Energiequartier Elmschenhagen-Süd

Ein Projekt für den Klimaschutz

Auf Grund des hohen Handlungsbedarfs und der Nachfrage aus dem Quartier hat die Landeshauptstadt Kiel beschlossen, das Sanierungsmanagement im Energiequartier Elmschenhagen-Süd für ein weiteres Jahr fortzuführen.

Dafür konnten zusätzliche Fördergelder bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) akquiriert werden. Die Arbeitsgemeinschaft bestehend aus ZEBAU GmbH, Averdung Ingenieure und dem Energieberater Jasper Harten stehen damit bis zum Sommer 2018 weiterhin als unabhängige Ansprechpartner in Sachen Gebäudemodernisierung und Heizungstausch allen Bewohner*Innen vor Ort zur Verfügung.


Das Projekt gliedert sich in zwei Phasen:

Konzeptphase (Sommer 2014 - Sommer 2015)

In der Konzeptphase wurde ein integriertes Quartierskonzept für Elmschenhagen-Süd entwickelt, welches mögliche Energieeinsparpotentiale im Quartier aufzeigt sowie Maßnahmen zur nachhaltigen Reduzierung von CO2-Emissionen und zur Steigerung der Energieeffizienz darstellt.

Dabei wurden relevante städtebauliche, denkmalpflegerische, baukulturelle, wohnungswirtschaftliche und soziale Aspekte berücksichtigt, damit Elmschenhagen-Süd auch zukünftig ein attraktiver und lebendiger Stadtteil bleibt. 

Umsetzungsphase (Sommer 2015 - Sommer 2018)

Ziel ist es in der Umsetzungsphase im Rahmen des zweijährigen Sanierungsmanagements möglichst viele der empfohlenen Maßnahmen gemeinsam mit verschiedenen Projektpartnern umzusetzen.

Schwerpunkte bilden dabei

  • die energetische Modernisierung von Gebäuden
  • der Aufbau von Wärmenetzen
  • das neue Energiekonzept für das Schulzentrum-Elmschenhagen
Ein Banner an einer Hauswand title=

Am 15. Mai 2008 beschloss die Ratsversammlung im Kieler Energie- und Klimaschutzkonzept, dass kein neues Kohlekraftwerk gebaut werden soll. Die Verringerung des Heizenergieverbrauchs von Gebäuden und die Weiterentwicklung der Fern- und Nahwärmeversorgung mit Kraft-Wärme-Kopplung sowie des Einsatzes erneuerbarer Energien sind zentrale Ziele des Energie- und Klimaschutzkonzeptes.

Am 9. Oktober 2008 beschloss die Ratsversammlung die Erstellung des „Klimaverträglichen Energieerzeugungs- und Versorgungskonzepts Kiel (EVKK)“, mit dessen Unterstützung die Verwaltung das Energie- und Klimaschutzkonzept konkretisieren und weiterentwickeln sollte. Das erarbeitete Konzept empfiehlt die Ausweitung der Fernwärme im Stadtgebiet und den Aufbau von Nahwärmenetzen mit Kraft-Wärme-Kopplung in Gebieten, in denen der Ausbau der Fernwärme nicht möglich ist. In dem EVKK werden sechs Teilgebiete benannt, die ein erhebliches Potential (circa 8 bis 9 Megawatt) für Kraft-Wärme-Kopplung aufweisen. Von diesen Gebieten liegen zwei Teilgebiete in dem Stadtteil Elmschenhagen.

Mit der Zielsetzung, diese Potentiale zu erschließen sowie den Energieverbrauch und die CO2-Emissionen zu reduzieren, hat die Landeshauptstadt Kiel das Projekt „Energiequartier Elmschenhagen-Süd“ ins Leben gerufen.

Für die Erstellung eines integrierten Quartierskonzeptes wurden Fördermittel des KfW-Programms 432 „Energetische Stadtsanierung“ in Anspruch genommen. Zusätzlich wurden Zuschüsse des Landes Schleswig-Holstein und die Qualifizierungsdienstleistungen der Investitionsbank Schleswig-Holstein (IB.SH) und der Arbeitsgemeinschaft für zeitgemäßes Bauen e.V. (ARGE) genutzt. Das dreijährige Sanierungsmanagement wird ebenfalls mit Fördermitteln der KfW und des Landes Schleswig-Holstein unterstützt. Die Gesamtförderquote beider Projektphasen liegt bei 95 Prozent.

