Veranstaltungsarchiv


EU-Öko-Inspekteur Uwe Schreiber hielt in der Stadtbücherei einen Vortrag zum Thema Bio-Kontrolle und gab Antworten auf die Frage: Ist Bio wirklich besser?

Rund um Bio-Lebensmittel gibt es viele Diskussionen und immer wieder Bedenken, ob etwas wirklich „Bio“ ist. Schließlich möchte man wissen, was man für die höheren Preise kauft. Neben dem Wunsch nach einer „besonders gesunden“ Ernährung gehört auch der Gedanke an umweltverträglicheren und nachhaltigeren Anbau-Methoden beim Kauf von Bio-Lebensmitteln dazu. Kurz gesagt: Bio soll gut für Mensch und Umwelt sein.

Was ist eigentlich Bio und wer kontrolliert, ob das Produkt auch wirklich Bio ist?

Bio-Betriebe müssen mindestens einmal jährlich kontrolliert werden. In Deutschland erfolgt dies durch amtlich zugelassene und überwachte Kontrollstellen. Bio-Kontrolleure haben eine verantwortungsvolle Tätigkeit. Immerhin liegt es an ihrem geschulten Auge, ob ein Bio-Betrieb ein Bio-Zertifikat erhält oder nicht. Interessierte erfuhren, was untersucht wird und wie die einzelnen Produktionsschritte kontrolliert werden. Die Zertifizierungen wie EU-Bio, Demeter, Bioland und Co. kamen ebenso zur Sprache wie die Konsequenzen bei Verstößen gegen die Bio-Auflagen.

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EU-Öko-Inspekteur Uwe Schreiber informiert über Bio-Kontrollen (Foto: M. Kroglowski)

Die jährlich wachsende Produktvielfalt des "Blauen Engel" kann Verbraucherinnen und Verbraucher in immer mehr Produktgruppen hilfreiche Orientierung bieten. Daher ludt die Kieler Umweltberatung zu einem Informationsnachmittag zum „Blauen Engel“ ein. Bei der Veranstaltung rund um das bekannteste deutsche Umweltzeichen erhielten Interessierte viele spannende Informationen dazu, welche Produkte und Dienstleistungen ausgezeichnet sind oder welche Kriterien für eine Vergabe erfüllt sein müssen.

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Beim Informationsnachmittag zum „Blauen Engel“ gab es neben zahlreichen Informationen Produkte mit der Auszeichnung zu gewinnen (Foto: M. Kroglowsk)i

Bei einem Beratungsnachmittag beschäftigte sich die städtische Umweltberatung mit dem Thema Schimmelvermeidung und Feuchtigkeit in der Wohnung. Zusammen mit der Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein beantworteten die Beraterinnen Fragen zum Thema.

Interessierte erfuhren unter anderem, wie Schimmel in die Wohnung kommt, wie Schimmelbildung vermieden werden kann und wie sich mit Einsatz von wenig Geld Heizkosten sparen lassen. Gleichzeitig ging es auch darum, wie man richtig heizt und lüftet und was dabei zu beachten ist. Das schont nicht nur den Geldbeutel, sondern spart Energie und schützt damit auch das Klima. Die Umweltberatung bot dazu vielfältiges Informationsmaterial zum Mitnehmen an.

Beim Tag der offenen Tür des Abfallwirtschaftsbetriebes Kiel war auch die Umweltberatung vertreten. Sie beantwortete Fragen zu Umweltthemen und gab Tipps zum saisonalem Einkauf von Lebensmitteln und Fairtrade-Produkten.

Zudem bot sie Informationen zur Plastikvermeidung und zu den Auswirkungen der zahllosen Coffee-to-go-Becher, die von vielen Menschen gern genutzt werden. Als Anstoß den persönlichen Müllberg zu reduzieren, gab es faltbare Einkaufstaschen und Mehrweg-Kaffeebecher aus Bambusfasern zu gewinnen.

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Täglich fällt ein riesiger Müllberg allein durch Coffee-to-go-Becher an. Beim Tag der offenen Tür des ABK gab es Mehrweg-Becher aus Bamusfasern zu gewinnen (Foto: M. Kroglowski).

