Staatsangehörigkeitsausweis

Für die Feststellung des Bestehens der deutschen Staatsangehörigkeit ist es erforderlich, aber auch ausreichend, wenn durch Urkunden, Auszügen aus den Melderegistern oder andere schriftliche Beweismittel mit hinreichender Wahrscheinlichkeit nachgewiesen werden kann, dass Sie die deutsche Staatsangehörigkeit erworben und nicht wieder verloren haben.

Nützlich können folgende Unterlagen sein:

  • zu Abstammung und Personenstand (zum Beispiel Heiratsurkunden),
  • zu Erwerb der deutschen Staatsangehörigkeit (zum Beispiel Einbürgerungsurkunden),
  • zur Zugehörigkeit zu dem Personenkreis, auf den sich eine Sammeleinbürgerung erstreckte (zum Beispiel Vertriebenenausweis),
  • zu Erwerb der Rechtsstellung als Deutscher ohne deutsche Staatsangehörigkeit,
  • zu Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit oder der Rechtsstellung als Deutscher (zum Beispiel Urkunden über die Genehmigung zur Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit).
  •  


Es fallen Gebühren in Höhe von 25,00 € gemäß Staatsangehörigkeits-Gebührenverordnung (StAGebV) an.



Kinder ausländischer Eltern, welche die deutsche Staatsangehörigkeit nach dem Geburtsortsprinzip haben und daneben noch eine andere Staatsangehörigkeit besitzen, müssen mit Beginn der Volljährigkeit, spätestens jedoch bis zur Vollendung des 23. Lebensjahres erklären, ob sie die deutsche oder eine andere Staatsangehörigkeit behalten wollen. Diese sogenannte Optionspflicht ("Optionskinder") ist in § 29 StAG geregelt.

Die Staatsangehörigkeitsbehörden der Kreise und kreisfreien Städte regeln zudem:

  • Antrag auf Beibehaltung der deutschen Staatsangehörigkeit bei Erwerb einer ausländischen Staatsangehörigkeit nach § 25 Abs. 1 und 2 StAG,
  • Antrag auf Entlassung aus der deutschen Staatsangehörigkeit nach §§ 18 ff StAG.

Für im Inland lebende Personen:
An die Kreise oder kreisfreien Städte oder, in Städten über 20.000 Einwohnern, an die jeweilige Stadt (Staatsangehörigkeitsbehörden).

Für im Ausland lebende Personen:
An das Bundesverwaltungsamt (BVA).

  • §§ 29, 30 Staatsangehörigkeitsgesetz (StAG),
  • § 1 Gesetz über die Bestimmung der Staatsangehörigkeitsbehörden (StAngG SH),
  • § 3 Staatsangehörigkeits-Gebührenverordnung (StAGebV),
  • § 5 Gesetz über die Errichtung des Bundesverwaltungsamtes (BVwAG).

StAG

§ 1 StAngG SH

§ 3 StAGebV

§ 5 BVwAG

Worum geht es?

Der Besitz der deutschen Staatsangehörigkeit wird - verbindlich für alle Behörden - durch einen Staatsangehörigkeitsausweis (Staatsangehörigkeitsurkunde) nachgewiesen. Dieser wird im Rahmen eines besonderen Feststellungsverfahrens auf Antrag von der Staatsangehörigkeitsbehörde ausgestellt.

Voraussetzungen:
Ein Staatsangehörigkeitsausweis kann nur ausgestellt werden, wenn das Bestehen der deutschen Staatsangehörigkeit festgestellt worden ist. Die Staatsangehörigkeitsbehörde prüft dazu

  • ob und wodurch Sie die deutsche Staatsangehörigkeit erworben haben,
  • ob und wodurch Sie die deutsche Staatsangehörigkeit etwa wieder verloren haben.

Außer den Angaben zu Ihrer Person sind daher auch Angaben über die Personen erforderlich, von denen Sie Ihre Staatsangehörigkeit ableiten.


Corona-Virus und Verwaltung

Das öffentliche Leben ist weiterhin eingeschränkt. Auch die Landeshauptstadt Kiel geht mit ihren Dienstleistungsangebotenerst nach und nach wieder in den Regelbetrieb über.

Für Kfz-Zulassung, Führerscheinstelle sowie Ausweis- und Passangelegenheiten werden wieder Termine vereinbart. Andere Einwohner*innen-Angelegenheiten können Sie schriftlich erledigen und müssen nicht selbst ins Rathaus kommen.

Bei Behördenbesuchen gilt generell:

  • Nur mit Terminabsprache.
  • Kommen Sie allein (außer Sie brauchen zum Beispiel eine*n Dolmetscher*in oder Erziehungsberechtigte begleiten Minderjährige).
  • Tragen Sie eine Alltagsmaske.
  • Halten Sie den Mindestabstand von 1,5 Metern ein.

Fragen zur Verwaltung und den Bestimmungen zu Corona in Kiel beantworten wir unter

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