Die folgenden Konzepte und Projekte bilden den Rahmen des Energiequartier Elmschenhagen-Süd:

  • Kieler Energie- und Klimaschutzkonzept 2008
    Mit dem Kieler Energie- und Klimaschutzkonzept 2008 setzt sich die Landeshauptstadt Kiel für das Erreichen der Bundesziele in Bezug auf die Minderung der CO2-Emissionen ein. Bis 2020 sollen die CO2-Emissionen um 40 Prozent gegenüber dem Basisjahr 1990 reduziert werden.
  • Klimaverträgliches Energieerzeugungs- und Versorgungskonzept Kiel
    Das Klimaverträgliche Energieerzeugungs- und Versorgungskonzept Kiel (EVKK) wurde 2011 beschlossen. Mit dem EEVK unterstützt die Landeshauptstadt Kiel den Einsatz von dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) zur effizienten Wärme- und Stromerzeugung. Das KWK-Potenzial im Kieler Stadtgebiet wird auf circa 8-9 Megawatt geschätzt.
  • Klimaschutzstadt Kiel
    Bereits 1994 hat die Landeshauptstadt Kiel mit dem Projekt Klimaschutzstadt Kiel den Grundstein für eine klimafreundliche, innovative Ausrichtung der Stadt gelegt. Seit 1995 werden Klimaschutzprojekte im Rahmen des Projekts auf Grundlage diverser Beschlüsse umgesetzt.

 


Ziele, Bausteine & Ergebnisse

Um die übergeordneten Ziele - die Steigerung der Energieeffizienz und die Reduktion der CO2-Emissionen - in dem Stadtteilbereich Elmschenhagen-Süd zu erreichen, wurden mit dem Energiekonzept folgende Zwischenziele angestrebt:

  • Erhöhung der energetischen Sanierungsrate im Gebäudebestand bei Berücksichtigung der gestalterischen Anforderungen zur Erhaltung des Erscheinungsbildes im Quartier
  • Entwicklung eines Instruments zur effektiven und schnellen Beratung von Eigentümern bei der Sanierung
  • Nutzung des Potentials von dezentraler Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und Erneuerbaren Energien durch den Aufbau von Nahwärmenetzen
     

Eine besondere Herausforderung bestand darin, energieeffiziente Maßnahmen zu entwickeln und gleichzeitig das stadtbildprägende Erscheinungsbild der roten Backsteinfassaden zu erhalten. Im Rahmen der einjährigen Konzepterstellung wurden für fünf Gebäudetypen, die häufig in dem Quartier vertreten sind, Mustersanierungskonzepte erstellt, die mögliche Energieeinsparpotentiale an Gebäudehülle und -technik aufzeigen. Diese dienen den GebäudeeigentümerInnen als Orientierungshilfe und Entscheidungsgrundlage bei Modernisierungsmaßnahmen sowie als Hilfe für Energieberater.

Ein weiterer Konzeptbaustein war, aufbauend auf dem „Klimaverträglichen Energieerzeugungs- und Versorgungskonzept Kiel“, Möglichkeiten für den Einsatz von Blockheizkraftwerken (BHKW) aufzuzeigen, die in Verbindung mit Nahwärmenetzen mehrere Gebäude versorgen und eine energieeffiziente Alternative zu herkömmlichen Gas-, Öl und Stromheizungen darstellen. Mit Hilfe von unterschiedlichen Kriterien (zum Beispiel Eigentümerstruktur, Trassenlänge, Wärmebedarf, Anschlussdichte usw.) wurden sogenannte Wärmecluster definiert, in denen der Aufbau von Nahwärmeinseln empfohlen wird. Das Projektteam führt zurzeit Gespräche mit den GebäudeeigentümerInnen und Energieversorgern zur Realisierung mehrerer Nahwärmenetze in Elmschenhagen-Süd.

