstruktur der KITZ GmbH:   AR-Mandate

 

- LH Kiel    10,77%  1 Mandat

- Förde Sparkasse   44,17%  2 Mandate

- Kieler Volksbank   18,91%  1 Mandat

- Industrie- und Handelskammer 10,77%  1 Mandat

- Christian-Albrechts-Universität   8,09%  1 Mandat

- Fachhochschule Kiel     4,04%  1 Mandat

- Heidelberger Druckmaschinen AG   3,24%  1 Mandat

 

Stammkapital der KITZ GmbH:  474.700 €

Anteil Förde Sparkasse:   211.700 €

Anteil LH Kiel       51.500 €

 

Durch die Übernahme der Anteile der Förde Sparkasse würde die LH Kiel die einfache Mehrheit in der Gesellschafterversammlung erhalten und sich die Anzahl der Aufsichtsratsmandate von derzeit einem Mandat auf drei Mandate bei insgesamt 8 Aufsichtsratsmandaten erhöhen. Beides führt zur Ausweitung des städtischen Einflusses, der bereits bei den anderen wirtschaftsfördernden städtischen Gesellschaften wie KiWi, ZTS und WiZe gegeben ist. Das betrifft insbesondere die strategische Ausrichtung der Gesellschaft und die Vernetzung mit den anderen städtischen Gesellschaften.

 

Der Antrag an die Ratsversammlung deckt auch die Ausweitung auf andere Anteile ab, falls sich bei anderen Gesellschafter*innen der Kitz GmbH ebenfalls Überlegungen zur Änderung der Gesellschaftsanteile ergeben sollten.

 

In der Anlage ist die Begründung zur Übernahme von weiteren Anteilen an der KITZ GmbH dargelegt sowie u. a. die historische Entwicklung, die finanzielle Situation und die strategische Bedeutung der Kitz GmbH im Kontext mit den anderen wirtschaftsfördernden städtischen Gesellschaften erläutert.

 

In Vertretung

 

 

 

 

Renate Treutel

Bürgermeisterin

 

 

 

Anlage

 

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Anlagen

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