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ALLRIS - Drucksache

Antrag der Ratsfraktion Klima, Verkehr & Meer - 0462/2023

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Beratungsfolge

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Antrag

Antrag:

 

Die Verwaltung wird gebeten, gemeinsam mit dem Abfallwirtschaftsbetrieb Kiel (ABK) mehrsprachiges Informationsmaterial zum richtigen Mülltrennen zu erstellen und an die Haushalte zu verteilen.

 

Denkbar sind dazu u. a.:

 

  • Eine Infobroschüre, die als Postwurfsendung verteilt wird.
  • Auf einer Seite der Broschüre könnte Links/QR-Codes zu einer digitalen, mehrsprachigen Version der Broschüre weiterleiten.
  • Tonnenaufkleber mit Abbildungen des richtigen Müllwurfs für die jeweilige Tonnenart, die regelmäßig erneuert werden.
  • Aufhängen von Infoplakaten in den Hausfluren von Mehrfamilienhäusern.

 

Zur Verteilung der Informationsmaterialien könnten zunächst insbesondere die Stadtteile in den Blick genommen werden, in denen es besonders häufig zu Fehlwürfen kommt.

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Sachverhalt/Begründung

Begründung:

 

In einigen Stadtteilen ist die Menge des falsch entsorgten Mülls nach wie vor relativ hoch. Informationen zum richtigen Mülltrennen erhalten Neubürgerinnen zwar über die Erstlingsmappe des Einwohnermeldeamtes, allerdings wird hier lediglich eine relativ kleine Personengruppe erreicht. Auch im Nachhaltigkeitszentrum am Europaplatz können sich die Bürgerinnen informieren, allerdings setzt dies ein aktives Eigeninteresse voraus, wodurch der überwiegende Teil der Menschen nicht erreicht wird.

 

In anderen Städten versucht man dem Problem dadurch beizukommen, indem man aktiv auf die Menschen zugeht und regelmäßig Informationsbroschüren zum richtigen Mülltrennen, zum Sperrmüll und zur Stadtreinigung per Postwurf an die Haushalte verteilt. Auch großflächig an den Tonnen angebrachte Aufkleber werden zur direkten Information vor Ort eingesetzt und regelmäßig erneuert.

 

Der ABK hat bereits Entwürfe für solche Aufkleber, allerdings werden diese noch nicht flächendecken angebracht oder erneuert. Ferner gibt es mehrsprachige Flyer des ABK. Offenbar haben einige der großen Vermietergesellschaften in Kiel die Teilnahme an der Verteilung solcher Flyer in der Vergangenheit allerdings abgelehnt, was hinsichtlich einer flächendeckenden Verteilung über den Postwurf zu rechtlichen Unsicherheiten geführt hat. Hier könnte die Stadt gemeinsam mit dem ABK eine Lösung erarbeiten.

 

Da die Flyer in ihrem Umfang begrenzt sind, ist es in diesem Zusammenhang auch sinnvoll, über eine Broschüre nachzudenken, die alle Fragen zum Thema Mülltrennung umfassend beantwortet. In dieser Broschüre wäre es auch möglich, das Problem der Mehrsprachigkeit aufzufangen, indem auf einer „internationalen Seite Links bzw. QR-Codes zu Angeboten in mehreren Fremdsprachen führen.

 

 

Ratsherr Halle

Ratsfraktion Klima Verkehr & Meer

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