Das Mobiltätsfest ist dieses Jahr vom Umsteiger auf den Blücherplatz umgezogen. Die Stände auf dem „Blücher“ boten Neuheiten und Wissenswertes zu allen Bereichen der Mobilität.

Natürlich war auch die Kieler Umweltberatung mit einem Stand vertreten, unter anderem mit Informationen rund um die Aktion „plastiktütenfreies Kiel“ und Kiels Aktivitäten als Fairtrade-Stadt.

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Auch über klimafreundliche und nachhaltige Ernährung konnten Interessierte sich beim Mobilitätsfest informieren (Foto: M. Kroglowski).

Eine Expertin des Bundesamtes für Naturschutz informierte an diesem Abend über neue Verfahren in der Gentechnik wie CRISPR/Cas, Genom Editing und Gene Drive und erläuterte kritisch die völlig neuen Möglichkeiten zu gezielten Veränderungen von Erbinformationen, die sich daraus ergeben.

CRISPR/Cas ist ein neues gentechnisches Werkzeug, das viel einfacher als noch vor ein paar Jahren gezielte Veränderungen der Erbinformation von Tier, Pflanzen, Menschen und Mikroorganismen ermöglicht. In der Grundlagenforschung ist das Verfahren bereits Standard, und auch in der Erforschung von Nutzpflanzen und -tieren spielt das neue Verfahren eine Rolle. Die Spannbreite der Veränderung ist dabei enorm: von der Veränderung eines Buchstaben der DNA bis zum Einfügen von vollständig synthetisch hergestellter Erbinformation.

Zurzeit wird wissenschaftlich und rechtlich darüber gestritten, ob eine Teilgruppe mit CRISPR/Cas veränderter Organismen als gentechnisch veränderte Organismen (GVO) einzustufen sind. Nur dann wären die für GVO geltenden EU-Richtlinien anzuwenden, sprich eine Risikountersuchung, Zulassungsverfahren, Rückverfolgbarkeit, Kennzeichnung, also Wahlfreiheit für den Verbraucher und Monitoring gewährleistet. Möglichkeiten und Grenzen dieser neuen Technologie wurden diskutiert, da eine Entscheidung über eine Regulierung nicht allein auf technischer Ebene sondern auf gesellschaftlicher Ebene gefällt werden muss.
 

Urlaub mit dem Rad ist eine klimafreundliche Möglichkeit des Reisens. Sowohl allein als auch in der Gruppe oder mit der Familie gibt es viele schöne Ziele und Wege, die mit dem Fahrrad entdeckt werden können.

Auch die Kieler Umweltberatung beschäftigt sich mit dem Thema und lud daher zu einem Informationsnachmittag zum Thema „klimafreundlicher Urlaub mit dem Rad“ ein. Im Mittelpunkt des Nachmittags standen Fragen wie „Wie kann man klimafreundlich Urlaub mit dem Rad mit der ganzen Familie machen?“, „Kann man in der Nähe schöne Ziele finden?“ oder „Was muss man bei klimafreundlichem Fahrradurlaub beachten?“, die gemeinsam mit dem ADFC beantwortet wurden.

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Neben konkreten Tourenvorschlägen gab es umfangreiches Material zu allen Bereichen des Radfahrens (Foto: M. Kroglowski)

Etwa ein Kilo Honig verzehrt jeder Deutsche durchschnittlich im Jahr, doch nur etwa 20 Prozent davon stammen auch aus Deutschland. Es gibt viele gute Gründe, um es mit Bienen in der Stadt zu versuchen. Honig aus Kiel trägt durch die Bestäubung der Bienen zum Erhalt der Artenvielfalt und damit zu einer bunten Stadtnatur bei. Und welcher Hobbygärtner freut sich nicht über eigene Erdbeeren oder Tomaten? - alles nur dank bestäubender Insekten, wie der Bienen.

Analysen haben ergeben, dass Honig aus Kiel genauso gesund ist, wie der vom Land. Und dazu schmeckt er jedes Jahr und in jedem Stadtteil ein kleines bisschen anders - je nachdem welche Pflanzen in Ihren Gärten und auf Ihren Balkons wachsen und von den Bienen besucht werden. Pollenanalysen geben Aufschluss, welche Pflanzen den Honigbienen besonders gut geschmeckt haben und entsprechend oft besucht wurden.

