• Wohnungsgeberbestätigung,
  • Personalausweis, vorläufiger Personalausweis, Ersatz-Personalausweis, anerkannter und gültiger Pass oder entsprechendes Passersatzpapier (§ 23 Absatz 1 BMG),
  • Bei Anmeldung durch eine bevollmächtigte Person zusätzlich die handschriftlich unterzeichnete Vollmacht der meldepflichtigen Personen und eines der o.g. Identitätsdokumente der bevollmächtigten Person.

Zusätzlich, sofern Sie aus dem Ausland zuziehen:

  • gegebenenfalls Heiratsurkunde,
  • bei Kindern: Geburtsurkunde.

Zusätzlich bei ausländischen Urkunden: Eine Übersetzung der Urkunden von einer staatlich anerkannten Übersetzerin/eines staatlich anerkannten Übersetzers (Urkunde und Übersetzung müssen im Original vorgelegt werden).

Wohnungsgeberbestätigung

Hinweise für Kiel:

Wohnungsgeberbestätigung:
Diese ist verpflichtend, der Mietvertrag reicht nicht aus. Sollte die meldepflichtige Person in eine eigene Immobilie ziehen, so ist bei der Anmeldung eine Selbsterklärung abzugeben.

Die Wohnungsgeberbestätigung ist bei Untervermietungen wie folgt auszufüllen:
Wohnungsgeber = Hauptmieter (mit Unterschrift unten auf dem Vordruck)
Eigentümer = Vermieter (keine Unterschrift)

Sollte die persönliche Vorsprache nicht möglich sein, können Sie jemanden bevollmächtigen oder sich online ummelden. Zu den erforderlichen Unterlagen ist hier die Kopie des Personalausweises/Reisepasses unerlässlich.

Die Eintragung der neuen Anschrift auf dem Personalausweis mit Hilfe des Aufklebers können Sie später nachholen. Zurzeit können Adressaufkleber auf dem Personalausweis und in der Zulassungsbescheinigung Teil I nach Ummeldung/Anmeldung nur im Rathaus erfolgen (außerhalb der Spontansprechstunde).


Kinder
Wird eine minderjährige Person, die bisher mit beiden Eltern in einer Hauptwohnung gelebt hat, von einem Elternteil in eine neue Hauptwohnung umgemeldet, soll das Einverständnis des anderen Elternteils, eine schriftliche Vereinbarung der Eltern über den Lebensmittelpunkt des Kindes oder eine familiengerichtliche Entscheidung über die Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrecht vorgelegt werden. Gleiches gilt, wenn die alleinige oder Hauptwohnung der minderjährigen Person von der Wohnung eines Elternteils in die Wohnung des anderen Elternteils umgemeldet werden soll. Ab 16 Jahren kann sich das minderjährige Kind eigenständig und ohne Zustimmung einer sorgeberechtigten Person anmelden.

Bei Anmeldung über unsere Online-Anmeldung wird Ihnen dann die Meldebestätigung auf dem Postweg  übersandt. Bitte beachten Sie hierbei, dass dennoch der Personalausweis der Meldebehörde zur Änderung vorgelegt werden muss. Das kann aber auch später geschehen. 


Eine originale Heiratsurkunde (bei ausländischen mit originaler deutscher Übersetzung durch einen vereidigten Dolmetscher) muss immer dann vorgelegt werden, wenn bei der anzumeldenden Behörde ein alter Datensatz mit abweichendem Familienstand besteht oder wenn die Eheleute noch nie in Deutschland gemeldet gewesen sind.

Kfz
Die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) müssen Sie für die Adressänderung mitbringen, sofern Sie ein Kraftfahrzeug halten.



An Ihre Gemeinde-, Amts- oder Stadtverwaltung (Bürgerbüro, früher: Einwohnermeldeamt).

Hinweise für Kiel:

In Kiel können Sie sich an das Stadtamt wenden:

  • Rathaus
  • Stadtteilämter

Oder Sie nutzen einfach den Online-Dienst. Für die Online-Anmeldung brauchen Sie eine eID.