Für das Schulzentrum Elmschenhagen, dessen Gebäudehülle sich aktuell in der energetischen Sanierung befindet, wurde ein auf den neuen Energiebedarf ausgerichtetes und auf erneuerbaren Energien beruhendes Energiekonzept erstellt, welches im Rahmen des Sanierungsmanagements umgesetzt werden soll. Neben einer Photovoltaik-Anlage, die der Stromerzeugung dient, sieht das Konzept auch ein BHKW zur gleichzeitigen Strom- und Wärmeerzeugung vor.

Die Gebäudeuntersuchungen im Rahmen des energetischen Quartierskonzeptes haben ergeben, dass unabhängig vom Baualter und Baustil alle untersuchten Gebäude nennenswerte Energieeinsparpotentiale aufweisen. Bereits über die Durchführung von notwendigen beziehungsweise wirtschaftlich sinnvollen Maßnahmen lässt sich die Modernisierungsrate im Quartier steigern und der Energiebedarf reduzieren. Insbesondere bei den Gebäuden, in denen fehlende Investitionen in den vergangenen Jahren zu Sanierungsstaus geführt haben, können die Energieeffizienzmaßnahmen mit anstehenden Instandhaltungsmaßnamen verknüpft werden. Dies erhöht die Wirtschaftlichkeit der Maßnahmen und verringert die Amortisationszeit.

Auch mit geringinvestiven Maßnahmen - zum Beispiel der Durchführung eines hydraulischen Abgleichs, dem Austausch von Pumpen oder Dämmung der Rohrleitungen - lassen sich erhebliche Einsparpotentiale realisieren. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass mit wirtschaftlich vertretbaren Maßnahmen an der Gebäudehülle der Energiebedarf der Gebäude in Elmschenhagen-Süd bis 2030 um 13 Prozent und bis 2050 sogar um 40 Prozent gesenkt werden kann.

Der Aufbau von dezentralen Wärmenetzen mit Einbindung von Blockheizkraftwerken, die zeitgleich Wärme und Strom erzeugen, wird zur Deckung des verbleibenden Energiebedarfs empfohlen. Die Wärmenetze sind insbesondere durch Kontraktoren wirtschaftlich realisierbar. In den Bereichen, in denen keine Wärmenetze realisiert werden können, da die oben benannten erforderlichen Kriterien nicht oder nur teilweise erfüllt werden, werden Gas-Brennwertthermen beziehungsweise Pellett-Kessel mit solarthermischer Unterstützung empfohlen.

Um die Einbindung erneuerbarer Energien in die Wärmenetze zu optimieren, wäre eine Absenkung der Systemtemperatur vorteilhaft. Dies wiederum bedingt eine Modernisierung der Gebäudehülle und zum Teil auch der Gebäudetechnik. Ziel sollte es also sein, dass sich die Gebäudemodernisierung in den Bereichen, in denen Wärmenetze aufgebaut wurden, bis zum Jahr 2030 konzentriert.

Zurzeit befindet sich die Gebäudehülle des Schulzentrums Elmschenhagen in der energetischen Modernisierung. Zur Deckung des neuen Energiebedarfs wird die Errichtung eines zweiten Blockheizkraftwerkes zur Eigenstromversorgung des Schulzentrums in Verbindung mit einem Pufferspeicher empfohlen. Die Errichtung einer Photovoltaik-Anlage ist - unabhängig von den Entscheidungen zur Wärmeversorgung - wirtschaftlich und klimapolitisch sinnvoll.

Der umfassende Endbericht kann hier heruntergeladen werden.

Aufgabe des Sanierungsmanagements ist es, bis Sommer 2018 möglichst viele der empfohlenen Maßnahmen umzusetzen beziehungsweise zu inititiieren. Darüber hinaus übernimmt das Projektteam die Koordination unterschiedlicher Modernisierungsmaßnahmen sowie der beteiligten Akteure.