Hintergründe zu all diesen Themen, Wissenswertes rund um Honig aus Kiel und warum es sich lohnt, Honigbienen in der Stadt zu haben, gab es bei einem Informationsnachmittag zusammen mit einer Imkerin von "Kieler Honig", bei dem selbst entdeckt werden durfte, wie die Kieler Stadtteile schmecken.

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Die Kieler Honigsorten durften verkostet und die unterschiedlichen Stadtteile vergleichen werden (Foto: M. Kroglowski)

Aus Resignation greifen viel zu viele Hobby- und Kleingärtner zu Gift, um die ungebetenen Erntehelfer zu vertreiben. Die Folge: Ernteausfälle bis zu 100% im Garten, auf dem Balkon oder im Kübel. Zudem bedrohen sie leider mit dem oft allzu sorglosen Umgang mit giftigem Schneckenkorn das Leben von Vögeln, Igeln und sogar Hunden. Erfreulich ist aber, dass Wissenschaftler der Kieler Christian-Albrechts-Universität ein nachhaltiges Produkt entwickelt haben, welches Schnecken den Weg versperrt, ohne dabei das biologische Gleichgewicht zu stören.

Die farblose Weiterentwicklung der Erfindung aus der Arbeitsgruppe funktionelle Morphologie und Biomechanik „Schnexagon“ lässt sich mühelos anwenden. Sie wird einfach auf Beetkanten oder Kübel gestrichen und verhindert, dass Schnecken an diesen Oberflächen haften können, sodass Kräuter, Gemüse, Stauden etc. geschützt sind.


Bei einem Beratungsnachmittag mit der Erfinderin des Mittels konnten sich Interessierte über Vorteile und Anwendung informieren. Außerdem wurden Fragen unter anderem  zu Haltbarkeit, Wirksamkeit und Einsatzgebieten beantwortet.

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Bei der Veranstaltung gab es neben vielen Informationen den Schutzanstrich zu gewinnen. (Foto: M. Kroglowski)

Selbstverständlich war die Umweltberatung auch auf der Kieler Woche und beantwortete Fragen zu Umweltthemen. Im Klimaschutz-Zelt des Kieler Umweltschutzamtes gab es Informationen rund um die Aktion „plastiktütenfreies Kiel“ und Mehrweg-Lösungen für Coffee-to-go-Becher.

Stand der Kieler Umweltberatung

Die meisten von uns freuen sich über frischen Salat, süße Tomaten, knackige Paprika oder frische Kräuter. Besonders lecker und gleichzeitig klimafreundlich ist Gemüse aus dem eigenen Garten.

Auch wer keinen eigenen Garten hat, muss auf den Genuss nicht verzichten. Auf dem Balkon und auf der Fensterbank lässt sich einiges anbauen. Welche Arten sich dafür eignen, erklärte die Umweltberatung bei einem Informationsnachmittag im Kundenzentrum am Kleinen Kiel.

Kräuter im Topf auf einer Auslagefläche

In unseren Gärten, Parks, auf den Balkonen und dem freien Land gibt es immer weniger Wildbienen. Da bereits mit wenig Aufwand jede und jeder dazu beitragen kann, Wildbienen zu schützen, gab es diesen Informationsnachmittag im Kundenzentrum am Kleinen Kiel. Die Umweltberatung informierte über Bienenschutz, gab Tipps für bienenfreundliche Pflanzen und verteilte bienenfreundliches Saatgut und Nisthilfen für Wildbienen. Natürlich gab es auch Anleitung zum Umgang mit Bienen, Wespen und Co.

Grünpflanzen und Hölzer für Bienen

Auch in Schleswig-Holstein ist ein dramatischer Rückgang von Wild- und Honigbienen zu beobachten. Ursachen sind:

  • mangelndes Nahrungsangebot
  • Monokulturen
  • rasendominierte Gärten
  • schwindender Lebensraum
  • Krankheiten
  • Parasiten
  • Pestizideinsatz

Dabei kann jeder Garten- und Balkonbesitzer schon mit wenig Aufwand etwas zum Schutz der Wildbienen beitragen. Sie können Pflanzen mit Nektar und Pollen für Bienen und andere Insekten für Balkon, Terrasse oder Garten wählen. Als Faustregeln gilt: Besser heimische als exotische Arten und eher ungefüllte als gefüllt blühende Sorten verwenden. Gut ist, was möglichst lange blüht, da die Insekten vom frühen Frühjahr bis in den späten Herbst hinein Nahrung suchen.