  • Anmeldung innerhalb von zwei Wochen nach Bezug der Wohnung,
  • Anmeldungen werden in der Regel sofort bearbeitet.
Hinweise für Kiel:

Die Terminvereinbarung zur Anmeldung hat eine fristwahrende Wirkung, das heißt sie ist binnen der zweiwöchigen Frist zu veranlassen. 

Die Anmeldung einschließlich der Ausstellung der amtlichen Meldebestätigung ist gebührenfrei.

Verspätete Anmeldungen können mit einem Bußgeld geahndet werden.

Hinweise für Kiel:

Die Gebühr für die Änderung der Adresse in der Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) beträgt 11 Euro.



Sie haben Widerspruchsrechte gegen die Übermittlung Ihrer Daten an bestimmte Empfänger oder die Einrichtung einer Auskunftssperre bei Gefahr für Leib und Leben. Ihre Meldebehörde gibt Ihnen die entsprechenden Informationen.

Hinweise für Kiel:

Studierende haben möglicherweise Anspruch auf Begrüßungsgeld. Weitere Informationen erhalten Sie hier.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Meldebehörde nach den geltenden Bestimmungen des Landesmeldegesetzes keine Daten für Werbezwecke herausgibt.

Wer auch grundsätzlich zulässigen Datenübermittlungen widersprechen möchte, findet hier einen vom ULD entwickelten Flyer dazu. Sobald die darin enthaltene Widerspruchserklärung unterschrieben der Meldebehörde vorliegt, findet keine Datenübermittlung mehr statt.

Sie können sich mit einer eID auch online anmelden. Auf YouTube finden Sie ein Video dazu.

Flyer Widerspruchserklärung

Für die Anmeldung per Online-Formular brauchen Sie eine eID.

Auf YouTube finden Sie ein Video dazu.

Worum geht es?

Wer eine Wohnung bezieht, muss sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde seines Wohnortes anmelden. Für Personen unter 16 Jahren ist die Person für die Erfüllung der Meldepflicht zuständig, bei der die minderjährige Person einzieht.

Wer eine Wohnung bezieht, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde seines Wohnortes anzumelden. Dies gilt auch für den sogenannten Umzug innerhalb Ihrer Stadt beziehungsweise Gemeinde oder Ihres Amtes. Die Meldepflicht besteht unabhängig davon, ob die meldepflichtige Person berechtigt ist, die Wohnung zu benutzen oder ob sie eine erforderliche Aufenthaltserlaubnis besitzt oder nicht. Die Anmeldung ist persönlich vorzunehmen oder durch eine bevollmächtigte Person. Die elektronische Anmeldung über einen Online-Dienst ist möglich, wenn die Meldebehörde diesen Dienst anbietet und die meldepflichtige Person über ein hoheitliches Dokument verfügt, welches mit einer eID-Funktion ausgestattet ist (Personalausweis, elektronischer Aufenthaltstitel oder die eID-Karte für Unionsbürgerinnen und -bürger).

Wer im Inland gemeldet ist und für einen nicht länger als sechs Monate dauernden Aufenthalt eine Wohnung bezieht, muss sich für diese Wohnung weder an- noch abmelden. Wer nach Ablauf von sechs Monaten nicht aus dieser Wohnung ausgezogen ist, hat sich innerhalb von zwei Wochen bei der Meldebehörde anzumelden. Für Personen, die sonst im Ausland wohnen und im Inland nicht gemeldet sind, besteht diese Pflicht nach Ablauf von drei Monaten.

Wohnung im Sinne des Meldegesetzes

  • ist jeder umschlossene Raum, der zum Wohnen oder Schlafen benutzt wird,
  • die Unterkunft an Bord eines Schiffes der Bundeswehr,
  • sind auch Wochenendhäuser, Gemeinschaftsunterkünfte, Zimmer in Untermiete und reine Schlafstellen, die zumindest gelegentlich zum Wohnen oder Schlafen benutzt werden. Auf Größe und Beschaffenheit kommt es nicht an.

Wohnwagen und Wohnschiffe sind nur dann als Wohnungen anzusehen, wenn sie nicht oder nur gelegentlich fortbewegt werden.