Folgende Schwerpunkte werden verfolgt:

  • Information und Beratung für Gebäudeeigentümer*innen & Mieter*innen
  • fachliche Begleitung und ergänzende Untersuchungen für Pilotprojekte
  • Aufbau von Wärmenetzen
  • Umsetzungsbegleitung Energiekonzept Schulzentrum

Angestrebtes Ziel ist es, bis zum Sommer 2018 Pilotprojekte durchzuführen, die im Sinne des Quartierskonzeptes zur Energieeinsparung beitragen. Diese Voll- oder Teilsanierungen werden seitens des Projektteams mit einer intensiven fachlichen Begleitung und kostenfreien Untersuchungen (zum Beispiel hydraulischer Abgleich oder Thermografie-Aufnahmen) unterstützt. Für ausgewählte Projekte stellt die Landeshauptstadt Kiel einen finanziellen Zuschuss aus dem Klimaschutzfonds in Aussicht.

Wohnungsunternehmen oder Wohnungseigentümergemeinschaften, die mehrere Gebäude über eine Heizzentrale versorgen möchten, können eine fachliche Umsetzungsbegleitung beim Aufbau von Wärmenetzen in Anspruch nehmen. Das Projektteam bietet eine kostenfreie Wirtschaftlichkeitsprüfung von Projektideen, holt Angebote ein, vermittelt Ansprechpartner zum Beispiel zu Kontraktoren und unterstützt Sie bei der Stellung von Förderanträgen.

Sollten Sie Interesse an einer der dargestellten Leistungen haben oder Maßnahmen an Ihrem Gebäude planen, wenden Sie sich an das Projektteam. Hier erfahren Sie, wie Sie vom Sanierungsmanagement profitieren können. In enger Kooperation mit der Immobilienwirtschaft der Landeshauptstadt Kiel sowie den Schulen begleitet das Projektteam die Umsetzung des Energiekonzepts für das Schulzentrum Elmschenhagen. Dies beinhaltet die Installation einer Photovoltaik-Anlage zur Stromerzeugung aus Sonnenenergie und den Einbau eines Blockheizkraftwerkes, welches gleichzeitig Strom- und Wärme erzeugt.

 


Projektfortschritt

Die Konzeptphase für das Energiequartier Elmschenhagen-Süd wurde im Juli 2015 abgeschlossen. Seit August 2015 läuft die Umsetzungsphase - das Sanierungsmanagement. Die ersten Maßnahmen wurden bereits umgesetzt und sind hier aufgelistet. 

Bisher konnte der Energieverbrauch durch die Umsetzung von energieeffizienten Maßnahmen gemeinsam mit Akteuren aus dem Quartier um 183.482,4 kWh reduziert werden und Treibhausgasemissionen i. H. v. ca. 41,59 t CO2 pro Jahr vermieden werden.

Aufgrund der guten Projekterfahrungen aus den vergangenen zwei Jahren und insbesondere der Erkenntnis, dass es einige Zeit in Anspruch nimmt, vom Erstkontakt bis zur tatsächlichen Umsetzung einer Maßnahme, wurde das Sanierungsmanagement um ein weiteres Jahr verlängert.


Bis zum Sommer 2018 können Eigentümerinnen und Eigentümer weiterhin auf die Kompetenz des Projektteam zählen.

 

  • Projektstart war am 1. August 2015.
  • Stetig: Umsetzungsbegleitung Wärmenetze.
  • Stetig: Umsetzungsbegleitung Energiekonzept Schulzentrum Elmschenhagen.
  • Stetig: Individuelle Energieberatungen vor Ort von Dipl.-Ing. Arch. Jasper Harten.
  • Dienstag, 29. September 2015: Auftaktveranstaltung Sanierungsmanagement Elmschenhagen-Süd.
  • Oktober / November: Expertengespräche mit neuen und bereits bekannten Akteuren zur Abstimmung der weiteren Vorgehensweise.
  • Dienstag, 10. November 2015 Veranstaltung für GebäudeeigentümerInnen Elmschenhagen wird zum Energiequartier - Seien Sie dabei! Mit Besuch des Energiesparmobils Schleswig-Holstein.
  • Bis Dezember 2015: AnwohnerInnen können sich für eine kostenfreie Stnromsparberatung bewerben.
  • Dienstag, 2. Februar 2016: Veranstaltung für GebäudeeigentümerInnen: Alte Gebäude mit modernem Komfort - Der richtige Umgang mit der historischen Bausubstanz.
  • Dienstag, 22. März 2016: Veranstaltung für GebäudeeigentümerInnen und MieterInnen: Energiewende zuhause: Wir machen unseren Strom selber - Möglichkeiten für Mieter, Wohnungseigentümer-Gemeinschaften (WEG) und Einfamilienhausbesitzer.
  • Projektabschluss bzw. Entscheidung zur Verlängerung August 2017.
  • Stetig: Individuelle Energieberatungen vor Ort von Dipl.-Ing. Arch. Jasper Harten.
  • Projektabschluss August  2018