Mit dem „Kieler Aktionsplan Bienenschutz“ setzt sich die Landeshauptstadt Kiel für die nützlichen Insekten ein. Dafür gestaltet sie unter anderem Flächen um.

Um für die Unterstützung der Wildbienen zu werben, informierte die Umweltberatung auf dem Wochenmarkt auf dem Exerzierplatz über Bienenschutz und verteilte bienenfreundliches Saatgut und Nisthilfen für Wildbienen.

 

Fahrbarer Stand mit Nisthilfen für Bienen aus Holz

Zu Ostern sind Eier gefragt. Manche Eier werden schon eingefärbt gekauft, viele andere werden erst zu Hause gefärbt. Daher gab die Kieler Umweltberatung im Kundenzentrum am Kleinen Kiel Tipps zum umweltschonenden Färben von Ostereiern und zeigte schöne Farben, die mit reinen Naturmaterialien gefärbt werden können.

Der Weltwassertag 2017 stand unter dem Motto „Abwasser - die unerschlossene Ressource“. Immer häufiger landen Arzneimittelrückstände, Mikroplastik, Öle, Lacke, Farben, Phosphate etc. im Klärschlamm. Dabei ist die Toilette kein Mülleimer und der Abfluss keine Schadstoffentsorgungsanlage. Denken Sie im Bad oder in der Küche daran: Am Ende kommt das geklärte Wasser wieder ins Meer.

Neben Beratungen im Kundenzentrum am Kleinen Kiel gab es hier ausführliches Informationsmaterial sowie ein Buch für Kinder.

Geschmacksverstärker, zu viel Salz, Fett und Verpackung - trotz dieses Wissens gehören Chips nach wie vor zu einem TV-Abend oder einer Feier dazu.

Bei selbstgemachten Chips bestimmen Sie die Zutaten. Mit frischen Kartoffeln, Möhren oder bunten Beten aus der Region beispielsweise lassen sich leckere Chips zubereiten. Mit den passenden Gewürzmischungen kann man für jeden Geschmack etwas anbieten.

Rezepte und Kostproben gab es bei dieser Veranstaltung im Kundenzentrum am Kleinen Kiel.

Bei einem Informationsnachmittag im Kundenzentrum am Kleinen Kiel stellte die Umweltberatung das Umweltzeichen „Blauer Engel“ vor. Mehr als 12.000 Produkte und Dienstleistungen tragen das unabhängige Zeichen, das es seit über 35 Jahren gibt. Seine Standards werden vom Umweltbundesministerium festgelegt.

Produkte mit dem Blauen Engel

Die Kakao-Tasche ist erschienen! Sie enthält Material zum Anbau, Ernte und Verarbeitung des Kakaos, sowie zum fairen Handel und Rezepte. Das Material eignet sich für Aktivitäten in Kindergärten, Schulklassen jeder Jahrgangsstufe oder in der Erwachsenenbildung.

Die Umweltberatung stellte ihre überarbeitete Kakao-Tasche am Donnerstagnachmittag im Kundenzentrum am Kleinen Kiel vor.

Die Kakao-Tasche kann kostenlos in der Umweltberatung, Holstenstraße 108, 24103 Kiel, ausgeliehen werden. Ihr Inhalt umfasst Anschauungsmaterial, Spiele, Bücher, Kochrezepte und Filmvorschläge zum Entdecken, Begreifen und Ausprobieren.

Inhalt der Kakao-Tasche

Der Vortrag zum Thema Hausdämmung in der Stadtbücherei stellte die Möglichkeiten der Wärmedämmung vor. Er zeigte jeweils die Vor- und Nachteile auf und für welche Einsatzgebiete sich welche Dämmung besonders gut eignet. Alle besprochenen Materialien konnten vor Ort angefasst und angeschaut werden. Zusätzlich arrangierte die Stadtbücherei vertiefende Lektüre für Interessierte.

Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Umweltschutzamt
Holstenstraße 108
24103 Kiel

Öffnungszeiten


Nicoline Henkel

0431 901-3765