Mobilitätskonzept | Gaarden

 

Schriftzug mobilitätswende kiel

 

Einleitung und Sprunglinks zu Abschnitten

Gaarden in Aufbruchstimmung

Gaarden bekommt ein Mobilitätskonzept. Damit soll der Verkehrsraum im Stadtteil Gaarden für alle besser nutzbar werden sowie die Aufenthaltsqualität erhöht und die Verkehrssicherheit für alle steigen.

Als Auftakt und Impuls erarbeitet das beauftragte Planungsbüro stadtraum aus Berlin einige Maßnahmen-Vorschläge. Sie werden am 4. Juli 2024 in einem offenen Beteiligungs-Workshop diskutiert und weiter bearbeitet.

Hier geht's zur Online-Beteiligung!
 

Beteiligungs-Workshop im Vineta-Zentrum

Donnerstag, 4. Juli 2024: Offener Workshop im Vineta-Zentrum (1. OG, offener Bereich vor der Bücherei)

Als Auftakt und Impuls erarbeitet das beauftragte Planungsbüro stadtraum aus Berlin einige Maßnahmen-Vorschläge. Sie werden im Workshop vorgestellt und diskutiert und anschließend vom Büro stadtraum weiter bearbeitet.

  • Ab 15 Uhr: Aktion für Familien mit Kindern auf dem Vineta-Platz - Kinder malen "ihre" Straße
  • Ab 17.30 Uhr: Beteiligungs-Workshop im Vorraum der Bücherei, Vineta-Zentrum, 1. OG

Sagen Sie uns, an welchen Stellen im Stadtteil Sie sich zur Mobilität eine Verbesserung wünschen.

Die Verwaltung dankt allen Kieler*innen, die sich bei diesem Workshop aktiv einbringen mögen! Die Ergebnisse des Workshops und der für mehrere Wochen geschalteten Online-Beteiligung werden gesammelt, geprüft und nach Möglichkeit in das Konzept eingearbeitet. Das Konzept wird dann erneut präsentiert.

Hier geht's zur Online-Beteiligung

Sie möchten uns eine E-Mail schreiben? Dann mailen Sie uns gerne an die Adresse .

 

Das Mobilitätskonzept

Im Mobilitätskonzept sollen die folgenden Ansätze verfolgt werden:

  1. Nutzbarkeit der Gehwege und Querungsmöglichkeiten verbessern, beispielsweise durch Absenkung von Bordsteinen – für zum Beispiel: Ältere und mobilitätseingeschränkte Menschen mit Rollator oder Rollstuhl und Personen mit Kinderwagen
  2. Nebeneinander gehen und Sich begegnen ermöglichen – für zum Beispiel: Paare, Gruppen und Familien. Autos bleiben dann weitgehend auf der Fahrbahn
  3. Aufenthaltsqualität schaffen: Zum Sitzen, Ausruhen, Essen, Trinken und Schnacken
  4. Einbahnstraßenregelung anpassen - auch bereits im Hinblick auf die Stadtbahn
  5. Bei entsprechender Eignung eines Gebiets im Stadtteil: Einrichtung eines verkehrsberuhigten "Superblock"
  6. Radverkehr fördern: Ausbau und Verbindung von Velorouten, Fahrradbügel
  7. Sharing-Angebote verbessern: Neue SprottenFlotte- und StattAuto-Stationen
  8. Lieferzonen einrichten
  9. Kurzparkplätze anpassen
  10. Parkvorrechte für Bewohner*innen ("Bewohnerparkzone")
  11. Besondere Betrachtung der Schwerpunktbereiche Vinetaplatz und Alfons-Jonas-Platz zur Verbesserung der Aufenthaltsqualität

Bis Ende 2024 sollen diese Ansätze ausgearbeitet und dann stufenweise umgesetzt werden.

 

Ein Aufenthaltsbereich mitten in Gaarden? Diskutieren Sie mit!