Haben Sie mehrere Wohnungen im Inland, so ist eine dieser Wohnungen die Hauptwohnung, die übrigen sind Nebenwohnungen. Hauptwohnung ist die Wohnung, die vorwiegend genutzt und bei Ehegatten die vorwiegend gemeinsam genutzt wird.

Wer auf ein Binnenschiff zieht, das in einem Schiffregister im Inland eingetragen ist, hat sich bei der Meldebehörde des Heimatortes des Schiffes anzumelden. Reeder eines Seeschiffes, das berechtigt ist, die Bundesflagge zu führen, haben Kapitän und Besatzungsmitglieder des Schiffes bei Beginn des Anstellungs-, Heuer- oder Ausbildungsverhältnisses bei der Meldebehörde am Sitz des Reeders anzumelden.

Bei der persönlichen Anmeldung wird der so genannte vorausgefüllte Meldeschein nach § 23 Absatz 3 Bundesmeldegesetz verwandt. Sie müssen den Meldeschein nicht mehr selbst ausfüllen, sondern nach der Erfassung Ihrer Identifikationsdaten (Name, Vorname, Geburtsdatum und Ihre bisherige Anschrift) werden Ihre Daten von der bisherigen Meldebehörde abgerufen und in den Meldeschein übertragen. Sie müssen nur noch die Angaben überprüfen, ggf. berichtigen und den Meldeschein unterschreiben. Für die elektronische Anmeldung nach § 23a Absatz gilt dies entsprechend.

Über Ihre Anmeldung erhalten Sie einmalig eine amtliche Meldebestätigung.

Die Wohnungsgeberin/der Wohnungsgeber wirkt bei der Anmeldung in der Meldebehörde mit. Daher ist der meldepflichtigen Person eine Wohnungsgeberbestätigung auszuhändigen, damit diese innerhalb von zwei Wochen nach dem Einzug ihrer gesetzlichen Meldepflicht nachkommen kann. Bei der Anmeldung des neuen Wohnsitzes ist diese Wohnungsgeberbestätigung bei der Meldebehörde vorzulegen (der Mietvertrag reicht nicht aus). Sollte die meldepflichtige Person in eine eigene Immobilie ziehen, so ist bei der Anmeldung eine Selbsterklärung abzugeben.

Wird eine minderjährige Person, die bisher mit beiden Eltern in einer Hauptwohnung gelebt hat, von einem Elternteil in eine neue Hauptwohnung umgemeldet, ist das Einverständnis des anderen Elternteils nicht erforderlich. Liegen eine schriftliche Vereinbarung der Eltern über den Lebensmittelpunkt des Kindes oder eine familiengerichtliche Entscheidung über die Übertragung des alleinigen Aufenthaltsbestimmungsrecht, sowie Nachweise über den Besuch einer Kindertagesstätte oder Schule vor, sollten diese vorgelegt werden, um einen Nachweis über die rechtmäßige Anmeldung des Kindes erbringen zu können. Gleiches gilt, wenn die alleinige oder Hauptwohnung der minderjährigen Person von der Wohnung eines Elternteils in die Wohnung des anderen Elternteils umgemeldet werden soll. Ab 16 Jahren kann sich das minderjährige Kind eigenständig und ohne Zustimmung einer sorgeberechtigten Person anmelden.

Hinweise für Kiel:

Nach der Bearbeitung Ihres Online-Antrages zur An-, Um- oder Abmeldung (maximal 4 Wochen) erhalten Sie per Post eine Meldebescheinigung. Damit können Sie während der Öffnungszeiten OHNE TERMIN Ihre Adresse im Personalausweis ändern lassen.

Falls Sie aus persönlichen Gründen tagesaktuell eine Meldebestätigung benötigen, kommen Sie dafür bitte in unsere Spontansprechstunde ins Rathaus: Montag, Dienstag, Donnerstag, Freitag 9 - 12 Uhr.

Bei ausländischen Urkunden informieren Sie sich bitte vorher, ob eine Legalisation oder eine Apostille für die Anerkennung der Urkunden notwendig sind.

Link zum Auswärtigen Amt (Informationen zu konsularischen Fragen)


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