Pilotprojekt 1:

  • Maßnahme: Innendämmung und Austausch der Fenster
  • Haustyp: Mehrfamilienhaus aus Backstein der 1940er Jahre
  • Energieeinsparung: 3.117,5 kWh/a
  • Reduktion Treibhausgasemissionen: 768,2 kg CO2 /a

Pilotprojekt 2:

  • Maßnahme: Austausch der Heizungsanlage gegen eine Wärmepumpe mit ergänzender Gas-Brennwerttherme und Photovoltaik-Anlage inklusive 7 kWh Speicher
  • Haustyp: Reihenhaus der 1990er Jahre
  • Stromerzeugung 2016: 4.266 kWh
  • Reduktion Treibhausgasemissionen: 2.174,89 kg CO2/a im Vergleich mit dem bundesdeutschen Strommix

Pilotprojekt 3:

  • Maßnahme: Innendämmung bei einer Wohnung
  • Haustyp: Mehrfamilienhaus aus Backstein der 1940er Jahre
  • Energieeinsparung: 2.087,5 kWh/a
  • Reduktion Treibhausgasemissionen: 512,5 kg CO2/a

Einen Bericht zur Innendämmung können Sie hier Kurzbericht zur Innendämmung eines Backstein-Mehrfamilienhauses herunterladen.

Pilotprojekt 4:

  • Maßnahme: Dämmung und Erneuerung des Daches, Durchführung eines hydraulischen Abgleichs der Heizung
  • Haustyp: Reihenendhaus aus Backstein der 1940er Jahre
  • Energieeinsparung: 1.638,7 kWh/a
  • Reduktion Treibhausgasemissionen: 403,1 kg CO2/a

Pilotprojekt 5:

  • Maßnahme: Dämmung und Erneuerung des Daches
  • Haustyp: Reihenendhaus aus Backstein der 1940er Jahre
  • Energieeinsparung: 1.638,7 kWh/a
  • Reduktion Treibhausgasemissionen: 403,1 kg CO2 /a

Pilotprojekt 6:

  • Maßnahme: Heizungsaustausch in einer Liegenschaften
  • Haustyp: Mehrfamilienhaus aus Backstein der 1940er Jahre
  • Energieeinsparung: 110.000 kWh/a
  • Reduktion Treibhausgasemissionen: 27.500 kg CO2/a

Pilotprojekt 7:

  • Maßnahme: Heizungsaustausch in einer Liegenschaften
  • Haustyp: Mehrfamilienhaus aus Backstein der 1940er Jahre
  • Energieeinsparung: 65.000 kWh/a
  • Reduktion Treibhausgasemissionen: ca. 12.000 kg CO2/a

Pilotprojekt 8:

  • Maßnahme: Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Gymnasiums Elmschenhagen
  • Installierte Leistung: 77 kWp
  • Reduktion Treibhausgasemissionen: ca. 37.000 kg CO2/a




 


Projektpartner

Im Rahmen des Sanierungsmanagements wird ImmobilienbesitzerInnen und AnwohnerInnen in Elmschenhagen-Süd ein umfassendes Beratungs- und Informationsangebot unterbreitet.

Dies reicht von Informationsveranstaltungen über kostenfreie Energie- und Stromsparberatungen bis hin zur fachlichen Begleitung von Modernisierungsmaßnahmen. Wer also Modernisierungen an der eigenen Immobilie plant, sollte sich an das Projektteam wenden, um von den Angeboten zu profitieren.

Ein spezielles Angebot für Wohnungseigentümergemeinschaften besteht darin, die empfohlenen Maßnahmen für den jeweiligen Gebäudetyp in den Wohnungseigentümerversammlungen vorzustellen, bei der Planung zu beratend zu unterstützen sowie bei der Fördermittelbeantragung behilflich zu sein.
 