Hier ein Beispiel aus dem Mobilitätskonzept | Französisches Viertel:

 - öffnet vergrößerte Ansicht

Der Hintergrund

Im November 2022 hat die Ratsversammlung das Mobilitätskonzept | Ruhender Kfz-Verkehr 2035, das auf Basis des Green City Plans erstellt wurde, beschlossen (Drucksache 0742/2022). In der ersten Umsetzungsstufe werden das Französische Viertel, Bereiche der Kieler Altstadt sowie der Stadtteil Gaarden bearbeitet. Als Grundlage für konkrete Maßnahmen wird das Mobilitätskonzept | Gaarden erstellt.

Das mit der Planung beauftragte Büro stadtraum aus Berlin hat sich in der Ortsbeiratssitzung am 15.05.2024 bereits persönlich vorgestellt und mit einem kurzen Vortrag in das Projekt eingeführt.

Zur Präsentation


Bisherige Termine und Präsentationen


Tipps für Ihr persönliches Mobilitätskonzept

Zu Fuß unterwegs?

In Gaarden wird viel zu Fuß gegangen. Häufig kommt man allerdings auf Gehwegen zu Fuß nicht durch, weil sie zu schmal sind oder Pkw und andere Fahrzeuge auf ihnen parken. Gerade für Kinder, Ältere und Mobilitätseingeschränkte kann das zum echten Problem werden. Auch Barrierefreiheit ist nicht überall gegeben. Hier gilt es genau hinzuschauen, um die Situation für den Fußverkehr zu verbessern. Teilen Sie uns bitte mit, wo Sie hier besonderen Verbesserungsbedarf sehen.


Mit dem Rad unterwegs?

Der Stadtteil Gaarden liegt zentral im Kieler Stadtgebiet und wird durch nach und nach aufgewertete Velorouten immer besser auch mit benachbarten Stadtteilen vernetzt. Insbesondere auf den Premium-Routen radeln Sie sicher, schnell und komfortabel durch das Kieler Stadtgebiet.

kiel.de/velorouten

Kennen Sie schon die mobil.punkte?

mobil.punkte sind das „Schweizer Taschenmesser“ der Mobilitätswende. Hier werden verschiedene Verkehrsmittel an einem Ort angeboten: Leihräder, E-Scooter und teils auch Carsharing-Fahrzeuge. Mobilitätsstationen liegen zudem an Bushaltestellen oder Bahnhaltepunkten und enthalten auch sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder. Teilweise gibt es sogar Fahrrad-Reparatur-Stationen und eine fest installierte Luftpumpe. Nach dem Vorbild der Mobilitätsstationen beispielsweise an der Reventloubrücke, dem Stephan-Heinzel-Straße und dem Tilsiter Platz werden weitere Stationen entstehen.

kiel.de/mobilpunkte

Der Öffentliche Nahverkehr nimmt Fahrt auf!

Mit dem Jobticket sind Sie schon ab 3,33 EUR pro Monat in ganz Kiel unterwegs! In Ihrem Nahumfeld fahren zahlreiche Bus-Linien. Sprechen Sie doch einmal Ihre Arbeitgeber*in darauf an.

Zur Seite von Nah.SH

Ihr Auto steht sich die Reifen platt?

Stationsbasiertes Carsharing kann ein eigenes Auto komplett unnötig machen. Und billiger ist es meist obendrein. Wenn Sie weniger als 10.000 km pro Jahr fahren und Ihr Auto für den Arbeitsweg nicht nutzen, könnte Carsharing zu Ihnen passen. Stationen gibt es in Gaarden schon heute in der Elisabethstraße und im Sandkrug – weitere Stationen sollen folgen. 

Mit stationsgebundenem Carsharing ist der Parkplatz garantiert – und jeder verkaufte Privat-Pkw entlastet den Parkraum.

Zur Seite von StattAuto