Die ZEBAU GmbH mit ihrem Team aus Architekten, Ingenieuren, Stadtplanern sowie Umwelt‐ und Kommunikationswissenschaftlern ist in den Feldern Projektentwicklung, Beratung, Planung, Qualitätssicherung, Zertifizierung, Weiterbildung und Kommunikation aktiv. Mit der Erfahrung von energieeffizienten Bau‐ und Sanierungsprojekten aus über zehn Jahren, bietet die ZEBAU GmbH Architekten, Ingenieuren, Wohnungsbauunternehmen und privaten Bauherren alle Leistungen von der Beratung über sämtliche Planungsphasen bis hin zur Qualitätssicherung auf der Baustelle.

Darüber hinaus unterstützt die ZEBAU GmbH Kommunen bei Arealversorgungskonzepten, Klimaschutz(teil)konzepten, Energieeffizienzmaßnahmen bei öffentlichen Liegenschaften, energieeffizienter Bauleitplanung sowie Potentialanalysen (zum Beispiel für den Einsatz erneuerbarer Energien). Die ZEBAU GmbH erstellt vertiefte integrierte Quartierskonzepte zur Steigerung der Energieeffizienz von Gebäuden und Infrastruktur insbesondere zur Wärmeversorgung.

Seitens der IBA Hamburg GmbH ist die ZEBAU GmbH für die Weiterentwicklung und Umsetzung des Klimaschutzkonzeptes Erneuerbares Wilhelmsburg sowie die Erstellung des Klimaschutzteilkonzeptes für den Industriestandort Billbrook/Rothenburgsort beauftragt. Die ZEBAU GmbH zeichnet sich dadurch aus, dass die Erfahrungen und Erkenntnisse aus der praktischen Tätigkeit in die zielgruppengerechten Kommunikations‐ und Öffentlichkeitsarbeitsstrategien einfließen.


ZEBAU - Zentrum für Energie, Bauen, Architektur und Umwelt GmbH
Große Elbstraße 146
22767 Hamburg

040 380 384 0

Die Averdung Ingenieurgesellschaft mbH verfügt über weitreichende Kenntnisse in der Projektentwicklung für regenerative Energie‐ und Wärmeversorgungsprojekte, in der Konzeption von Betreibermodellen und Finanzierungsstrukturen dieser Projekte sowie auch in der Realisierung und Umsetzung dieser Konzepte.

Zu den Referenzen aus über 35-jähriger Erfahrung des Büros zählen unter anderem namenhafte Projekte zum Beispiel im Rahmen der Internationalen Bauausstellung IBA Hamburg 2013, der Energieberg Georgswerder und der Energiebunker Wilhelmsburg.
 

Averdung Ingenieurgesellschaft mbH
Juister Straße 11
26871 Papenburg

04961 94620

Dipl.‐Ing. Jasper Harten weist durch seine Präsenz vor Ort nicht nur fundierte lokale Kenntnisse auf, er vermittelt auch seit mehr als elf Jahren Eigentümerinnen und Eigentümern von Bestandsgebäuden angewandten Klimaschutz. Für mehr als 1.000 Gebäude aller Art führte er bisher Energieberatungen durch beziehungsweise erstellte Energieausweise.

Allein zur Innovativen Bauausstellung Kiel® 2008 trug er mit drei vorbildlichen Bestandsmodernisierungen bei. Dabei liegt einer der Tätigkeitsschwerpunkte auf der behutsamen energetischen Modernisierung von erhaltenswerter und stadtbildprägender Bausubstanz - insbesondere von Backsteingebäuden. Diplom-Ingenieur Jasper Harten pflegt einen intensiven interdisziplinären Austausch mit Denkmalpflegebehörden, Architekturbüros und Hausverwaltungen und ist vor Ort bestens vernetzt.
 

Diplom- Ingenieur Jasper Harten
Legienstraße 16
24103 Kiel

0431 519 23 78
www.energieberatung-harten.de

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Kontakt

Landeshauptstadt Kiel
Umweltschutzamt
Holstenstraße 108
24103 Kiel

 

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